Wochengebet

Die VELKD bietet zu den Sonn- und Feiertagen im Kirchenjahr sowie aus aktuellem Anlass online Gebetstexte. Sie werden jeweils Mitte der Woche für den darauf folgenden Feiertag eingestellt. Die Texte dienen sowohl dem gottesdienstlichen als auch dem privaten Beten und verbinden auf neue Weise aktuelles Geschehen mit der Struktur des Kirchenjahres. 

Die wöchentlichen Fürbittengebete werden im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD von vier Autorinnen / Autoren verfasst. 

Wenn Sie ein Wochengebet zur Veröffentlichung nutzen wollen, verwenden Sie bitte den unveränderten Text und geben an: „Quelle: Wochengebet der VELKD, www.velkd.de“. 

Hinweis:
Sie finden unten in der Regel das Gebet für den jeweils aktuellen Feiertag. Für alle Sonn- und Feiertage im Archiv stehen weitere Fürbitten / Gebete zur Verfügung. Das jeweilige Tagesdatum oder der Name des anstehenden Fest- / Sonntages dient als Suchkriterium. Sollten z.B. zwei Feiertage in enger zeitlicher Nähe liegen, finden Sie in der Regel das Gebet für diesen Feiertag bereits im Archiv.

Sonntag, 17. Oktober 2021
Gebet für den 20. Sonntag nach Trinitatis

Du ewiger Gott,
öffne uns die Augen,
dass wir sehen die Wunder an deinem Gesetz.

Wir bitten dich für alle,
die sich nach Gerechtigkeit sehnen –
für die Menschen, die fälschlich beschuldigt werden,
die gequält und verfolgt werden,
die dem Unrecht furchtlos entgegentreten.
Öffne uns die Augen,
damit wir sehen die Wunder an deinem Gesetz. (oder EG 176,1)

Wir bitten dich für alle,
die nach deinen Ordnungen fragen –
für die Menschen, die das Brot teilen,
die helfen und heilen,
die deine Schöpfung lieben und sie schonen.
Öffne uns die Augen,
damit wir sehen die Wunder an deinem Gesetz.

Wir bitten dich für alle,
die den Frieden suchen –
für die Menschen, die das Recht schützen,
die Brücken bauen,
die für eine neue Regierung in unserem Land arbeiten.
Öffne uns die Augen,
damit wir sehen die Wunder an deinem Gesetz.

Wir bitten dich für alle,
die krank sind –
für die Menschen, die genesen sind und dennoch kraftlos sind,
für die Krebskranken und ihre Angehörigen,
die Verzweifelten und die Enttäuschten.
Öffne uns die Augen,
damit wir sehen die Wunder an deinem Gesetz.

Du sagst uns, was gut ist.
Wir bitten dich für deine Kirche,
für die Gemeinden und Gemeinschaften,
für die Kinder und alle, die in diesen Tagen getauft werden.
Du gehst mit uns mit.
Wir bitten dich für alle,
die zu uns gehören,
die uns herausfordern,
die wir lieben.
Im Namen Jesu bitten wir dich.
Er ist dein Sohn und unser Bruder.
Öffne uns die Augen,
damit wir sehen die Wunder an deinem Gesetz.

Amen.

Gebet für den 20. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 25. Oktober 2020

Du, Gott, sagst uns, was gut ist.
Dein Wort zeigt uns,
was gut ist und
wie wir leben sollen.

Dein Wort zum Leben wünschen wir uns.
Sprich es zu allen,
die Entscheidungen für andere treffen:
zu den Politikerinnen und Politikern,
zu denen, die Recht sprechen,
zu denen, die unser Zusammenleben schützen.
Sprich dein Wort zum Leben –
damit es gut ist.
Höre uns und erbarme dich.

Du, Gott, sagst uns, was gut ist.
Deine Liebe zeigt uns,
was gut ist und
wie wir leben sollen.

Deine Liebe zum Leben wünschen wir uns.
Umgib mit Liebe alle,
die für andere da sind:
alle, die sich um Kranke und Infizierte kümmern,
die für uns sorgen,
die sich denen in den Weg stellen,
die keine Liebe haben.
Zeig uns deine Liebe zum Leben –
damit es gut ist.
Höre uns und erbarme dich.

Du, Gott, sagst uns, was gut ist.
Deine Demut zeigt uns,
was gut ist und
wie wir leben sollen.

Deine Demut wünschen wir uns.
Lehre deine Demut alle,
die das Leben anderer beeinflussen:
alle, die unterrichten,
die ihre Meinung veröffentlichen,
die ihren Glauben bekennen.
Lehre uns deine Demut,
damit wir und deine Gemeinde so leben,
wie es gut ist.

Dein Wort, deine Liebe, deine Demut
gib uns und deiner Welt.
Darum bitten wir dich im Namen Jesu Christi.

Amen.

 

Gebet für den 20. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 03. November 2019

Einen Bund hast du mit uns geschlossen,
ewiger und barmherziger Gott.
Wir bitten dich:
Bleib deinem Bund treu und
erbarme dich.

Deine Schöpfung ringt nach Atem.
Pflanzen- und Tierarten sterben aus.
Die Meere sind voller Müll.
Die Regenwälder brennen.
Die Gletscher schmelzen.
Du willst, dass
Saat und Ernte,
Frost und Hitze,
Sommer und Winter bleiben.
Wir bitten dich:
Sende deinen Atem aus.
Bleib deinem Bund treu und
erbarme dich.

Die Leidenden schreien nach Hilfe.
Die Kranken brauchen Heilung und Pflege,
die Obdachlosen Schutz und ein Zuhause.
Du willst, dass
die Schwachen,
die Verlorenen,
und die Verzweifelten gerettet werden.
Wir bitten dich:
Schicke deine Hilfe aus.
Bleib deinem Bund treu und
erbarme dich.

Die Gedemütigten sehnen sich nach Würde.
Unsere jüdischen Nachbarn haben Angst.
Streit trennt Familien und Gemeinschaften.
Der Krieg in Syrien ist so endlos.
Du willst Frieden
in unserem Land,
in allen Ländern,
in deiner Kirche
und in unseren Herzen.
Wir bitten dich:
Schaffe deinem Frieden Raum.
Bleib deinem Bund treu und
erbarme dich.

Einen Bund hast du geschlossen
und zeigst uns,
was gut ist.
Du sprichst zu uns
und bist uns in Jesus Christus nahe.
Wir bitten für die Menschen deines Bundes,
für die Synoden,
für deine Gemeinden in aller Welt,
für uns und für alle, die zu uns gehören.
Bleib deinem Bund treu
und erbarme dich.
Amen.

 

Gebet für den 20. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 14. Oktober 2018

Barmherziger Gott,
du sprichst und das Leben beginnt.
Du rührst deine Geschöpfe an und Liebe erfüllt die Welt.
Du bist Ursprung und Ziel.

Wir bitten dich um deinen Atem
für deine Geschöpfe am Beginn des Lebens.
Für unsere Kinder und
für alle, von denen sie Anregungen empfangen
und die für sie sorgen.
Wir bitten dich um deinen Atem
für die Kinder, die gefährdet sind,
die zur Arbeit gezwungen werden
und für die niemand sorgt.
Umhülle sie mit deinen Schutz
und zeigen ihnen deine Treue.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Wir bitten dich um deine Fürsorge
für deine Geschöpfe am Ende des Lebens.
Für die Kranken, die den Tod erwarten,
für alle, denen sie wichtig sind und die sie begleiten
und für alle, die in Hospizen Sterbenden und Schmerzgeplagten beistehen.
Wir bitten dich um deine Fürsorge
für die Trauernden,
für alle, die ohne Abschied gegangen sind
und nun fehlen.
Trockne ihre Tränen
und zeige ihnen deine Gegenwart.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Wir bitten dich um deine Hilfe
für deine Geschöpfe inmitten von Tod und Gefahr.
Für die Opfer der Erdbeben auf Sulawesi,
für die Opfer von Fluten und Stürmen.
Wir bitten dich um deine Hilfe
für alle, die inmitten von Krieg und Gewalt ausharren,
für alle, die dem Frieden dienen
und nach Versöhnung suchen.
Tröste sie
und erfülle ihre Hoffnungen.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Wir bitten dich um deinen Heiligen Geist
für deine weltweite Kirche.
Für die Gemeinden, die unterdrückt werden
und im Verborgenen zusammenkommen.
Wir bitten dich um deinen Heiligen Geist
für deine Gemeinde an diesem Ort
und für alle, mit denen wir zusammen
deine Gegenwart und Menschenfreundlichkeit bezeugen.
Sprich zu uns,
erinnere uns an deine Gebote
und an das, was gut ist,
damit wir leben.
Geh mit uns mit.
Im Vertrauen auf Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn
rufen wir zu dir:
Erbarme dich.

 

Gebet für den 20. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 29. Oktober 2017

Du unser Schöpfer und Erlöser,
du bist geduldig,
du mahnst und rufst zur Umkehr,
du tröstest uns und rettest deine Schöpfung.
Erbarme dich.

Du unser Schöpfer und Erlöser,
du bist geduldig,
aber wir warten ungeduldig darauf,
das Schmerzen und Not enden.
Wir bitten dich
für die Kranken in ihren Schmerzen,
in ihrer Angst, in ihrem Ausgeliefertsein.
Wir bitten dich
für die Gefangenen, in ihrer Hoffnung auf Gerechtigkeit,
in ihrer Furcht vor Gewalt, in ihrer Sehnsucht nach Freiheit.
Wir bitten dich
für die Hungernden in den Elendsgebieten und Lagern,
in unserer Nachbarschaft und verborgen vor Öffentlichkeit.
Du bist geduldig,
aber antworte auf unsere Bitten und beende die Not.
Erbarme dich.

Du unser Schöpfer und Erlöser,
du mahnst und rufst zu Umkehr,
aber wir hören nicht dir zu,
sondern achten auf die Stimmen,
die von dir weg führen.
Wir bitten dich
für die Mächtigen und ihre Entscheidungen,
für die Regierungsbildung in unserem Land.
Wir bitten dich
für alle, die Recht sprechen und über andere urteilen,
für alle, die über die Zukunft anderer entscheiden.
Wir bitten dich
für alle, die einflussreich sind,
die Stimmungen machen und Meinungen prägen.
Du mahnst und rufst zu Umkehr,
öffne unsere Herzen für deine Gebote.
Erbarme dich.

Du unser Schöpfer und Erlöser,
du tröstest uns und rettest deine Schöpfung.
Wir danken dir für die Hoffnung,
die du in uns setzt.
Wir bitten dich
für deine weltweite Kirche und alle,
die dich mit ihrem Leben bezeugen.
Wir bitten dich
für alle Menschen guten Willens,
für alle, die dem Frieden dienen.
Wir bitten dich
für alle, die um deinetwillen leiden und
dennoch an dir festhalten.
Bewahre deine Schöpfung, wie du es verheißen hast.
Segne uns und alle die zu uns gehören.
Du tröstest durch deinen Heiligen Geist.
Du rettest durch die Liebe Jesu Christi.
Dir vertrauen wir uns an.

Amen.

 

Fürbitten für den 20. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 09. Oktober 2016

Barmherziger,
liebender Gott.
Siehst du nicht die Not?
Hilf doch!
Wir bitten dich für die Menschen guten Willens,
in ihren Zweifeln, ihrer Ratlosigkeit,
in ihrem Bemühen und ihren Enttäuschungen.
Wir rufen zu dir:
Schaffe Frieden

Hörst du nicht die Schreie
der Verletzten und Trauernden?
Hilf doch!
Wir bitten dich für die Kinder von Aleppo,
für die Menschen in Syrien,
die Flüchtenden,
für die Helfer, die mutig der Gewalt trotzen.
Wir rufen zu dir:
Schaffe Frieden

Siehst du nicht das Elend?
Hilf doch!
Wir bitten dich für die,
deren Leben aus den Fugen gerät,
für die, die sich nutzlos fühlen,
für die, die von dir nichts erwarten.
Wir rufen zu dir:
Schaffe Frieden

Spürst du nicht,
wie die Angst zu Hass wird?
Hilf doch!
Wir bitten dich für alle,
die andere verachten und bedrohen,
für die Gewalttäter und Brandstifter.
Wir rufen zu dir:
Schaffe Frieden

Du öffnest uns die Augen für die Not der Welt.
Du öffnest unsere Ohren für die Klage der Leidenden.
Du legst uns deine Gebote ans Herz.
Du sprichst zu uns.
Im Namen Jesu Christi bitten wir:
Segne alle, die uns lieb und uns anvertraut sind.
Tröste unsere Trauernden.
Schütze unsere jüdischen und muslimischen Nachbarn,
hilf deiner Gemeinde.
So rufen wir zu dir:
Schaffe Frieden.

Amen

 

Fürbitten für den 20. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 18. Oktober 2015

Ewiger Gott,
du Quelle allen Lebens,
wir danken dir.
Du hast uns
geschaffen durch deinen Willen,
geformt durch deine Liebe,
belebt durch deinen Atem.
Wir bitten dich:
Höre unsere Bitten!

Lebendiger Gott,
du Ursprung und Weisheit.
Präge uns deinen Willen ein,
damit die Mächtigen deine Gebote achten
und der Friede wächst:
in deinem Heiligen Land,
in Syrien,
in Afghanistan,
an jedem Ort, an dem Blut vergossen wird
und Hass herrscht.
Präge uns deinen Willen ein,
damit sich Versöhnung ausbreitet:
über Gräbern,
zwischen Trümmern,
in der Mitte jedes Streits.
Wir bitten dich:
Höre unsere Bitten!

Barmherziger Gott,
du Trost und Zuflucht.
Präge uns deine Liebe ein,
damit Gerechtigkeit das Unrecht besiegt und
die Armen essen:
in den Flüchtlingslagern,
auf den Fluchtrouten,
wo die Ernte verdorben ist,
wo Krieg die Vorräte vernichtet hat,
wo Spekulation den Ärmsten alles nimmt.
Präge uns deine Liebe ein,
damit die Herumgestoßenen Schutz finden:
die Obdachlosen,
die psychisch Kranken,
die Gemobbten.
Wir bitten dich:
Höre unsere Bitten!

Treuer Gott,
du Hoffnung und Zukunft.
Belebe uns,
damit dein Atem uns verwandelt und
deine Geschöpfe aufatmen:
die Trauernden,
die Ratlosen und Verzweifelten,
die Ängstlichen,
die Flüchtlinge und alle, die ihnen helfen.
Belebe uns,
damit wir deine Schöpfung achten
und die Weltklimakonferenz Erfolg hat.
Wir bitten dich:
Höre unsere Bitten!

Ewiger Gott,
du Quelle allen Lebens,
wir danken dir.
Du schenkst uns den Glauben,
du versöhnst uns durch deinen Sohn,
du befreist uns durch deinen Heiligen Geist.
Segne und schütze deine weltweite Kirche.
Behüte uns und alle, die wir lieben
heute und alle Tage.

Amen.

 

Fürbitten für den 20. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 02. November 2014

Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite, Herr, erbarme dich?

Wir bitten dich für alle,
die auf Hilfe warten,
die Hungernden,
die Flüchtlinge,
die Verlassenen,
die Verschämten und Unsichtbaren.
Sei ihr Schutz und Schirm.

Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Stärke, Herr, erbarme dich?

Wir bitten dich für alle,
die Macht in dieser Welt haben,
die über andere urteilen,
die Chancen gewähren und verweigern,
die Waffen besitzen und einsetzen.
Lenke ihr Tun, gib ihnen ein verständiges Herz.

Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Wärme, Herr, erbarme dich?

Wir bitten dich für alle,
die Schmerzen haben,
die auf Genesung hoffen,
für alle, die trauern,
für die, die weinen,
deren Verzweiflung endlos scheint.
Wische die Tränen von ihren Augen.

Meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Heimat, Herr, erbarme dich?

Wir bitten dich für alle,
die an dich glauben und an dir festhalten,
in diesen Tagen bitten wir dich besonders für Asia Bibi in Pakistan und alle, die über sie urteilen.
Wir bitten dich für deine Kirche,
die Synodentagungen in dieser Woche.
Für unsere Gemeinde und alle, mit denen wir verbunden sind.
Für unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Erfülle sie alle mit deinem heiligen Geist,
verwandle sie und alle, die zu uns gehören
durch deine Liebe.
Dies bitten wir im Vertrauen auf Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn.

Amen.

Fürbitten für den 20. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 13. Oktober 2013

Schöpfer, Kraft unseres Lebens,
wir beten dich an.
Von deiner Liebe leben wir,
in deiner Gegenwart sind wir geborgen.
Erbarme dich,
richte dein Recht in dieser Welt auf.

Schöpfer, Kraft unseres Lebens,
deine Gegenwart erflehen wir für alle,
die ihre Heimat verlassen.
Mit Schrecken sehen wir,
wie viele den Tod finden,
im Mittelmeer,
auf der Flucht vor Hunger und Gewalt,
in Gefangenschaft.
Mit Scham sehen wir,
dass unsere Grenzen verschlossen bleiben.
Nimm die Flüchtlinge unter deinen Schutz.
Eile du ihnen zu Hilfe.
Öffne die verschlossenen Tore.
Erweiche die harten Herzen der Besitzenden.
Erbarme dich,
richte dein Recht in dieser Welt auf.

Schöpfer, Kraft unseres Lebens,
deine Weisheit erhoffen wir für alle,
die über die Zukunft anderer entscheiden.
Mit Sorge sehen wir,
wie viele Menschen ohne Arbeit sind,
wie die Jugendlichen im Süden Europas keine Zukunft haben.
Wir schauen auf die Verhandlungen der Politiker in unserem Land.
Wir hoffen auf den Friedenswillen aller Politiker.
Zeige du die Wege zur Hoffnung.
Wandle Hartherzigkeit in Versöhnungswillen.
Erbarme dich,
richte dein Recht in dieser Welt auf.

Schöpfer, Kraft unseres Lebens,
deine Liebe ersehnen wir für deine Schöpfung.
Mit Entsetzen sehen wir,
wie die Meere verstrahlt werden,
wie unsere Kinder Angst vor dem Klimawandel haben,
wie die Schätze der Erde ausgeplündert werden.
Wir hoffen auf dich.
Erhalte deine Schöpfung.
Erbarme dich,
richte dein Recht in dieser Welt auf.

Schöpfer, Kraft unseres Glaubens,
dein Wort versöhnt und heilt.
Mit Furcht hören wir,
wie es unseren Schwestern und Brüdern
in Ägypten,
in Syrien,
in Pakistan und Afghanistan ergeht.
Halte deine schützenden Hände über sie.
Stärke den Glauben in deiner Kirche
durch dein Wort und Sakrament.
Durch Jesus Christus bitten wir dich:
Erbarme dich,
richte dein Recht in dieser Welt auf.

Schöpfer, Kraft unseres Lebens,
deiner Liebe überlassen wir uns,
und alle, die zu uns gehören,
die Kranken,
die Trauernden,
die Neugeborenen,
die, die wir lieben und die, die uns zu tragen geben.
Dir vertrauen wir uns durch Jesus Christus an.

Amen.

 

Fürbitten für den 20. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 21. Oktober 2012

Du Ewiger,
Herr der Zeit und Quelle des Lebens,
wir danken dir für die Wunder der Schöpfung,
für das Licht am Morgen,
den Lauf des Wassers,
die Luft zum Atmen.
Wir klagen dir die Schmerzen in der Welt.
Wir bitten dich um Heilung
für die Verletzten und Kranken,
für die vergifteten Flüsse und die verpestete Luft.
Wir bitten dich darum,
dass die Erschöpften und Verzweifelten aufleben,
dass die Wunden verheilen und
die Schwachen zu Kräften kommen.
Kyrie eleison – Herr erbarme dich!

Wir danken dir für die reichen Gaben,
für die Früchte des Herbstes,
jedes gelungene Vorhaben,
die Erfolge unseres Tuns.
Wir klagen dir die Ungerechtigkeit in der Welt.
Wir bitten dich um Gerechtigkeit
für die Armen und Verlachten,
für die Hungernden und Vergessenen.
Wir bitte dich darum,
dass unsere Kinder in Frieden aufwachsen,
dass die Mächtigen demütig und
dass die Klugen weise werden
Kyrie eleison – Herr erbarme dich!

Wir danken dir für alle Gemeinschaft,
für die Freude am Leben,
das Glück, nicht allein zu sein,
die Worte und Taten der Liebe.
Wir klagen dir den Hass und die Gewalt in der Welt.
Wir bitten dich um Versöhnung
für die Zerstrittenen,
für alle, die einander Feind sind.
Wir bitten dich darum,
dass Frieden in Syrien und an allen Orten des Krieges einkehrt,
dass die Religionen einander nicht bekämpfen
und dass du die Tränen abwischst.
Kyrie eleison – Herr erbarme dich!

Wir danken dir für Jesus Christus,
für dein lebendiges Wort,
das Brot des Lebens,
die Kraft deines Geistes.
Wir klagen dir die Schwäche unseres Glaubens
und loben dich dennoch.
Wir klagen dir die Spaltungen in deiner Kirche
und loben dich dennoch.
Wir klagen dir die Not der Verfolgten
und loben dich dennoch.
Wir klagen die den Schmerz um unsere Verstorbenen
und loben dich dennoch.
Wir bitten dich
um deinen Beistand, deine Gegenwart, deinen Segen
heute, morgen und alle Tage.
Amen.

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Es wurden 9 Fürbitten gefunden

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 06. Dezember 2020

Du hast Geduld mit uns,
ewiger Gott.
Wir danken dir
für den langen Atem,
für die Barmherzigkeit,
für die Liebe und das Glück.

Du bist geduldig, Gott -
wir warten und werden ungeduldig.
Wir hungern danach,
dass die Krankheiten aufhören,
dass die Infektionen enden,
dass die Impfstoffe wirksam sind.
Komm.

Du bist geduldig, Gott -
wir warten und werden ungeduldig.
Wir wünschen uns,
dass die Sterbenden in Frieden gehen,
dass die Trauernden Trost finden,
dass unsere Toten bei dir geborgen sind.

Du bist geduldig, Gott -
wir warten und werden ungeduldig.
Wir sehnen uns danach,
dass Barmherzigkeit diese Welt regiert,
dass die Hungernden satt werden,
dass die Betrogenen Wiedergutmachung erfahren,
dass die Entwurzelten Heimat finden.

Du bist geduldig, Gott -
wir warten und werden ungeduldig,
mit dieser Welt,
mit unseren Nächsten,
mit uns.
Du hast Geduld mit uns,
ewiger Gott, und
gibst uns deinen Atem.
Komm mit deiner Barmherzigkeit und Liebe.
Wir warten.
Komm.

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 08. Dezember 2019

Wir warten auf dich, guter Gott,
und hoffen,
dass das Gute wirklich siegt.
Wir warten auf dich, barmherziger Gott,
und hoffen,
dass sich deine Barmherzigkeit ausbreitet.
Wir warten auf dich, heiliger Gott,
und hoffen,
dass du deine Schöpfung rettest.
Wir warten auf dich und rufen dir zu:
Komm, Herr Jesus.

Wir warten darauf,
dass du das Leben zum Guten wendest.
Wir denken an die Kinder,
die in Angst leben,
die bedroht werden,
die missbraucht werden.
Wir denken an die Menschen ohne eigene Wohnung,
die Obdachlosen in den kalten Nächten,
die Frauen, die vor Gewalt fliehen,
die Flüchtlinge.
Du hast es uns versprochen,
dass du kommst und alles gut wird.
Wir warten auf dich und rufen dir zu:
Komm, Herr Jesus.

Wir warten darauf,
dass die Barmherzigkeit die Welt regiert.
Wir denken an die Mächtigen,
die ehrlich und integer sind,
die das Beste wollen,
die sich verausgaben und das Recht schützen.
Wir denken an die Gewaltherrscher,
die über Heere befehlen,
die nur ihre Interessen verfolgen,
die die Schwachen quälen.
Du hast es versprochen,
dass die Barmherzigen Barmherzigkeit erlangen
und die Sanftmütigen das Erdreich besitzen werden.
Wir warten auf dich und rufen dir zu:
Komm, Herr Jesus.

Wir warten darauf,
dass dein Heiliger Geist unsere Herzen erfüllt.
Wir denken an alle,
die für die Bewahrung der Schöpfung arbeiten,
an die Teilnehmer und Regierungsvertreter der Weltklimakonferenz in Madrid,
an unsere Kinder und ihren Mut,
an alle, die sich mit kleinen Mitteln dem Klimawandel entgegenstellen.
Wir denken an die weltweite Kirche,
an die Gemeinden im Heiligen Land,
an alle, die in diesen adventlichen Tagen voller Unruhe sind,
an unsere Gemeinde und alle, mit denen wir verbunden sind
Du hast es uns versprochen,
dass du kommen wirst und das Antlitz der Erde neu wird.
Heute und alle Tage dieses Advents rufen wir dir zu:
Wir warten auf dich.
Komm, Herr Jesus.
Amen.

 

Gebet für den 2. Sonntag im Advent
- Sonntag, 09. Dezember 2018

Komm, du Gott, der uns rettet.
Komm, du Gott, der auf unsere Sehnsucht achtet.
Komm, du Gott, auf den wir warten.

Komm und stärke die müden Hände.
Müde sind die Hände derer,
die für die Hungernden sorgen.
Müde sind die Hände derer,
die die Kranken pflegen.
Müde sind die Hände derer,
die das Unrecht abwehren.
Komm und stärke die müden Hände,
damit die Hungernden essen,
damit sich die Wunden schließen,
damit die Betrogenen zu ihrem Recht kommen.
Du bist es, der uns rettet.
Komm.

Komm und mach fest die wankenden Knie.
Es wanken die Knie derer,
die den Weg zum Frieden beschreiten.
Es wanken die Knie derer,
die sich für ein gerechtes Leben einsetzen.
Es wanken die Knie derer,
die nur das Dunkel in der Welt sehen.
Komm und mach fest die wankenden Knie,
damit in allen wichtigen Gesprächen dieser Tage die Brückenbauer Erfolg haben,
damit Frieden in Syrien, im Jemen, in Afghanistan einkehrt.
damit die Suche Gerechtigkeit nicht zur Gewalt führt
und dass Lichter der Hoffnung entfacht werden.
Du bist es, der auf unsere Sehnsucht Acht hat.
Komm.

Komm und zeige uns deinen Weg,
ewiger Gott.
Komm und begeistere deine Kirche.
Steck sie mit deiner Liebe an,
damit sie auf dem Weg zu dir,
den Suchenden antwortet,
die Trauernden tröstet
und zusammen mit den Hoffnungsvollen deine Liebe besingt.
Komm und begeistere uns.
Nimm uns unsere Sorgen und unsere Unruhe,
erfülle uns mit adventlicher Freude
und segne alle, die zu uns gehören.

Komm, du Gott, auf den wir warten,
Schöpfer, Retter, Heiliger Geist.
Komm und ebene den Weg durch die Wüste
und stimme mit uns das Lied der Freude an -
heute und alle Tage deines Advents.
Komm.

Amen.

 

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 10. Dezember 2017

Ach, dass du doch eingreifen mögest,
barmherziger, ewiger Gott.
Ach, dass du doch den Himmel aufreißt
und die Erde aufatmet.

So schau doch herab, du unser Gott,
und komm.
Wir warten.
Noch dringender warten die Armen,
die die Wünsche ihrer Kindern nicht erfüllen können,
die auf der Straße leben und
sich in den Nächten vor Gewalt und Kälte fürchten.
Noch dringender warten die Verzweifelten,
denen die Kraft zu hoffen fehlt,
die allein gelassen sind und auf die niemand achtet.
So schau doch herab
und komm ihnen zu Hilfe.
Schicke ihnen gute Menschen
Komm du selbst und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.

So schau doch herab, du unser Gott,
und komm.
Wir sehnen uns nach Frieden.
Noch dringender nach Frieden
sehnen sich die Menschen in den Kriegsgebieten,
die Menschen in Syrien, Afghanistan, im Jemen,
auch die Soldaten.
Noch dringender nach Frieden sehnen sich die Überlebenden,
die Traumatisierten,
die von den Bilder des Grauens verfolgt werden.
So schau doch herab
und komm ihnen zu Hilfe.
Schicke ihnen Friedensbringer, Brückenbauer, Therapeuten.
Schicke ihnen gut Menschen.
Komm du selbst und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.

So schau doch herab, du unser Gott,
und komm.
Wir hoffen auf Heilung.
Noch dringender auf Heilung hoffen die Kranken,
die, die eine erschreckende Diagnose erfahren haben,
deren Angehörige sich aufreiben,
die Kranken, die unter unsäglichen Schmerzen leiden.
Noch dringender auf Heilung hofft die verwundete Schöpfung,
die Tiere, die uns dienen,
die Luft, die wir vergiften.
So schau doch herab, du unser Gott
und komm uns allen zu Hilfe.
Segne die Pflegenden und alle, die deine Schöpfung schützen.
Komm du selbst und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.

So schau doch herab, du unser Gott
und komm.
Wir beten dich an.
Wir singen von deinem Kommen.
Höre unsere Lieder,
höre unser Beten,
damit wir zum Segen für diese Welt werden.
Komm du selbst und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.

Um Jesu Christi Willen
hoffen wir
für alle, die zu uns gehören,
für alle, die wir lieben,
auf dich, du ewiger und barmherziger Gott.
So komm und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.
Amen.

 

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 04. Dezember 2016

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?
Komm, denn wir warten.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.

In Syrien leiden die Menschen.
Aleppo ist eine Trümmerstadt,
die Überlebenden hungern und haben den Tod vor Augen.
Diktatoren und Mörder machen sich die Welt als Beute genommen.
Komm, denn die Menschen in Aleppo warten.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?

Die Flüsse und Wälder sind bedroht.
Die Ureinwohner Amerikas verlieren ihre Erde.
Hilflos ist die Schöpfung der Gewalt ausgeliefert.
Gier und Gift zerstören unsere Lebensgrundlagen.
Komm, denn deine Schöpfung wartet.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?

Hass und Angst breiten sich aus.
Nächstenliebe und Güte werden verlacht und verächtlich gemacht.
Die Menschen haben die Wahl – in Österreich, in Italien –
in ihren Worten und mit ihren Taten.
Komm, denn es ist genug Hass ausgeschüttet.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?

Krankheit und Tod reißen Wunden.
Voller Hoffnung rufen die Verzweifelten.
Mit Tränen in den Augen hoffen die Trauernden.
Mit letzter Kraft kämpfen die Guten für ihre Lieben.
Komm, denn die Schwachen und Müden warten.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?

Überall glauben Menschen an dich.
Überall sehnen sie sich nach Frieden und Einheit.
Überall singen sie dein Lob.
Komm, denn deine Gemeinde wartet auf dich.
Komm, o Heiland Jesus Christ, tröste uns.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?
Amen.

 

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 06. Dezember 2015

Komm, du Barmherziger.
Komm, lass uns nicht länger warten.

Komm und breite deinen Frieden aus.
Wehre der Gewalt
und zeige den Mächtigen den Weg zum Frieden.
Komm und breite deinen Frieden aus.
Zerbrich du die Waffen der Gewalttäter
und befreie alle, die in ihrer Gewalt leben.
Komm und breite deinen Frieden aus.
Beschütze die Bedrohten und Verängstigten
und hindere allen Hass.
Komm, du Barmherziger.
Komm, lass uns nicht länger warten.

Komm, du Trost der ganzen Welt.
Trockne die Tränen der Trauernden
und heile die Verletzten.
Komm, du Trost der ganzen Welt.
Weise den Flüchtenden den Weg
und bewahre sie vor Hass und Neid.
Komm, du Trost der ganzen Welt.
Mache die Hoffnung heller als die Verzweiflung
und den Mut stärker als die Angst.
Komm, du Barmherziger.
Komm, lass uns nicht länger warten.

Komm und zieh in unsere Herzen ein.
Schaffe Gerechtigkeit für die Armen
und mach die Sehnsucht nach deiner Gerechtigkeit groß.
Komm und zieh in unsere Herzen ein.
Rette deine Schöpfung
und führe die Verhandlungen zum Weltklima zum Erfolg.
Komm und zieh in unsere Herzen ein.
Begeistere deine Kirche für dein Kommen
und lass uns geduldig und treu an deiner Seite mitgehen.
Komm, du Barmherziger.
Komm, lass uns nicht länger warten.

Komm und zeige dich,
durch dein Wort und dein Sakrament,
mit deiner Liebe,
in Jesus Christus.
Ihm vertrauen wir uns an – heute, und alle Tage bis er kommt.

Amen.

 

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 07. Dezember 2014

So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.
Du Beistand der Bedrängten,
du Schutz
der Verschleppten,
der Geschlagenen
und Gefolterten.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Gerechter,
du Anwalt
der Hungernden,
der Verlachten
und Bloßgestellten.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Friede,
du Hoffnung
für dein Heiliges Land,
für Syrien und den Irak,
für die Ukraine und alle Menschen guten Willens.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Licht in der Nacht,
du Trost
der Hilflosen,
der Trauernden
und Verzweifelten.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Zuflucht in der Fremde,
du Heimat
der Entwurzelten,
der Flüchtlinge und Vertriebenen.
Du Obdach für alle,
die auf der Straße leben.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Schöpfer des Himmels und der Erde,
Du Weisheit
für uns Menschen,
für die Beratungen der Weltklimakonferenz,
für alle Mächtigen.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Liebe,
du Lebenskraft
für unsere Kinder,
für unsere Lieben,
für unsere Freunde,
unsere Feinde,
für die Kranken und Sterbenden.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du lebendiges Wort,
Du Ursprung und Ziel unseres Lebens,
Du Sehnsucht deiner Kirche.
Zögere nicht, deine Welt zu erlösen.
Reiße die Wolken auf
und erbarme dich durch Christus,
den wir ungeduldig und hoffnungsvoll erwarten -
heute und unser Leben lang.
Amen

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 08. Dezember 2013

Bald wirst du erscheinen,
du Tröster,
du Weisheit,
du Schutz,
du Hoffnung.
Noch brauchen wir Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Tröster,
in diesen Adventstagen ist Geduld nötig,
aber Einsame und Traurige verzweifeln,
Obdachlose frieren,
Flüchtlinge werden zurückgewiesen.
Du Tröster,
halte du ihnen allen die Tür auf
und komme ihnen entgegen.
Noch brauchen sie Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Weisheit,
in diesen Adventstagen ist es nötig,
Verantwortung zu übernehmen,
aber die Politiker schauen dem Klimawandel tatenlos zu,
die Generationen werden gegeneinander ausgespielt,
die reichen Länder schützen sich vor den armen,
Ungerechtigkeit und Überwachung vergiften das Zusammenleben.
Du Weisheit,
schreibe dein Gesetz in die Herzen der Mächtigen.
Noch brauchen wir Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Schutz,
in diesen Adventstagen ist es nötig,
aufeinander achtzugeben,
viele Kinder sind voller Erwartung,
die Verkäuferinnen und Verkäufer sind erschöpft,
Kranke sehnen sich nach Gesundung,
Reisende hoffen auf sicheres Geleit.
Du Schutz,
bewahre die Kleinen und Verletzlichen.
Noch brauchen sie Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Hoffnung,
in diesen Adventstagen vertraut dir deine Kirche.
Die Gemeinden in aller Welt glauben, lieben, hoffen.
Deine Gemeinde will hören, was der Geist ihr sagt.
Noch brauchen sie Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Tröster,
du Weisheit,
du Schutz,
du Hoffnung.
Wenn du da bist, sind Angst und Schrecken überwunden.
Zögere nicht,
wir bitten dich:
Komme bald.
Amen.

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 09. Dezember 2012

Wie fern bist du noch?
Täglich halten wir Ausschau danach,
dass die Lahmen springen.
Aber wir sehen,
wie sich die Armen abquälen und verhöhnt werden.
Wir erleben, wie Kranke unter Schmerzen leiden,
wir spüren, wie mächtig die Angst ist.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich
der Armen, der Gequälten, der Kranken, der Ängstlichen.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.

Wie lange müssen wir noch warten?
Täglich hoffen wir darauf,
dass es gerecht zugeht.
Aber wir sehen
Obdachlose,
Gemobbte.
Wir müssen damit leben,
dass die einen Glück haben
und die anderen ohne Chancen sind.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich
der Flüchtlinge, der Heimatlosen, der Kinder der Armen.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.

Kann nicht endlich Friede sein?
Täglich sehnen wir uns danach,
dass die Gewalt aufhört und die Kriege ein Ende haben.
Aber wir sehen,
wie der Krieg in Syrien weitergeht,
wie im Heiligen Land Gewalt geübt wird,
wie die arabischen Völker die Früchte ihres Mutes verlieren,
wie in Nigeria Christen ermordet werden.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich
der Opfer,
leg den Tätern das Handwerk,
zerbrich die Waffen.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.

Warum zögerst du?
Täglich wartet die Schöpfung darauf,
dass du auch sie befreist.
Aber in den Meeren schwimmt Müll,
Dürre treibt Bauern in den Ruin
und Millionen hungern.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich der Schöpfung.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.

Siehst du unsere Glauben?
Täglich hoffen wir auf dein Kommen.
Aber der Advent ist voller Unruhe.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich deiner Kirche,
unserer Gemeinde,
und aller, die von deinem Kommen erzählen.
Erbarme dich
unserer Kinder in ihrer Vorfreude auf Weihnachten.
Erbarme dich aller, die uns anvertraut sind.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.
Komm, wir warten, dass Schmerz und Seufzen aufhören.
Komm, wir warten, dass Freude und Wonne uns ergreifen.
Komm.
Amen.

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