Wochengebet

Die VELKD bietet zu den Sonn- und Feiertagen im Kirchenjahr sowie aus aktuellem Anlass online Gebetstexte. Sie werden jeweils Mitte der Woche für den darauf folgenden Feiertag eingestellt. Die Texte dienen sowohl dem gottesdienstlichen als auch dem privaten Beten und verbinden auf neue Weise aktuelles Geschehen mit der Struktur des Kirchenjahres.

Die Internetfürbitten werden im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD vom Gottedienstreferat und vom Liturgiewissenschaftlichen Institut der VELKD in Leipzig erarbeitet.    

Hinweis:
Für alle Sonn- und Feiertage im Archiv stehen weitere Fürbitten / Gebete zur Verfügung. Das jeweilige Tagesdatum oder der Name des anstehenden Fest- / Sonntages dient als Suchkriterium. Wichtig: Es wird nur die aktuellste Fürbitte angezeigt. Falls Sie also z.B. wie aktuell am 1. Sonntag n. Trinitatis das Gebet für den Johannistag vermissen - Sie finden es im Archiv am Ende der Seite.

Sonntag, 17. November 2019
Gebet für den Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres

„Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.“
(2. Kor 5,10a)

Kein Versteck,
kein Verbergen ist,
wenn Du, Herr, kommst.
Die Masken fallen.
Das Zwielicht weicht.
Was vergessen war, liegt offen.

Sieh
in die Winkel unserer Seele,
sieh auf die vernarbten Wunden, das abgespaltene Dunkel,
die Verletzungen, die niemals völlig heilten.
Sieh uns auf den Grund, wo das Gewissen nagt
und wir dürsten nach dir.
Sieh uns gnädig an und heile uns.
Wir rufen:

Sieh
in die dunklen Winkel unserer Welt,
dorthin,
wohin die Kameras nicht reichen
und woher keine Stimme zu uns dringt,
auf das ungewußte Elend,
auf die Totgeschwiegenen,
auf die Verschwundenen.
Sieh uns gnädig an und heile uns.
Wir rufen:

Sieh
in die Keller des Vergessens,
in die Archive der Verbrechen.
Sieh dorthin,
wo verschwiegen wird und verschleiert,
wo Gewalt sich tarnt als Unwissenheit,
wo Schuld verdrängt wird und kein Mitleid ist.
Sieh uns gnädig an und heile uns.
Wir rufen:

Komm, Herr, komm
und bring ans Licht,
wer wir sind und was uns treibt.
Komm,
sieh und laß uns sehen
die Wahrheit unserer Schwäche und
das klare Licht Deiner Liebe.
Amen.

 

Gebet für den Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres
- Sonntag, 18. November 2018

Treuer Gott,
du bist das Leben.
Du bist die Macht, die den Tod überwindet.
Wenn alles vergeht,
bist du immer noch da.
Du fängst uns im Abgrund auf.
Zu dir rufen wir:
Komm du Trost.
Komm und richte uns auf.

Treuer Gott,
du bist das Leben.
Du siehst die Armen und die Reichen.
Du zeigst den Weg zur Gerechtigkeit.
Du willst,
dass die Armen essen,
die Erschöpften aufatmen
und die Heimatlosen Schutz finden.
Wenn die Not grenzenlos wird,
brichst du mit den Hungernden das Brot,
bleibst bei den Schwachen,
wärmst die Obdachlosen.
Zu dir rufen wir:
Komm du Trost.
Komm und richte uns auf.

Treuer Gott,
du bist das Leben.
Du siehst die Opfer und die Schuldigen.
Du sehnst dich nach unserer Versöhnung.
Du willst,
dass die Verfolgten frei kommen,
dass die Bedrängten einen sicheren Ort finden,
dass sich die Herzen der Gewalttäter wandeln.
Wenn der Hass wütet,
lässt du Mut wachsen,
baust Inseln des Friedens,
heilst Erinnerungen.
Zu dir rufen wir:
Komm du Trost.
Komm und richte uns auf.

Treuer Gott,
du bist das Leben.
Du siehst deine weltweite Kirche.
Du sprichst und richtest die Gebrochenen auf.
Du willst,
dass allen Menschen geholfen wird,
dass wir die Wahrheit bezeugen,
und dass deine Gemeinde ein Spiegel deiner Liebe ist.
Wenn unser Glaube schwach ist,
bleibst du uns treu,
segnest uns und unsere Lieben
und zeigst uns den Weg zum Leben.
Im Vertrauen auf Jesus Christus,
der den Tod überwunden hat und
uns rettet,
rufen wir zu dir,
du treuer Gott:
Komm du Trost.
Komm und richte uns auf.
Amen.

 

Gebet für den Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres 2017
- Sonntag, 19. November 2017

Treuer Gott,
du Lebensquelle,
du Hoffnung für uns und die Welt.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Trost und erbarme dich.

Du spürst unsere Trauer.
In deinen Händen ruhen unsere Verstorbenen.
Versöhne, wo uns Schuld und Versagen quälen.
Du fühlst unsere Schmerzen.
In deinem Herzen ruhen unsere Erinnerungen.
Heile, wo die Sehnsucht keine Erfüllung findet.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Trost und erbarme dich.

Du leidest mit den Opfern von Gewalt.
Du hörst die Schreie der Verletzten,
der Vergewaltigten, der Gefolterten.
Befreie sie aus der Gewalt ihrer Peiniger.
Du erträgst mit den Geschundenen den mörderischen Hass.
Du siehst die Menschen in Syrien und Mali.
Du siehst die Grausamkeit, die Menschen einander antun.
Du siehst die Jesiden und die Rohingya.
Entmachte Gewalttäter.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Trost und erbarme dich.

Du seufzt mit deiner Schöpfung.
Du siehst die Angst auf den bedrohten Inseln.
Du siehst die Unbeweglichkeit der Mächtigen.
Führe die Menschen guten Willens zusammen.
Du hoffst mit unseren Kindern.
Du siehst wie deine Kraft in den Schwachen mächtig ist.
Du siehst wie die Liebe nicht aufhört.
Locke alle Welt, damit sie zu dir umkehrt.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Trost und erbarme dich.

Du sprichst zu uns durch dein Wort.
Du siehst den Glauben deiner Gläubigen.
Du siehst wie die bedrängten Gemeinden dir treu bleiben.
Stärke unseren Glauben.
Du erlöst uns durch deinen Sohn Jesus Christus.
Du begeisterst uns durch deinen Heiligen Geist.
Für uns und alle, die zu uns gehören,
warten wir darauf,
dass deine Liebe uns verwandelt und alles neu macht.
Heute und alle Tage bitten wir dich:
Komm mit deinem Trost und erbarme dich

Amen

Gebet für den Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres 2016
- Sonntag, 13. November 2016

Du Gott des Lebens,
du bist unsere Zukunft.
Dir vertrauen wir.
Wir bitten dich für alle,
die Macht haben.
Heute bitten wir dich für den neu gewählten Präsidenten der USA.
Mache ihn zu einem demütigen und weisen Machthaber,
der seine Verantwortung für die Menschen und deine Schöpfung erkennt.
Kyrie eleison.

Du Gott des Lebens,
du bist unsere Hoffnung.
Auf dich hoffen wir.
Wir bitten dich für alle,
die bedrängt und eingeschlossen sind.
Heute bitten wir dich für die Menschen
in Aleppo, in Mossul und für alle,
die in der Gewalt von Diktatoren und Terroristen gefangen sind.
Befreie sie, heile ihre Wunden und
entreiße den Mördern die Waffen.
Kyrie eleison.

Du Gott des Lebens,
du bist unsere Zuversicht.
Deine Geduld brauchen wir.
Wir bitten dich für deine Schöpfung.
Heute bitten wir dich für die Weltklimakonferenz in Marrakesch,
für alle, die ihre Augen vor dem Klimawandel verschließen
und sich ihrer Verantwortung entziehen.
Mahne sie und führe sie zur Umkehr.
Kyrie eleison.

Du Gott des Lebens,
du bist unser Licht
Deinen Trost brauchen wir.
Wir bitten dich für die Traurigen.
Heute bitten wir dich für alle,
die in diesen dunklen Tagen verzweifelt sind,
die trauern und niemandem mehr trauen.
Du kennst sie beim Namen.
Wische ihre Tränen von ihren Augen und
lass ihre Herzen aufleben.
Kyrie eleison.

Du Gott des Lebens,
du bist Ursprung und Ziel.
Dein Wort und Sakrament heilen und retten uns.
Wir bitten dich für deine weltweite Kirche.
Heute bitten wir dich für die orientalischen Christen,
die ihre Heimat und ihre Sprache verlieren.
Für unsere Gemeinde und alle,
die um deiner Wahrheit willen zu ihr stehen.
Stärke und ermutige sie.
Kyrie eleison.

Du Gott des Lebens.
Du unser Gott.
Deine Liebe umhülle unsere Kinder und alle, die zu uns gehören.
Deine Gerechtigkeit überwinde alle Spaltung.
Deine Versöhnung schaffe Frieden
in uns und durch uns.
Mit der Kraft des Heiligen Geistes segne uns,
durch die Gemeinschaft Jesu Christi rette uns –
heute und alle Tage.

Amen.

 

Gebet für den Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres 2015
- Sonntag, 15. November 2015

Barmherziger und gnädiger Gott,
Richter und Erlöser,
zu dir rufen wir:
Richte dein Recht auf in unserer Welt.

Schaffe Recht den Trauernden,
den Verwundeten und
unter Schock Stehenden in Frankreich.
Verwandle unsere Hilflosigkeit und unser Entsetzen
in Trost für unsere französischen Freunde und
europäische Nachbarn.
Zu dir rufen wir:
Richte dein Recht auf in unserer Welt.

Schaffe Recht den Hungernden,
in unserer Nachbarschaft,
in den Notunterkünften,
in den Flüchtlingslagern,
in den Dürregebieten.
Verwandle unseren guten Willen in Brot für die Armen.
Zu dir rufen wir:
Richte dein Recht auf in unserer Welt.

Schaffe Recht denen, die Durst haben,
sich verzehren nach
sauberem Wasser,
gesundem Klima,
frischer Kraft,
Sinn und Erfüllung.
Verwandle unseren guten Willen in kluge Hilfe.
Zu dir rufen wir:
Richte dein Recht auf in unserer Welt.

Schaffe Recht den Fremden,
auf den gefährlichen Fluchtrouten durch Europa,
bei Behörden und Ämtern,
in Schulen und Gemeinden,
in den weltweiten Lagern.
Verwandle unseren guten Willen in herzliches Willkommen.
Zu dir rufen wir:
Richte dein Recht auf in unserer Welt.

Schaffe Recht denen,
die ihrer Würde beraubt werden,
den missbrauchten Kindern und Frauen,
denen, die wie Sklaven in Kakaoplantagen und Textilfabriken arbeiten,
denen, die jede Arbeit annehmen und sich doch nicht ernähren können,
die vor den Trümmern ihres Lebens stehen.
Verwandle unseren guten Willen in beherztes Tun.
Zu dir rufen wir:
Richte dein Recht auf in unserer Welt.

Schaffe Recht denen,
die krank sind,
die allein gelassen werden,
denen man die medizinische Versorgung verweigert,
die als Ärzte unter Lebensgefahr arbeiten,
die pflegen und sich dabei aufreiben.
Schaffe Recht den Sterbenden und allen,
die sie begleiten.
Verwandle unseren guten Willen in heilende Nähe.
Zu dir rufen wir:
Richte dein Recht auf in unserer Welt.

Schaffe Recht denen,
die eingesperrt und gefangen sind,
die gefoltert werden,
die mutig ihren Glauben bekennen und die Wahrheit bezeugen,
die verschleppt und vom Tod bedroht sind,
die in großer Angst leben.
Verwandle unseren guten Willen in Mut.
Zu dir rufen wir:
Richte dein Recht auf in unserer Welt.

Barmherziger und gnädiger Gott,
Richter und Erlöser,
du schaust auf deine Menschen,
du siehst uns ins Herz.
Verwandle unsere Ängste in Liebe, die dich bezeugt.
Ermutigt durch deinen Geist und
als deine Gemeinde, die dir vertraut,
rufen wir:
Richte dein Recht auf in unserer Welt –
heute und alle Tage.

Amen.

 

Gebet für den Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres 2014
- Sonntag, 16. November 2014

Werde deinem Namen gerecht, Gott!
Erweise dich heute als der Lebendige.
Erbarme dich.
Du bist Trost und Leben.
Öffne dein Herz,
wenn die Trauernden klagen,
wenn die Verlassenen sich sehnen,
wenn die Verzweifelten zerbrechen.
Erweise dich heute als der Lebendige.
Erbarme dich.

Du bist Frieden und Leben.
Komm mit deinem Frieden,
wenn die Mächtigen dieser Welt beraten,
wenn Gewalttäter morden,
wenn sich Menschen guten Willens dem Hass in den Weg stellen,
Erweise dich heute als der Lebendige.
Erbarme dich.

Du bist Wärme und Leben.
Erwarte mit offenen Armen,
die Flüchtlinge an den todbringenden Grenzen,
die Obdachlosen in unserer Nachbarschaft,
die Orientierungslosen in ihrem Suchen.
Erweise dich heute als der Lebendige.
Erbarme dich.

Du bist Brot und Leben.
Teile du selbst dich aus,
an die Hungernden,
an die Versklavten,
an die Kranken.
Erweise dich heute als der Lebendige.
Erbarme dich.

Du bist Freiheit und Leben.
Sprenge die Ketten
der Verschleppten – wir denken an die nigerianischen Schulmädchen.
Befreie
die Geiseln,
die Missbrauchten,
die politischen Gefangenen.
Erweise dich heute als der Lebendige.
Erbarme dich.

Du bist das lebendige Wort.
Sprich heute
zu den Mutigen,
zu den Verzagten,
zu deiner Kirche.
Erweise dich heute als der Lebendige.
Erbarme dich.

Werde deinem Namen gerecht, Gott,
vor unseren Feinden,
vor unseren Freunden,
in unserer Mitte
durch deinen Heiligen Geist.
Um Jesu Christi Willen
erweise dich heute als der Lebendige.
Erbarme dich.

Amen.

Gebet für den Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres 2013
- Sonntag, 17. November 2013

Gott voller Barmherzigkeit und Wahrheit,
dich rufen wir an.
Eine andere Hoffnung haben wir nicht.
Du musst wirken.
Mit deiner Hilfe werden die Gefallenen wieder aufstehen.
Durch deine Liebe holst du die Irrenden zurück.
Deine Nähe gibt Trost inmitten von Zerstörung und Tod.
Dir vertrauen wir uns und deine Schöpfung an.
Bei dir ist Hoffnung und Leben.
Wirke du mit deiner Macht.

Du musst wirken,
denn unsere Macht ist ohne Kraft,
Du musst wirken
und die Überlebenden des Taifuns „Haiyan“ bewahren,
ihre Wunden heilen,
ihren Hunger stillen,
ihre Tränen trocknen.
Du musst wirken
und die weltweite Hilfe zu ihnen führen.
Du musst wirken,
damit die Toten begraben werden können.
Du musst wirken,
damit das verwüstete Land wieder auflebt. 
Du musst wirken,
damit die Verzweiflung nicht stärker als das Leben wird.
Dir vertrauen wir die Opfer des Taifuns
und die Helferinnen und Helfer aus aller Welt an.
Bei dir ist Hoffnung und Leben.
Wirke du mit deiner Macht.

Du musst wirken
und deinen Heiligen Geist aussenden.
Du musst wirken,
damit die Regierenden ihrer Verantwortung
inmitten des Klimawandels gerecht werden.
Du musst wirken
und die Verhandlungen auf dem Weltklima-Gipfel
in Warschau zum Erfolg führen.
Du musst wirken,
damit wir unseren Kindern und Kindeskindern
blühende Gärten und keine Wüsten hinterlassen.
Du musst wirken,
damit Kinder überall in Frieden aufwachsen.
Dir vertrauen wir die Mächtigen dieser Welt an.
Bei dir ist Hoffnung und Leben.
Wirke du mit deiner Macht.

Du musst wirken
und deine Engel ausschicken.
Du musst wirken,
damit die Flüchtlinge auf dem Mittelmeer und aus Syrien Aufnahme finden.
Du musst wirken,
damit den Lampedusa-Flüchtlingen
in Hamburg, Frankfurt und Berlin Gerechtigkeit widerfährt.
Du musst wirken
und das Unrecht an den Flüchtlingen beenden -
in unserem Land, in allen Ländern.
Dir vertrauen wir die Flüchtlinge an und alle Gemeinden, die sie aufnehmen.
Bei dir ist Hoffnung und Leben.
Wirke du mit deiner Macht.

Du musst wirken
und mit uns durch dein Wort reden.
Du musst wirken
und deiner Kirche die Ohren und Herzen öffnen.
Du musst wirken,
damit deine weltweite Kirche den Weg zur Einheit beschreitet.
Du musst wirken
und unsere Verstorbenen in deine Liebe einhüllen.
Du musst wirken,
und den Trauernden Trost und Hoffnung ins Herz senken.
Du musst wirken
durch Jesus Christus,
der unser Friede ist,
der Weg, Wahrheit und Leben ist,
in dem die Welt deine Liebe erfährt.
Gott voller Barmherzigkeit und Wahrheit,
dich rufen wir an.
Eine andere Hoffnung haben wir nicht.
Du musst wirken.
Heute!
Amen.

Weitere Gebete zu den Sonn- und Festtagen 

Gebet für den Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres 2012
- Sonntag, 18. November 2012

Ewiger Gott,
von dir geht das Leben aus,
zu dir zurück kehrt alles, was ist.
Wir bitten dich:
Nimm dich deiner Geschöpfe an
und beschütze sie.

Du kennst die Bedrängnis,
du siehst, wovor wir verzweifelt die Augen verschließen.
Du siehst die Opfer der Kriege,
der vergangenen und der gegenwärtigen Kriege.
Du willst ihren Tod nicht,
du willst ihre Wunden nicht,
du willst ihre Schmerzen nicht.
Komm mit deinem Frieden.
Wir bitten dich:
Nimm dich deiner Geschöpfe an
und beschütze sie.

Du kennst die Macht des Bösen,
du bleibst bei denen, die wir sich selbst überlassen.
Du bist bei den Opfern der Menschenverachtung,
in unserer Nachbarschaft und in andern Ländern.
Du willst ihren aufrechten Gang,
du willst ihre mutigen Worte,
du willst ihr Glück.
Komm mit deiner Hoffnung.
Wir bitten dich:
Nimm dich deiner Geschöpfe an
und beschütze sie.

Du kennst die Armut,
du teilst an die aus, die bei uns leer ausgehen.
Du bist für die Hungrigen und die Flüchtlinge da.
Du willst, dass sie satt werden,
du willst, dass sie Schutz finden,
du willst, dass sie eine Zukunft haben.
Komm mit deiner Gerechtigkeit.
Wir bitten dich:
Nimm dich deiner Geschöpfe an
und beschütze sie.

Du kennst die Krankheit und den Tod,
du heilst, wo wir hilflos sind.
Du tröstest die Verzweifelten.
Du wischst die Tränen ab.
Du schenkst Hoffnung.
Du bist die Zukunft.
Komm mit deinem Trost.
Wir bitten dich:
Nimm dich deiner Geschöpfe an
und beschütze sie.

Du kennst den Glauben deiner Gemeinde.
Du rufst, wo unsere Stimme zu schwach ist.
Du schenkst dich in deinem Wort und Sakrament.
Komm mit deinem Heiligen Geist zu allen,
die dir vertrauen,
die auf dich hoffen,
die dich loben.
Komm und segne deine Welt
durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Bruder.
Amen.

Weitere Gebete zu den Sonn- und Festtagen 

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