Wochengebet

Die VELKD bietet zu den Sonn- und Feiertagen im Kirchenjahr sowie aus aktuellem Anlass online Gebetstexte. Sie werden jeweils Mitte der Woche für den darauf folgenden Feiertag eingestellt. Die Texte dienen sowohl dem gottesdienstlichen als auch dem privaten Beten und verbinden auf neue Weise aktuelles Geschehen mit der Struktur des Kirchenjahres.

Die Internetfürbitten werden im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD vom Gottedienstreferat und vom Liturgiewissenschaftlichen Institut der VELKD in Leipzig erarbeitet.  

Hinweis:
Für die kommenden Fest- und Sonntage stehen weitere Fürbitten / Gebete im Archiv zur Verfügung. Das jeweilige Tagesdatum oder der Name des anstehenden Fest- / Sonntages dienen als Suchkriterium.

Montag, 22. April 2019
Gebet für den Ostermontag


Du Auferstandener,
du hast den Tod überwunden.
Lade an deinen Tisch
die vom Tode Betroffenen,
die Opfer von Krieg und Gewalt.
Lade an deinen Tisch
die Hungernden und Gefolterten.
Lade an deinen Tisch alle,
denen nichts mehr geblieben ist, als das nackte Leben.
Auferstanden bist du,
Jesus Christus.
Schmerz und Not werden ein Ende haben.
Wir beten dich an und singen:
Halleluja.

Du Auferstandener,
du machst alles neu.
Lade an deinen Tisch
die Machthaber dieser Welt,
die Wissenschaftler,
die Ratgeber der Mächtigen,
und die Kinder.
Auferstanden bist du,
Jesus Christus.
Du bist die Zukunft und das Leben.
Wir beten dich an und singen:
Halleluja.

Du Auferstandener,
du versöhnst und schenkst Einheit.
Lade an deinen Tisch
alle, die in Streit leben.
Lade an deinen Tisch
die Politikerinnen und Politiker in Europa.
Lade an deinen Tisch
deine weltweite Kirche.
Auferstanden bist du,
Jesus Christus.
Du bist der Frieden,
der die Welt durchdringt und verwandelt.
Wir beten dich an und singen:
Halleluja.

Du Auferstandener,
du wischst alle Tränen von den Augen.
Lade an deinen Tisch
unsere Freunde,
unsere Feinde,
unsere Lieben.
Auferstanden bist du,
Jesus Christus.
Du bist unser Trost und unser Leben.
Wir beten dich an und singen
Heute und alle Tage:
Halleluja.

 

Gebet für den Ostermontag
- Montag, 02. April 2018

Jesus Christus, auferstanden vom Tode bist du!
Groß ist das Geheimnis des Glaubens.

Auferstandener und Lebendiger,
noch immer schlägt der Tod zu
und stürzt uns in Trauer.
Wir bitten dich
um Leben.
Erbarme dich.

Noch immer weinen Mütter um ihre Kinder,
Jugendliche um ihre erschossenen Freunde,
noch immer wüten Mörder und Kriegstreiber
und niemand hat Kraft, sie zu stoppen.
Noch immer ist der Hunger nicht besiegt.
Du aber hast den Tod besiegt,
du Auferstandener, du Lebendiger.
Wir bitten dich:
besiege unsere Tode.
Erbarme dich.

Noch immer werden wir schuldig,
noch immer finden Lügen und Hass ein Zuhause,
noch immer wird die Wahrheit verhöhnt
und die Liebe verlacht.
Du aber hast die Schuld auf dich genommen
und den Tod besiegt.
Du Auferstandener, du Lebendiger,
wir bitten dich:
erlöse uns von unserer Schuld.
Erbarme dich.

Noch immer herrscht Angst,
noch immer legt sich Dunkelheit auf die Seelen,
noch immer fürchten sich die Verzweifelten vor dem,
was kommt.
Du aber hast dem Tod den Stachel genommen.
Du hast dein Licht in der Finsternis entzündet.
Du Auferstandener, du Lebendiger,
wir bitten dich:
Entflamme in uns das Feuer des Glaubens.
Erbarme dich.

Noch immer freuen sich deine Feinde,
noch immer werden deine Freundinnen und Freunde verfolgt.
Noch immer ist der Glaube in Gefahr.
Du aber hast dem Tod die Macht genommen und
uns dein Evangelium geschenkt.
Du Auferstandener, du Lebendiger,
wir bitten dich:
Beschütze deine Gemeinde in Zeit und Ewigkeit.
Erbarme dich.

Jesus Christus, auferstanden vom Tode bist du!
Groß ist das Geheimnis des Glaubens.
Deinen Tod verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir –
bis du kommst in Herrlichkeit.

Amen.

 

Gebet für den Ostermontag
- Montag, 17. April 2017

Jesus Christus,
auferstanden von den Toten,
du bist in unserer Mitte,
du bist das Leben.
Entreiß uns dem Tod!

Jesus Christus,
du bist der Friede, der die Welt verwandelt.
Wir bitten dich um Frieden
für Syrien,
für unsere koptischen Schwestern und Brüder,
für alle Orte, an denen Gewalt herrscht
für jeden Ort, an dem sich der Tod seiner Macht sicher scheint.
Du bist auferstanden.
Du bist das Leben.
Entreiß uns dem Tod!

Jesus Christus,
du besiegst die Angst.
Wir bitten dich um Mut,
damit die Mächtigen ihrer Verantwortung gerecht werden,
damit die Streitenden sich versöhnen,
damit unsere Kinder hoffnungsvoll leben.
Du bist auferstanden.
Du bist das Leben.
Entreiß uns dem Tod!

Jesus Christus,
du lädst uns zum Mahl.
Wir bitten dich um Gerechtigkeit,
für die Hungernden
– im Jemen, im Sudan, an allen Orten, wo Hunger herrscht,
für die Schwachen und Armen,
für die Verfolgten und Alleingelassenen.
Du bist auferstanden.
Du bist das Leben.
Entreiß uns dem Tod!

Jesus Christus,
du sprichst zu uns,
du berufst uns.
Wir bitten dich um deinen heiligen Geist,
für deine weltweite Kirche,
für alle, die in diesen Tagen getauft werden,
für unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden,
für unsere Lieben.
Du bist auferstanden.
Du bist das Leben.
Entreiß uns dem Tod!

Jesus Christus,
auferstanden von den Toten,
du bist in unserer Mitte.
Heile unsere Kranken,
berühre unsere Sterbenden,
tröste unsere Trauernden,
bleibe bei uns,
denn du bist das Leben.
Entreiß uns dem Tod.

Amen.

 

Gebet für den Ostermontag
- Montag, 28. März 2016

Lasst uns zu dem beten,
der die Auferstehung und das Leben ist,

um Trost für die Trauernden –
Kyrie eleison,
um Beistand für die Sterbenden –
Kyrie eleison,
um Hilfe für die Verwundeten und Kranken –
Kyrie eleison,
um Versöhnung für die Zerstrittenen –
Kyrie eleison,
um Vergebung für die Schuldigen –
Kyrie eleison,
um Weisheit für die Mächtigen –
Kyrie eleison,
um Frieden für die Orte voller Hass und Gewalt –
Kyrie eleison,
um Hoffnung für die Entmutigten –
Kyrie eleison,
um Liebe für unsere Kinder -
Kyrie eleison,
um Glaubwürdigkeit für die Kirche –
Kyrie eleison,
um Segen für uns und alle, die zu uns gehören –
Kyrie eleison.

Du bist die Auferstehung und das Leben.
Du hast den Tod besiegt.
Erneuere diese Welt durch deine Liebe.
Dir, du Auferstandener, vertrauen wir uns an.
Amen.

 

Gebet für den Ostermontag
- Montag, 06. April 2015

Du Auferstandener,
bleibe bei uns und bei deiner ganzen Schöpfung.

Du Auferstandener,
bleibe bei uns und bei den Trauernden,
tröste sie, damit sie den Weg zum Leben wiederfinden.

Du Auferstandener,
bleibe bei uns und bei den Ängstlichen,
ermutige sie, damit sie dem Licht des Ostermorgens trauen.

Du Auferstandener,
bleibe bei uns und bei den Zweiflern,
sprich zu ihnen durch dein Wort, damit sie in dir Gottes Liebe erkennen.

Du Auferstandener,
bleibe bei uns und bei den Hungernden,
brich das Brot mit ihnen, damit niemand mehr hungern muss.

Du Auferstandener,
bleibe bei uns und bei den Kranken,
heile sie, damit sie deine Wunder bezeugen.

Du Auferstandener,
bleibe bei uns und bei den Gequälten,
befreie sie, damit sie und die Welt deinen Frieden erleben.

Du Auferstandener,
bleibe bei uns und deiner Kirche,
brenne in unseren Herzen, damit die Welt durch uns von dir erfährt.

Du Auferstandener,
bleibe bei uns, segne die neu Getauften und segne uns und alle, die zu uns gehören.
Du bist auferstanden – Halleluja.
Amen.

Fürbitten für den Ostermontag
- Montag, 21. April 2014

Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn. (EG 100)

Du bist auferstanden, Jesus Christus!
Du hast den Tod überwunden.
Wir bitten dich:
Vertreibe den Tod.
Vertreibe den Hunger.
Vertreibe den Hass.
Vertreibe den Krieg
und feiere mit uns das neue Leben.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Du bist auferstanden, Jesus Christus!
Du bist die Rettung der Welt.
Wir bitten dich:
Rette die Kranken und Verletzten.
Rette die Sterbenden.
Rette die Verachteten.
Rette die Schöpfung
und feiere mit uns das neue Leben.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Du bist auferstanden, Jesus Christus!
Du machst alles neu.
Wir bitten dich:
Erneuere die Herzen der Mächtigen.
Erneuere die Kräfte der Menschen, die anderen helfen.
Erneuere den Glauben deiner Kirche
und feiere mit uns das neue Leben.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Du bist auferstanden, Jesus Christus!
Du bist unser Trost und Leben.
Wir bitten dich:
für deine Gemeinde in der ganzen Welt,
für alle, die zu diesem Osterfest getauft werden,
für unsere Kinder,
für alle, die zu uns gehören und die wir lieben.
Feiere mit uns das neue Leben.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja,
gelobt sei Christus, Marien Sohn.
Amen.

Oder das Gebet des Ostersonntags

Einführende Informationen zum Wochengebet  

Weitere Gebete zu den Sonn- und Festtagen

Fürbitten für den Ostermontag
- Montag, 01. April 2013

Lasst uns jubeln und fröhlich sein.
Der Herr ist auferstanden.
Er ist wahrhaftig auferstanden – Halleluja!

Zu ihm, den Auferstandenen, lasst uns beten:

Verschlinge den Tod.
Die Trauernden warten.
Die Schöpfung wartet.
Die Vergewaltigten warten.
Verschlinge den Tod auf ewig.
Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison.

Wisch die Tränen ab.
Die Verletzten weinen.
Die Kriegsopfer weinen.
Die Verachteten weinen.
Wisch die Tränen von allen Angesichtern ab.
Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison.

Erhebe die Erniedrigten.
Die Armen hungern.
Die Betrogenen verzweifeln.
Die Gedemütigten geben sich verloren.
Erhebe die Erniedrigten und lass die Reichen leer ausgehen.
Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison.

Du bist unser Gott.
Wir sind deine Kirche.
Wir singen deine Lieder.
Wir singen dein Lob.
Wir sind deine Erlösten.
Du bist unser Gott, auf den wir hoffen.
Heute und alle Tage.
Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison.

Lasst uns jubeln und fröhlich sein.
Der Herr ist auferstanden.
Er ist wahrhaftig auferstanden – Halleluja!

 

Fürbitten für den Ostermontag
- Montag, 09. April 2012

Halleluja.
Der Tod ist verschlungen in den Sieg.
Deine große Liebe, du Gott des Lebens, hat das getan.
Du führst uns vom Tod zum Leben.
Du machst uns frei.

Von dir befreit und geliebt
bitten wir dich
für diese Welt,
für die Menschen, die auf ihre Befreiung warten,
für die Menschen, die satt werden wollen,
für die Menschen, die sich nach Frieden sehnen,
für die Menschen, die ihre Hoffnungen noch nicht begraben haben.
Befreie sie und erlöse sie.
Verwandele sie durch deinen Sieg über den Tod.
Kyrie eleison.

Von dir befreit und geliebt
bitten wir dich
für die in dieser Welt Siegreichen,
für die Regierungen,
für die Reichen,
für die Einflussreichen,
für die, die Macht über andere haben.
Schärfe ihre Gewissen und gib ihnen Liebe zu deinen Geschöpfen.
Verwandele sie durch deinen Sieg über den Tod.
Kyrie eleison.

Von dir befreit und geliebt
bitten wir dich
für alle Leidenden,
für die Kranken und die, die sie pflegen,
für die Trauernden und die, die sie trösten,
für Verfolgten und die, die sie schützen,
für die Hungernden und die, die ihnen helfen,
für Meere, Pflanzen und Tiere und die, die sie schonen.
Befreie und belebe deine ganze Schöpfung.
Verwandele sie durch deinen Sieg über den Tod.
Kyrie eleison.

Von dir befreit und geliebt
bitten wir dich
für alle, die dir vertrauen,
für dein erstes Volk, das in diesen Tagen seiner Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei gedenkt,
für deine Kirche in allen Teilen der Welt,
für alle, die in diesen Tagen getauft werden,
für unsere Bischöfinnen und Bischöfe,
für unsere Gemeinde und alle Gemeinden in unserer Nachbarschaft.
Belebe sie und zünde das Feuer des Glaubens an.
Verwandele sie durch deinen Sieg über den Tod.
Darum bitten wir dich
durch Jesus Christus, den Auferstandenen.
Amen.

 

Einführende Informationen zum Wochengebet  

Weitere Gebete zu den Sonn- und Festtagen

Archiv

Es wurden 7 Fürbitten gefunden

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 25. November 2018

Der Himmel ist dein und die Erde ist dein.
Wir sind dein.
Deine Liebe trägt den Himmel.
Deine Liebe trägt die Erde.
Deine Liebe trägt uns.
Ewiger Gott,
zu dir beten wir.

Nimm dich unserer Verstorbenen an.
Birg sie in deiner Liebe.
Halte du an ihnen fest,
wenn sie uns entgleiten.
Sprich
und die Worte,
die nicht mehr gesagt wurden,
werden aufklingen.
Höre,
und die Worte,
die noch gesprochen werden sollten,
werden Gehör finden.
Wische die Tränen ab.
Tröste und heile.
Segne die Erinnerungen und
lass uns den neuen Himmel und die neue Erde schauen.

Nimm dich der Schutzlosen an.
Begleite sie.
Zeige ihnen den Weg zu den Orten,
an denen sie sicher und geborgen sind.
Sprich,
damit die guten Worte,
die gesagt werden müssen.
laut werden.
Sprich,
damit das Brot,
das geteilt werden muss,
alle satt macht.
Richte du die, die andere verletzten.
Heile die Wunden und
lass uns den neuen Himmel und die neue Erde schauen.

Nimm dich der Mächtigen an.
Begeistere sie für die Gerechtigkeit.
Sprich,
damit sie sich ihrer Verantwortung erinnern:
für das Miteinander in Europa,
für die Rechte von Flüchtlingen,
und für die Welt, die wir unseren Kindern hinterlassen.
Versöhne die Verfeindeten.
Komm mit deinem Frieden und
lass uns den neuen Himmel und die neue Erde schauen.

Nimm dich deiner Kirche an.
Ermutige sie durch dein Wort.
Stärke sie durch dein Mahl.
Beschütze sie durch deine Liebe.
Der Himmel ist dein und die Erde ist dein.
Wir sind dein.
Auf dich hoffen wir,
ewiger Gott.
Höre unsere Bitten
durch Jesus Christus und
lass uns den neuen Himmel und die neue Erde schauen.

Amen.

 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 26. November 2017

Ewiger Gott,
vor aller Zeit und in jedem Augenblick,
an jedem Tag,
in Geburt und Tod
bist du gegenwärtig und geschiehst.
Unerwartet kommst du wie ein Dieb in der Nacht
und bist immer schon da –
auch dort, wo wir dich nicht erkennen.

So bitten wir dich für alle,
die Abschied nehmen müssen,
deren Heimat zerstört ist,
deren Lebensumstände zerrüttet,
deren seelische Grundfesten erschüttert sind,
für alle die gehen und
alle die zurückbleiben.
Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.

Wir bitten dich für alle,
die von uns gegangen sind,
die uns fehlen und die wir vermissen,
ohne die wir uns ein Weiterleben gar nicht vorstellen können,
für unsere Toten,
die wir bei Dir, in deiner Nähe glauben,
geborgen in Deiner zeitlosen Gegenwart.
Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.

Wir bitten Dich für alle,
die zurückschauen und verzweifeln über dem,
was geschah,
für Kinder ohne ihre Eltern,
Eltern ohne ihre Kinder,
für Fliehende ohne Hoffnung,
für Gefolterte, Traumatisierte, Verletzte
und Verstümmelte,
für alle, die nicht mehr an Menschlichkeit glauben können.
Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.

Wir bitten dich für alle,
die auf Dich warten,
die Dein Kommen ersehnen,
die Dich vermissen,
die Dich suchen, überall,
die nach dir fragen,
dem Gott, der ihr Leben umfangen
und mit Sinn erfüllen möge.
Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.

Ewiger Gott,
vor aller Zeit und in jedem Augenblick,
an jedem Tag
bist du gegenwärtig und geschiehst.
Wenn diese Welt vergeht - und wir in ihr,
so bleibst du - und wir in dir.
In allem,
was wir sind und haben,
was wir waren und sein werden,
warten wir auf die Vollendung Deiner Schöpfung
und Dein Kommen in unsere Welt.

Amen.

 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Fürbitte für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 20. November 2016

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn wir trauern?
Du bist das Leben.
Nimm dich unserer Verstorbenen an.
Wir vermissen sie.
Halte sie in deinen liebenden Händen.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn wir in Angst vor der Zukunft sind?
Du bist unsere Hoffnung.
Nimm dich der Gutwilligen und Friedliebenden an.
Wir brauchen sie.
Schütze sie vor Hass und Verleugnung.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn wir am Hunger in der Welt verzweifeln?
Du hast Brot und Leben.
Nimm dich der Hungernden in den Dürrgebieten Afrikas an.
Schau auf die Hungernden in unserer Nachbarschaft.
Sie wollen leben.
Fülle du ihre Hände.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn Krieg und Gewalt nicht enden wollen?
Du bist der Frieden.
Nimm dich der Menschen in Syrien und im Irak an.
Sieh auf die Menschen in Afghanistan und im Süd-Sudan.
Sie und ihre Kinder wollen in Frieden leben.
Behüte und rette sie.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn Krankheit und Schwäche schmerzen?
Du hast Heil und Segen.
Nimm dich unserer Kranken und ihrer Angehörigen an.
Sieh auf die Sterbenden.
Sie sehnen sich danach, dass die Qual endet.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn wir an dir zweifeln?
Du bist da.
Sieh auf deine Gemeinde.
Sieh auf unsere Sehnsucht,
wisch die Tränen ab und komm mit deinem Trost.
Stärke unseren Glauben.
Segne uns und alle,
die zu uns gehören.
Um Jesu Christi willen und
in der Kraft des Heiligen Geistes rufen wir:
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 22. November 2015

Wenn du das Unerträgliche mitträgst,
dann können wir gehen.
Wenn du dein Licht aufstrahlen lässt,
dann können wir den Weg finden.
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe,
du Freund und Ewiger,
du Trost und Leben.

In diesen Tagen,
in denen uns in Europa die weltweite Gewalt nahe kommt,
bitten wir dich für die Opfer des Hasses
und für die Menschen, die sich schützend vor sie stellen.
Du machst die Liebe stärker als den Hass.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen der Unsicherheit und Angst
bitten wir dich für die Menschen,
die sich vor dem morgigen Tag sorgen,
sich verhärten und den anderen misstrauen.
Deine Gegenwart ist stärker als die Angst.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen, in denen Millionen auf der Flucht sind,
bitten wir dich für die,
die bei uns Schutz suchen und
für alle, die ihnen helfen.
Unter deinem Schutz können sie sicher ausruhen.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen des Streits und Zerrissenheit
bitten wir dich für das Zusammenleben der Menschen in unserem Land.
Du liebst die Kleinen
und gibst den Schwachen Würde.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen, in denen Weltklimaabkommen in Gefahr ist,
bitten wir dich für alle,
die sich um den Schutz deiner Schöpfung mühen.
Du hörst das Seufzen deiner Geschöpfe
und willst sie retten.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen der Trauer
bitten wir dich für alle Verstorbenen
und alle, die einen geliebten Menschen verloren haben.
Sammle die Tränen,
heile die Schmerzen,
hüte die Erinnerungen,
lass dein Licht aufstrahlen,
damit die Dunkelheit des Todes die Macht verliert.
Im Vertrauen auf den Auferstandenen,
der die Finsternis des Todes erlitten hat,
bitten wir dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!
Heute und alle Tage bitten wir dich:
Umhülle mit deinem Heiligen Geist uns und alle,
die wir lieben,
du Freund und Ewiger,
du Trost und Leben!

Amen.

 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 23. November 2014

Gott, du Ursprung und Ziel unseres Lebens.
Du hast den Tod besiegt.
Bei dir sind wir geborgen.
Inmitten von Dunkelheit und Trauer bist du Trost und Licht.
Sei unseren Toten Trost und Licht.
Wir haben sie geliebt,
wir mussten sie hergeben,
wir vermissen sie.
Gib du ihnen die Liebe, die mehr vermag als unsere Liebe.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei den Menschen in deinem Heiligen Land Trost und Licht.
Wir sind ratlos,
wir erschrecken über die Gewalt,
wir hoffen auf Versöhnung.
Verwandle mit deinem Frieden die verhärteten Herzen.
Verbanne alle Gewalt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei den Menschen im Irak und in Syrien Trost und Licht.
Wir sind entsetzt über die Brutalität,
wir fürchten um das Leben der Verschleppten,
wir bangen mit unseren christlichen Geschwistern.
Errichte du dein Reich in unserer Welt.
Bewahre deine Kirche und alle Menschen guten Willens.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei den Flüchtlingen Trost und Licht.
Wir überlassen sie ihrem Schicksal,
wir kennen ihre Not nur von Ferne,
wir erlauben den Mächtigen die Grenzen zu verschließen.
Rette sie, wie du einst dein Volk Israel gerettet hast.
Behüte die Kinder in den Flüchtlingslagern.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei den Kranken und Sterbenden Trost und Licht.
Wir fürchten uns vor Schmerzen und Seuchen,
wir haben Mitleid mit den Leidenden,
wir sind froh über alle, die sie pflegen.
Heile du, wo unser Mitleid versagt.
Gib Kraft allen, die sich in der Pflege anderer verausgaben.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei für deine Kirche Trost und Licht.
Wir leben von deinem Wort,
wir vertrauen dir unsere Kinder an,
wir sehnen uns nach Einheit.
Erfülle deine weltweite Kirche mit deinem Heiligen Geist.
Mache uns zu deinen Zeuginnen und Zeugen.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich um Jesu Christi willen,
der das Licht der Welt und unsere Hoffnung ist.

Amen

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 24. November 2013

(mit dem Lied EG 153)

Ewiger Gott,
Anfang und Ende und alle Zeit
hältst du umfangen.
Kein Heimweg und keine Flucht,
kein Aufstieg und kein Fallen,
kein Wachsen und kein Niedergang
ohne dich.
Wie unser Atem geht, wie die Tage kommen und sich neigen,
wachsen die Hoffnungen der Menschen und verlöschen,
aber du bist unsere Hoffnung, die bleibt.
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der ist, ist nicht der Himmel der kommt,
wenn einst Himmel und Erde vergehen.

Wir bringen vor dich all das Leid, das entsteht,
wenn im Namen der Zukunft Menschen Gewalt üben,
wenn Andersdenkende verfolgt werden,
wenn Natur zerstört und kulturelle Erinnerungen ausgelöscht werden,
wenn der technische Fortschritt über Leichen geht.
Wir denken an die Inhaftierten und die Gefolterten in Arbeitslagern  
in China, in Russland und in Nordkorea.
Du bist unsere Hoffnung, die niemanden unterwirft.
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der kommt, das ist der kommende Herr,
wenn die Herren der Erde gegangen.

Tote liegen in den Straßen auf den Philippinen,
Tote in Syrien, in Lybien
und in den vielen Kriegsgebieten dieser Erde,
Verhungerte in den Slums,
Ertrunkene vor Europas Küsten,
sie folgen uns wie Schatten.
Sie fragen uns nach unserem Leben und unseren Taten.
Du bist die Hoffnung auf eine andere Welt.
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der kommt, das ist die Welt ohne Leid,
wo Gewalttat und Elend besiegt sind.

Wir bringen vor dich
die abgeschnittenen Lebensfäden, die seelischen Wunden,
die Krater des Todes in unserem Leben:
Menschen, um die wir trauern,
schmerzlich Vermisste.
Du bist unsere Hoffnung,
dass die Toten uns vorangegangen sind ins Leben der kommenden Welt.
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der kommt, das ist die fröhliche Stadt
und der Gott mit dem Antlitz des Menschen.

Ewiger Gott,
Anfang und Ende und alle Zeit
hältst du umfangen.
Du bist unsere Hoffnung im Leben und im Sterben.
Was auch immer geschieht, du bist uns nah. 
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der kommt, grüßt schon die Erde, die ist,
wenn die Liebe das Leben verändert.
Amen.

Weitere Gebete zu den Sonn- und Festtagen 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 22. November 2009

Christus, tröste uns,
denn wir sind traurig.
Der Tod greift nach denen, die uns nahe sind.
Er vernichtet, und niemand kann ihm entgehen.
Christus, tröste alle,
denen der Tod ihre Lieben entrissen hat.
Du kennst alle ihre Namen.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir haben Angst.
Krankheiten brechen ohne Vorwarnung über uns nahe Menschen herein.
Sie reißen die Macht an sich
und bestimmen über die Gedanken am Tag und die Träume in der Nacht.
Christus, tröste alle,
die sich nach Heilung sehnen.
Erbarme dich.
Du kennst alle ihre Namen.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir sind so machtlos.
Die Kriege enden nicht.
Sie verwüsten Stadt und Land.
Bomben zerfetzen Schuldige und Unschuldige.
Christus, tröste die Verwundeten,
hab du Mitleid mit den Opfern inmitten von Trümmern und Waffen.
Du kennst alle ihre Namen.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir sind so erfolglos.
Unrecht und Korruption bleiben ungeahndet.
Die Armen werden ärmer.
Christus, tröste die Verachteten und Armen,
hab du Mitleid mit den Kindern und Jugendlichen,
denen eine gute Zukunft verweigert wird.
Du kennst alle ihre Namen.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir sind so hilflos.
Naturkatastrophen und der Klimawandel verwandeln deine gute Schöpfung in einen unwirtlichen Ort.
Christus, tröste und heile die angegriffene Schöpfung.
Du kennst jeden Ort und jedes leidende Geschöpf.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir sind so kleingläubig.
Deine Kirche ist uneins,
deine Gemeinde ist in Sorge um den morgigen Tag.
Christus, tröste alle Bischöfe und Bischöfinnen,
stärke alle, die ein Amt in deiner weltweiten Kirche übernommen haben.
Du kennst sie alle.
Du hörst, für wen sie dich bitten.
Du hast alle ihre Namen ins Buch des Lebens eingeschrieben.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.
Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Leite und geleite uns.
Segne alle, für die wir dich bitten,
heute und alle Tage.
Amen.

Weitere Gebete zu den Sonn- und Festtagen 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

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