Liturgie

Nach der Volkskirche

Gottesdienste feiern im konfessionslosen Raum

Weiß‑graues Cover mit pinkem Balken, Titel „Nach der Volkskirche“. Unten links pinkes Symbol der Reihe „Beiträge zu Liturgie und Spiritualität“.

Die kirchliche Situation in den östlichen Bundesländern stellt die gottesdienstliche Feier vor ganz neue Herausforderungen. Zentrale Begriffe liturgiewissenschaftlicher Reflexion geraten in Schräglage: Was heißt Tradition, wenn deren Weitergabe abbricht? Wie kann Liturgie »wirken« ohne oder nur mit erodierten religiösen Bildungsgrundlagen? Was für eine liturgische Sprache ist gefordert? Unsere Vermutung ist, dass der ostdeutsche Kontext mit seinen tiefen Säkularisierungsbrüchen ein Sensor ist für grundlegende liturgische Entwicklungen in Mitteleuropa. In Leipzig, einer Stadt, deren überwiegende Mehrheit keiner Kirche angehört, wurden zwei Kirchen neu gebaut: die katholische Propsteikirche St. Trinitatis (der größte katholische Kirchenneubau im Osten Deutschlands seit der Friedlichen Revolution) und die Universitätskirche. Der Band untersucht, ausgehend von den architektonischen, liturgischen und gemeindepraktischen Vorgaben dieser beiden Sakralräume, die Möglichkeiten gottesdienstlicher Gestaltungen in konfessionslosem Kontext. Zudem wird versucht, die Wirklichkeit hinter dem Adjektiv »konfessionslos« genauer zu fassen, um die liturgischen Herausforderungen besser zu verstehen.

Reihe
Beiträge zu Liturgie und Spiritualität
Ausführung
Band 30
Sprache
Deutsch
Seitenzahl
184
Format
14,5 x21,5 cm
Veröffentlichungsjahr
2017
Verlag
Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig
ISBN Print
978-3-374-05144-1
ISBN
978-3-374-05145-8
ISBN
978-3-374-05146-5

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