Wochengebet

Die VELKD bietet zu den Sonn- und Feiertagen im Kirchenjahr sowie aus aktuellem Anlass online Gebetstexte. Sie werden jeweils Mitte der Woche für den darauf folgenden Feiertag eingestellt. Die Texte dienen sowohl dem gottesdienstlichen als auch dem privaten Beten und verbinden auf neue Weise aktuelles Geschehen mit der Struktur des Kirchenjahres. 

Die wöchentlichen Fürbittengebete werden im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD von vier Autorinnen / Autoren verfasst. 

Wenn Sie ein Wochengebet zur Veröffentlichung nutzen wollen, verwenden Sie bitte den unveränderten Text und geben an: „Quelle: Wochengebet der VELKD, www.velkd.de“. 

Hinweis:
Sie finden unten in der Regel das Gebet für den jeweils aktuellen Feiertag. Für alle Sonn- und Feiertage im Archiv stehen weitere Fürbitten / Gebete zur Verfügung. Das jeweilige Tagesdatum oder der Name des anstehenden Fest- / Sonntages dient als Suchkriterium. Sollten z.B. zwei Feiertage in enger zeitlicher Nähe liegen, finden Sie in der Regel das Gebet für diesen Feiertag bereits im Archiv.

Sonntag, 05. Dezember 2021
Gebet für den 2. Sonntag im Advent

Wann reißt du den Himmel auf, Gott?
Wann greifst du ein?
Du siehst doch das Leid.
Du siehst doch die Trauer.
Du siehst doch, wie wir warten.
Reiß den Himmel auf.
Greif ein.
Wir bitten dich.
Komm!

Barmherziger Gott,
sieh auf unsere Kranken.
Sieh auf die Kranken, die wir nicht kennen.
Höre ihre Klagen und ihr Schreien.
Hilf allen, die sie pflegen und ihnen beistehen.
Hilf allen, die Medikamente entwickeln
und allen, die für eine gerechte Verteilung einstehen.
Reiß den Himmel auf.
Greif ein.
Wir bitten dich.
Komm!

Barmherziger Gott,
sieh auf die Verantwortlichen.
Sieh, wie schwer es ist, das Richtige zu tun.
Höre die Ratlosigkeit und den Zweifel.
Hilf den Ungeduldigen.
Hilf denen, die ihre Kräfte für andere hergeben.
Reiß den Himmel auf.
Greif ein.
Wir bitten dich.
Komm!

Barmherziger Gott,
sieh deine Schöpfung.
Sieh unsere Unfähigkeit, ihr zu helfen.
Höre ihr Seufzen.
Hilf denen, die unter den Folgen unserer Sorglosigkeit leiden.
Hilf den Flutopfern dieses Sommers.
Hilf den Hungernden.
Reiß den Himmel auf.
Greif ein.
Wir bitten dich.
Komm!

Barmherziger Gott,
sieh deine Kirche.
Sieh unser Vertrauen.
Höre unsere Sehnsucht.
Hilf deiner Gemeinde, die sich auf dein Kommen vorbereitet.
Hilf deiner weltweiten Kirche, dich glaubwürdig zu bezeugen.
Reiß den Himmel auf.
Greif ein.
Wir bitten dich.
Komm!

Barmherziger Gott,
sieh auf uns und unsere Kinder.
Sieh auf die Trauernden.
Sieh, wie wir dich brauchen.
Wir warten auf dich.
In Jesu Namen rufen wir:
Reiß den Himmel auf.
Greif ein.
Wir bitten dich.
Komm!
Amen.

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 06. Dezember 2020

Du hast Geduld mit uns,
ewiger Gott.
Wir danken dir
für den langen Atem,
für die Barmherzigkeit,
für die Liebe und das Glück.

Du bist geduldig, Gott -
wir warten und werden ungeduldig.
Wir hungern danach,
dass die Krankheiten aufhören,
dass die Infektionen enden,
dass die Impfstoffe wirksam sind.
Komm.

Du bist geduldig, Gott -
wir warten und werden ungeduldig.
Wir wünschen uns,
dass die Sterbenden in Frieden gehen,
dass die Trauernden Trost finden,
dass unsere Toten bei dir geborgen sind.

Du bist geduldig, Gott -
wir warten und werden ungeduldig.
Wir sehnen uns danach,
dass Barmherzigkeit diese Welt regiert,
dass die Hungernden satt werden,
dass die Betrogenen Wiedergutmachung erfahren,
dass die Entwurzelten Heimat finden.

Du bist geduldig, Gott -
wir warten und werden ungeduldig,
mit dieser Welt,
mit unseren Nächsten,
mit uns.
Du hast Geduld mit uns,
ewiger Gott, und
gibst uns deinen Atem.
Komm mit deiner Barmherzigkeit und Liebe.
Wir warten.
Komm.

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 08. Dezember 2019

Wir warten auf dich, guter Gott,
und hoffen,
dass das Gute wirklich siegt.
Wir warten auf dich, barmherziger Gott,
und hoffen,
dass sich deine Barmherzigkeit ausbreitet.
Wir warten auf dich, heiliger Gott,
und hoffen,
dass du deine Schöpfung rettest.
Wir warten auf dich und rufen dir zu:
Komm, Herr Jesus.

Wir warten darauf,
dass du das Leben zum Guten wendest.
Wir denken an die Kinder,
die in Angst leben,
die bedroht werden,
die missbraucht werden.
Wir denken an die Menschen ohne eigene Wohnung,
die Obdachlosen in den kalten Nächten,
die Frauen, die vor Gewalt fliehen,
die Flüchtlinge.
Du hast es uns versprochen,
dass du kommst und alles gut wird.
Wir warten auf dich und rufen dir zu:
Komm, Herr Jesus.

Wir warten darauf,
dass die Barmherzigkeit die Welt regiert.
Wir denken an die Mächtigen,
die ehrlich und integer sind,
die das Beste wollen,
die sich verausgaben und das Recht schützen.
Wir denken an die Gewaltherrscher,
die über Heere befehlen,
die nur ihre Interessen verfolgen,
die die Schwachen quälen.
Du hast es versprochen,
dass die Barmherzigen Barmherzigkeit erlangen
und die Sanftmütigen das Erdreich besitzen werden.
Wir warten auf dich und rufen dir zu:
Komm, Herr Jesus.

Wir warten darauf,
dass dein Heiliger Geist unsere Herzen erfüllt.
Wir denken an alle,
die für die Bewahrung der Schöpfung arbeiten,
an die Teilnehmer und Regierungsvertreter der Weltklimakonferenz in Madrid,
an unsere Kinder und ihren Mut,
an alle, die sich mit kleinen Mitteln dem Klimawandel entgegenstellen.
Wir denken an die weltweite Kirche,
an die Gemeinden im Heiligen Land,
an alle, die in diesen adventlichen Tagen voller Unruhe sind,
an unsere Gemeinde und alle, mit denen wir verbunden sind
Du hast es uns versprochen,
dass du kommen wirst und das Antlitz der Erde neu wird.
Heute und alle Tage dieses Advents rufen wir dir zu:
Wir warten auf dich.
Komm, Herr Jesus.
Amen.

 

Gebet für den 2. Sonntag im Advent
- Sonntag, 09. Dezember 2018

Komm, du Gott, der uns rettet.
Komm, du Gott, der auf unsere Sehnsucht achtet.
Komm, du Gott, auf den wir warten.

Komm und stärke die müden Hände.
Müde sind die Hände derer,
die für die Hungernden sorgen.
Müde sind die Hände derer,
die die Kranken pflegen.
Müde sind die Hände derer,
die das Unrecht abwehren.
Komm und stärke die müden Hände,
damit die Hungernden essen,
damit sich die Wunden schließen,
damit die Betrogenen zu ihrem Recht kommen.
Du bist es, der uns rettet.
Komm.

Komm und mach fest die wankenden Knie.
Es wanken die Knie derer,
die den Weg zum Frieden beschreiten.
Es wanken die Knie derer,
die sich für ein gerechtes Leben einsetzen.
Es wanken die Knie derer,
die nur das Dunkel in der Welt sehen.
Komm und mach fest die wankenden Knie,
damit in allen wichtigen Gesprächen dieser Tage die Brückenbauer Erfolg haben,
damit Frieden in Syrien, im Jemen, in Afghanistan einkehrt.
damit die Suche Gerechtigkeit nicht zur Gewalt führt
und dass Lichter der Hoffnung entfacht werden.
Du bist es, der auf unsere Sehnsucht Acht hat.
Komm.

Komm und zeige uns deinen Weg,
ewiger Gott.
Komm und begeistere deine Kirche.
Steck sie mit deiner Liebe an,
damit sie auf dem Weg zu dir,
den Suchenden antwortet,
die Trauernden tröstet
und zusammen mit den Hoffnungsvollen deine Liebe besingt.
Komm und begeistere uns.
Nimm uns unsere Sorgen und unsere Unruhe,
erfülle uns mit adventlicher Freude
und segne alle, die zu uns gehören.

Komm, du Gott, auf den wir warten,
Schöpfer, Retter, Heiliger Geist.
Komm und ebene den Weg durch die Wüste
und stimme mit uns das Lied der Freude an -
heute und alle Tage deines Advents.
Komm.

Amen.

 

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 10. Dezember 2017

Ach, dass du doch eingreifen mögest,
barmherziger, ewiger Gott.
Ach, dass du doch den Himmel aufreißt
und die Erde aufatmet.

So schau doch herab, du unser Gott,
und komm.
Wir warten.
Noch dringender warten die Armen,
die die Wünsche ihrer Kindern nicht erfüllen können,
die auf der Straße leben und
sich in den Nächten vor Gewalt und Kälte fürchten.
Noch dringender warten die Verzweifelten,
denen die Kraft zu hoffen fehlt,
die allein gelassen sind und auf die niemand achtet.
So schau doch herab
und komm ihnen zu Hilfe.
Schicke ihnen gute Menschen
Komm du selbst und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.

So schau doch herab, du unser Gott,
und komm.
Wir sehnen uns nach Frieden.
Noch dringender nach Frieden
sehnen sich die Menschen in den Kriegsgebieten,
die Menschen in Syrien, Afghanistan, im Jemen,
auch die Soldaten.
Noch dringender nach Frieden sehnen sich die Überlebenden,
die Traumatisierten,
die von den Bilder des Grauens verfolgt werden.
So schau doch herab
und komm ihnen zu Hilfe.
Schicke ihnen Friedensbringer, Brückenbauer, Therapeuten.
Schicke ihnen gut Menschen.
Komm du selbst und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.

So schau doch herab, du unser Gott,
und komm.
Wir hoffen auf Heilung.
Noch dringender auf Heilung hoffen die Kranken,
die, die eine erschreckende Diagnose erfahren haben,
deren Angehörige sich aufreiben,
die Kranken, die unter unsäglichen Schmerzen leiden.
Noch dringender auf Heilung hofft die verwundete Schöpfung,
die Tiere, die uns dienen,
die Luft, die wir vergiften.
So schau doch herab, du unser Gott
und komm uns allen zu Hilfe.
Segne die Pflegenden und alle, die deine Schöpfung schützen.
Komm du selbst und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.

So schau doch herab, du unser Gott
und komm.
Wir beten dich an.
Wir singen von deinem Kommen.
Höre unsere Lieder,
höre unser Beten,
damit wir zum Segen für diese Welt werden.
Komm du selbst und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.

Um Jesu Christi Willen
hoffen wir
für alle, die zu uns gehören,
für alle, die wir lieben,
auf dich, du ewiger und barmherziger Gott.
So komm und zögere nicht länger.
Komm und erbarme dich.
Amen.

 

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 04. Dezember 2016

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?
Komm, denn wir warten.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.

In Syrien leiden die Menschen.
Aleppo ist eine Trümmerstadt,
die Überlebenden hungern und haben den Tod vor Augen.
Diktatoren und Mörder machen sich die Welt als Beute genommen.
Komm, denn die Menschen in Aleppo warten.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?

Die Flüsse und Wälder sind bedroht.
Die Ureinwohner Amerikas verlieren ihre Erde.
Hilflos ist die Schöpfung der Gewalt ausgeliefert.
Gier und Gift zerstören unsere Lebensgrundlagen.
Komm, denn deine Schöpfung wartet.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?

Hass und Angst breiten sich aus.
Nächstenliebe und Güte werden verlacht und verächtlich gemacht.
Die Menschen haben die Wahl – in Österreich, in Italien –
in ihren Worten und mit ihren Taten.
Komm, denn es ist genug Hass ausgeschüttet.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?

Krankheit und Tod reißen Wunden.
Voller Hoffnung rufen die Verzweifelten.
Mit Tränen in den Augen hoffen die Trauernden.
Mit letzter Kraft kämpfen die Guten für ihre Lieben.
Komm, denn die Schwachen und Müden warten.
Komm, denn so wie es ist, kann es nicht bleiben.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?

Überall glauben Menschen an dich.
Überall sehnen sie sich nach Frieden und Einheit.
Überall singen sie dein Lob.
Komm, denn deine Gemeinde wartet auf dich.
Komm, o Heiland Jesus Christ, tröste uns.
Wir rufen zu dir:
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?
Amen.

 

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 06. Dezember 2015

Komm, du Barmherziger.
Komm, lass uns nicht länger warten.

Komm und breite deinen Frieden aus.
Wehre der Gewalt
und zeige den Mächtigen den Weg zum Frieden.
Komm und breite deinen Frieden aus.
Zerbrich du die Waffen der Gewalttäter
und befreie alle, die in ihrer Gewalt leben.
Komm und breite deinen Frieden aus.
Beschütze die Bedrohten und Verängstigten
und hindere allen Hass.
Komm, du Barmherziger.
Komm, lass uns nicht länger warten.

Komm, du Trost der ganzen Welt.
Trockne die Tränen der Trauernden
und heile die Verletzten.
Komm, du Trost der ganzen Welt.
Weise den Flüchtenden den Weg
und bewahre sie vor Hass und Neid.
Komm, du Trost der ganzen Welt.
Mache die Hoffnung heller als die Verzweiflung
und den Mut stärker als die Angst.
Komm, du Barmherziger.
Komm, lass uns nicht länger warten.

Komm und zieh in unsere Herzen ein.
Schaffe Gerechtigkeit für die Armen
und mach die Sehnsucht nach deiner Gerechtigkeit groß.
Komm und zieh in unsere Herzen ein.
Rette deine Schöpfung
und führe die Verhandlungen zum Weltklima zum Erfolg.
Komm und zieh in unsere Herzen ein.
Begeistere deine Kirche für dein Kommen
und lass uns geduldig und treu an deiner Seite mitgehen.
Komm, du Barmherziger.
Komm, lass uns nicht länger warten.

Komm und zeige dich,
durch dein Wort und dein Sakrament,
mit deiner Liebe,
in Jesus Christus.
Ihm vertrauen wir uns an – heute, und alle Tage bis er kommt.

Amen.

 

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 07. Dezember 2014

So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.
Du Beistand der Bedrängten,
du Schutz
der Verschleppten,
der Geschlagenen
und Gefolterten.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Gerechter,
du Anwalt
der Hungernden,
der Verlachten
und Bloßgestellten.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Friede,
du Hoffnung
für dein Heiliges Land,
für Syrien und den Irak,
für die Ukraine und alle Menschen guten Willens.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Licht in der Nacht,
du Trost
der Hilflosen,
der Trauernden
und Verzweifelten.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Zuflucht in der Fremde,
du Heimat
der Entwurzelten,
der Flüchtlinge und Vertriebenen.
Du Obdach für alle,
die auf der Straße leben.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Schöpfer des Himmels und der Erde,
Du Weisheit
für uns Menschen,
für die Beratungen der Weltklimakonferenz,
für alle Mächtigen.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du Liebe,
du Lebenskraft
für unsere Kinder,
für unsere Lieben,
für unsere Freunde,
unsere Feinde,
für die Kranken und Sterbenden.
So schau nun vom Himmel herab Gott -
und erbarme dich.

Du lebendiges Wort,
Du Ursprung und Ziel unseres Lebens,
Du Sehnsucht deiner Kirche.
Zögere nicht, deine Welt zu erlösen.
Reiße die Wolken auf
und erbarme dich durch Christus,
den wir ungeduldig und hoffnungsvoll erwarten -
heute und unser Leben lang.
Amen

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 08. Dezember 2013

Bald wirst du erscheinen,
du Tröster,
du Weisheit,
du Schutz,
du Hoffnung.
Noch brauchen wir Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Tröster,
in diesen Adventstagen ist Geduld nötig,
aber Einsame und Traurige verzweifeln,
Obdachlose frieren,
Flüchtlinge werden zurückgewiesen.
Du Tröster,
halte du ihnen allen die Tür auf
und komme ihnen entgegen.
Noch brauchen sie Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Weisheit,
in diesen Adventstagen ist es nötig,
Verantwortung zu übernehmen,
aber die Politiker schauen dem Klimawandel tatenlos zu,
die Generationen werden gegeneinander ausgespielt,
die reichen Länder schützen sich vor den armen,
Ungerechtigkeit und Überwachung vergiften das Zusammenleben.
Du Weisheit,
schreibe dein Gesetz in die Herzen der Mächtigen.
Noch brauchen wir Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Schutz,
in diesen Adventstagen ist es nötig,
aufeinander achtzugeben,
viele Kinder sind voller Erwartung,
die Verkäuferinnen und Verkäufer sind erschöpft,
Kranke sehnen sich nach Gesundung,
Reisende hoffen auf sicheres Geleit.
Du Schutz,
bewahre die Kleinen und Verletzlichen.
Noch brauchen sie Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Hoffnung,
in diesen Adventstagen vertraut dir deine Kirche.
Die Gemeinden in aller Welt glauben, lieben, hoffen.
Deine Gemeinde will hören, was der Geist ihr sagt.
Noch brauchen sie Geduld,
aber bald wirst du erscheinen.
Wir bitten dich:
Komm und hilf.

Du Tröster,
du Weisheit,
du Schutz,
du Hoffnung.
Wenn du da bist, sind Angst und Schrecken überwunden.
Zögere nicht,
wir bitten dich:
Komme bald.
Amen.

Gebet für den 2. Advent
- Sonntag, 09. Dezember 2012

Wie fern bist du noch?
Täglich halten wir Ausschau danach,
dass die Lahmen springen.
Aber wir sehen,
wie sich die Armen abquälen und verhöhnt werden.
Wir erleben, wie Kranke unter Schmerzen leiden,
wir spüren, wie mächtig die Angst ist.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich
der Armen, der Gequälten, der Kranken, der Ängstlichen.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.

Wie lange müssen wir noch warten?
Täglich hoffen wir darauf,
dass es gerecht zugeht.
Aber wir sehen
Obdachlose,
Gemobbte.
Wir müssen damit leben,
dass die einen Glück haben
und die anderen ohne Chancen sind.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich
der Flüchtlinge, der Heimatlosen, der Kinder der Armen.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.

Kann nicht endlich Friede sein?
Täglich sehnen wir uns danach,
dass die Gewalt aufhört und die Kriege ein Ende haben.
Aber wir sehen,
wie der Krieg in Syrien weitergeht,
wie im Heiligen Land Gewalt geübt wird,
wie die arabischen Völker die Früchte ihres Mutes verlieren,
wie in Nigeria Christen ermordet werden.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich
der Opfer,
leg den Tätern das Handwerk,
zerbrich die Waffen.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.

Warum zögerst du?
Täglich wartet die Schöpfung darauf,
dass du auch sie befreist.
Aber in den Meeren schwimmt Müll,
Dürre treibt Bauern in den Ruin
und Millionen hungern.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich der Schöpfung.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.

Siehst du unsere Glauben?
Täglich hoffen wir auf dein Kommen.
Aber der Advent ist voller Unruhe.
Nun komm doch,
mache deine Verheißung wahr
und erbarme dich deiner Kirche,
unserer Gemeinde,
und aller, die von deinem Kommen erzählen.
Erbarme dich
unserer Kinder in ihrer Vorfreude auf Weihnachten.
Erbarme dich aller, die uns anvertraut sind.
Tauet ihr Himmel,
komm, du Erlöser.
Komm, wir warten, dass Schmerz und Seufzen aufhören.
Komm, wir warten, dass Freude und Wonne uns ergreifen.
Komm.
Amen.

Archiv

Es wurden 9 Fürbitten gefunden

Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 31. Januar 2021

Lebendiger Gott,
Licht lässt du aufscheinen in dieser Welt.
Wie sehr sehnen wir uns danach.
Wie dringend braucht es deine Schöpfung.
Wie abhängig ist die Welt von deinem Licht.

Wir bitten dich um Licht
in den Herzen und Köpfen der Mächtigen,
damit Besonnenheit ihre Entscheidungen bestimmt,
damit Klugheit ihr Handeln regiert,
damit Weisheit ihre Worte lenkt.
Um dein Licht, Lebendiger,
bitten wir dich.
Erhöre uns

Wir bitten dich um Licht
in den Kliniken und an den Betten der Sterbenden,
damit die Pflegenden gesund bleiben,
damit Kranken genesen,
damit Lebensmut die Schatten des Todes vertreibt
und Trost die Trauernden erreicht.
Um dein Licht, Lebendiger,
bitten wir dich.
Erhöre uns.

Wir bitten dich um Licht
an den Orten des Grauens und der Angst,
an den Orten der Zerstörung,
an den Orten des Aufbruchs und der Hoffnung,
damit dein Leben einkehrt.
Wir bitten dich um Licht
in deiner Gemeinde,
in den Herzen aller,
die dir, Lebendiger, vertrauen.
Um dein Licht und deine Liebe,
bitten wir dich.
Durch Jesus Christus lass es aufscheinen –
heute und alle Tage.
Amen.

Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 02. Februar 2020

Herr, du hast uns geschaffen,
uns ins Leben gerufen,
uns unter deinen Namen gestellt,
uns miteinander verbunden,
aber unruhig ist unser Herz, Gott,
bis es Ruhe findet in dir.

Unsere Gegenwart ist voller Widersprüche,
groß sind viele Sorgen.
Was soll werden
in unserem Land,
mit all dem Streit,
den ungelösten Aufgaben?
Was soll werden
in dieser Welt,
mit ihren Kriegen,
der Bedrohung des Lebens?
Was soll werden
mit deiner Kirche,
in ihrer Unsicherheit
und Zukunftsangst?
Was soll werden
mit unseren Glaubensgeschwistern
in der Ferne,
in Verfolgung und Bedrängnis?

Dein ist das Licht des Tages,
dein ist das Dunkel der Nacht.
Dein ist unser Leben,
dein sind die Grenzen der Zeit.
Du bist Anfang und Ende,
unser Frieden und unser Trost,
unsere Freude und unser Mut.
Unruhig ist unser Herz, Gott,
bis es Ruhe findet in dir.

Amen

 

Letzter Sonntag nach Epiphanias (Verklärung Jesu)
- Sonntag, 27. Januar 2019

Licht im Licht,
allwirkender Gott,
in dem wir sehen und sind,
in dem wir leben und atmen,
fühlen und denken,
dein Antlitz leuchtet über uns
wie die Sonne auf das Land.

Erscheine,
wo du fremd bist,
wo Menschen nur auf sich selbst hoffen
und auf ihre eigene Möglichkeiten,
wo dein Wort sich verliert im Dickicht
von Tausenden Wörtern und wuchernden Lügen,
wo Macht sich allmächtig fühlt,
wir rufen:
Kyrie eleison.

Licht von Licht,
gehe auf,
wo Einsamkeit herrscht und Menschen
versinken im Strudel
dunkler Erinnerungen und quälender Träume,
wo ihnen Schmerz die Tage wie ein Dunst überschattet
und alles ein Tanz von Zufällen und Widrigkeiten wird,
wo Lebenszeit leer scheint,
wir rufen:
Kyrie eleison.

Licht aus dem Licht,
erscheine
über ausgebeuteten Landschaften,
überdüngten Feldern,
toten Brachen,
über dem Elend von Tieren in Menschengewalt,
wir rufen:
Kyrie eleison.

Erscheine,
im Dunkel,
wo Egoismus sich als Dienst tarnt
und Gleichgültigkeit als Liebe,
wo Neid, wo Angst,
wo erstarrte Strukturen
Menschen verkümmern lassen,
wo Wachstum zur tödlichen Ideologie wird
und Reichtum zum Götzen,
wir rufen:
Kyrie eleison.

Licht im Licht,
unsere einzige Hoffnung,
verkläre uns in deiner Gegenwart, die alles verwandelt,
die uns ins wahre Leben führt
und in deine Nähe,
wo du vollendest,
was wir sind, Bruchstücke deiner Menschlichkeit.
In deinem Augenlicht sehen wir das Licht.
Amen.

 

Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 21. Januar 2018

Gott, du siehst uns an im Licht
und dein Blick durchdringt uns,
tröstend,
verstörend,
erfüllt von Liebe.
Du siehst uns an,
und es ist dein Licht, das uns trägt und verwandelt.

Wir bitten dich, sieh all jene an,
die nach Vergebung hungern,
die Schuld beschwert
und die eine dunkle Vergangenheit nicht losläßt.
Sieh auch auf uns,
die wir jeden Tag aus Deinem Erbarmen leben.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Sieh an die Enttäuschten und Verbitterten,
die Gehetzten und Getriebenen,
alle, die sich fremd und gefangen fühlen
in den Umständen ihres Lebens.
Sieh auch auf uns,
die wir auf Deinen Trost hoffen.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Sieh an
alle, die mit einer Krankheit ins Ungewisse schauen,
die sich an der Grenze ihres Lebens wissen
und fragen,
was sie erwartet und wie sie bestehen können in ihrer Angst.
Sieh auch auf uns, die wir deiner Liebe vertrauen.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Sieh an die Verblendeten und Verstockten,
die sehen und doch nicht sehen,
die Recht und Gewissen verlachen,
die töten, sengen und quälen,
die in allem nur an sich selbst denken.
Sieh auch auf uns,
die wir dein Gericht erwarten.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Sieh an die Flüchtlinge und die Entwurzelten,
alle, die um das nackte Überleben ringen,
die aus ihrer Heimat vertrieben sind,
durch Krieg und Dürre,
durch Armut und Zerstörung der Natur.
Sieh auch auf uns,
die wir uns nach Deiner neuen Schöpfung sehnen.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Gott, Barmherziger,
du siehst uns an
und es ist dein heller Blick, der uns trägt und verwandelt.
Du kennst uns,
du suchst uns,
du erbarmst dich unser.
Die sei Ehre in Ewigkeit.

Amen

 

Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 05. Februar 2017

Du Gott Abrahams, du Gott Jakobs,
du unser Gott,
Jesus Christus.
Deine Liebe schenkst du uns.
Deine Gebote hältst du uns vor.
Dein Licht zeigt uns den Weg zu Leben.

Du unser lebendiger Gott,
in diesen Tagen,
in denen das Licht wieder aufsteigt,
bitten wir dich um dein helles Licht,
damit es denen scheint,
die gefangen sind in Trauer.
Wir denken an die 6 Jugendlichen aus Arnstein
und alle, die sie beweinen.
Wir denken an alle, die ihre Kinder verloren haben.
Wir bitten dich um dein helles Licht,
damit es denen scheint,
deren Leben von Sorgen und Verzweiflung dunkel ist.
Wir denken an die Kranken,
an die Gemobbten,
an die Ausgestoßenen.
Du Licht vom Licht,
wir bitten dich:
Komm und mache diese Welt hell.

Du unser lebendiger Gott,
in diesen Tagen,
in denen wir danach fragen,
wer für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit einsteht,
bitten wir dich um deinen Frieden.
Dein Friede soll die Welt durchdringen,
damit sich die Mächtigen ihrer Verantwortung bewusst sind,
damit die Mächtigen deine Gebote achten,
damit die Mächtigen Brücken bauen.
Du Wunderrat, Ewigvater, Friedefürst:
Wir bitten dich:
Komm und mache diese Welt hell.

Du unser lebendiger Gott,
in diesen Tagen,
in denen wir erleben,
dass Fremde einander helfen,
dass Kinder geboren werden und
die Liebe trotzdem wächst wie Weizen,
bitten wir dich um Hoffnung.
Dein Wort soll die Herzen der Menschen erfüllen,
damit wir mutig werden,
damit wir Liebe schenken,
damit wir dir nachfolgen.
Du Feuer, das nicht verlischt,
ewiger Gott.
Wir bitten dich:
Komm und mache diese Welt hell.

Amen.

 

Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 17. Januar 2016

Du ewiger und barmherziger Gott,
dein Licht kehrt wieder,
unsere Dunkelheit machst du hell.
Wir bitten dich,
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Du ewiger und barmherziger Gott,
wir trauern und sind bestürzt.
Wir klagen dir den Tod der 10 Männer und Frauen,
die in Istanbul durch ein Attentat getötet wurden.
Wir ahnen das Leid der Angehörigen,
die Schmerzen der Verwundeten,
die Ohnmacht der Rettungskräfte.
Für sie und uns vertrauen wir darauf,
dass du die Dunkelheit hell machst.
Für sie und uns bitten wir dich:
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Du ewiger und barmherziger Gott,
wir fürchten uns und sind alarmiert.
Wir klagen dir den Hass und die Gewalt in unserer Gesellschaft.
Wir lesen, wie andere beleidigt und bedroht werden,
wie Schlägertruppen Brände legen und Wehrlose verletzen.
Wir hören, wie andere entwürdigt werden.
Wir sehen, wie Angst geschürt wird.
Wir aber vertrauen darauf,
dass du die Dunkelheit hell machst
und Versöhnung schaffst.
Darum bitten wir dich:
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Du ewiger und barmherziger Gott,
wir sorgen uns und haben Mitleid.
Wir klagen dir die unerträgliche Lage der Menschen in Syrien,
die Verzweiflung in allen Kriegsgebieten und auf den Fluchtrouten,
die Gewalt der Diktatoren und ihrer Handlanger.
Wir vertrauen darauf,
dass du die Dunkelheit hell machst
und die Mächtigen mit Weisheit ausrüstest.
Darum bitten wir dich:
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Du ewiger und barmherziger Gott,
wir freuen uns aber auch und loben dich.
Wir danken dir für die Menschen,
die du uns an die Seite stellst.
Wir danken dir für die weltweite Kirche,
in die du uns berufen hast und für alle Verbundenheit in ihr.
Wir danken dir für alles,
was du uns anvertraust und
was du uns abverlangst:
Schweres und Leichtes,
Großes und Kleines.
Wir vertrauen darauf,
dass du die Dunkelheit hell machst
und unsere Herzen durch deine Gegenwart weit werden.
Im Vertrauen auf Jesus Christus bitten wir dich:
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Amen.

 

Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 25. Januar 2015

Du unser Gott,
du Licht und Leben,
deine Treue gibt uns Halt.
In der Dunkelheit und Verunsicherung dieser Tage
vertrauen wir dir unsere Sorgen und Ängste an.
Wir bitten dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Du unser Gott,
Hass und Gewalt verdunkeln die Welt.
Angst bestimmt das Denken und Handeln vieler.
Du kannst die Angst vertreiben.
Du kannst den Hass auflösen.
Du kannst der Gewalt Einhalt gebieten.
Berühre die Herzen der Ängstlichen.
Bekehre die Herzen der Hasserfüllten
Zerbrich die Waffen der Gewalttäter.
Wir bitten dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Du unser Gott,
Trauer bedrückt die Überlebenden.
Die Erinnerungen der Alten mahnen die Jüngeren.
Du bist das Leben.
Du vergibst.
Tröste die, die um verlorenes Leben trauern.
Mahne uns, das kostbare Leben zu feiern
und den Feinden des Lebens entgegenzutreten.
Behüte die Überlebenden von Auschwitz,
deren Befreiung wir in dieser Woche gedenken.
Wir bitten dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Du unser Gott,
Kinder und Frauen werden entführt und vergewaltigt.
Wehrlose gefoltert.
Der Glaube wird missbraucht.
Du bist der Friede.
Du willst das Heil für deine Schöpfung.
Befreie die Verschleppten in Nigeria, im Kongo, im Jemen.
Befreie alle Folteropfer, besonders Raif Badawi.
Schütze alle, die wegen ihres Glaubens
und wegen ihrer Überzeugung verfolgt werden.
Stifte Frieden zwischen den Religionen.
Wir bitten dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Du unser Gott,
deine Kirche hofft auf dich,
deine Gläubigen vertrauen dir.
Du stärkst sie mit Wort und Sakrament.
Du willst, dass wir eins sind.
Komm in unsere Mitte,
heile und tröste uns
und segne alle, die zu uns gehören.
Im Vertrauen auf Jesus Christus bitten wir dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Amen

Gebet für den letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 09. Februar 2014

Gottes Wort und Licht,
himmlische Stimme in der Finsternis,
Jesus Christus.
Du Morgenstern, gehe in unseren Herzen auf.

Deine Barmherzigkeit tut not.
Sprich. Leuchte.
Sprich zu den Ratlosen -
dein Wort für die Traurigen und Verzweifelten,
dein Wort für die Suchenden und Ängstlichen.
Mache das Leben hell.
Dein Licht für Flüchtlinge
aus Syrien,
aus Zentralafrika,
dein Licht für die Hungernden,
dein Licht für die Vertriebenen und Erschöpften.
Du Morgenstern, du Licht vom Licht,
du Quelle der Barmherzigkeit.
Wir bitten dich:
Du Morgenstern, gehe in unseren Herzen auf.

Deine Weisheit tut not.
Breite dich aus.
Berühre und erleuchte die Mächtigen.
Dein Rat für die Regierungen.
Dein Rat für die Generäle.
Dein Rat für Wirtschaftsführer.
Bekehre die Menschenverächter.
Gib den Starken Verständnis für die Schwachen.
Gib den Großen Einsicht in die Not der Kleinen.
Gib Frieden.
Du Morgenstern, du Licht vom Licht,
du Quelle der Weisheit.
Wir bitten dich:
Du Morgenstern, gehe in unseren Herzen auf.

Deine Liebe tut not.
Durchbrich die Mauern.
Belebe deine Kirche.
Dein Geist in unseren Gemeinden.
Dein Geist für unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Dein Geist für die mit uns verbundenen Gemeinden.
Schütze deine Gläubigen.
Dein Segen für die Christen im Nahen Osten.
Dein Segen für alle, die sich nach deinem Reich sehnen.
Dein Segen für uns und alle, die uns anvertraut sind.
Du Morgenstern, du Licht vom Licht,
du Quelle der Liebe,
Jesus Christus.
Wir bitten dich:
Du Morgenstern, gehe in unseren Herzen auf.
Amen.

Gebet für den letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 20. Januar 2013

Christus, du Licht,
wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht,
wir erleben Hass und Gewalt.
Die Kriege enden nicht
und neue Kriege beginnen.
Wir denken an die Menschen,
deren Land verwüstet wird.
Wir denken an die Menschen,
die vor der Gewalt fliehen.
Wir denken an die Menschen,
die von Schmerzen zerrissen werden
in Syrien,
in Mali,
in Algerien,
in Pakistan.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht,
wir sehen Not und Verzweiflung in unserer Nachbarschaft.
Deine Menschen, Christus, verlieren ihre Arbeit.
Deine Menschen, Christus, verlieren den Sinn des Lebens.
Deine Menschen, Christus, verlieren ihr Zuhause.
Wir denken an die Menschen im südlichen Europa
in ihrer Verzweiflung und ausweglosen Lage.
Wir denken an die Menschen, die nicht ankommen können,
weil ihnen niemand erlaubt, zu bleiben.
Wir denken an die Obdachlosen in Kälte und Schnee.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht,
wir leben mit Schmerzen und Ängsten.
Deine Schöpfung, Christus, leidet.
Deine Menschen, Christus, leiden.
Wir denken an die Kranken,
an ihre Hoffnung,
an ihre Furcht,
an die Menschen, die sie pflegen und versorgen.
Wir denken an die Sterbenden.
Wir warten mit den Trauernden auf deinen Trost.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht,
wir sind voller Hoffnung.
Deine Kirche vertraut dir.
Deine Kirche hat ihre Sehnsucht nach Einheit nicht aufgegeben.
Wir bitten dich zusammen mit den Gemeinden,
die in diesen Tagen um die Einheit beten.
Wir denken an die Gemeinden,
mit denen wir in der Ferne verbunden sind.
Wir denken an unsere Schwestern und Brüder in Irak, Nigeria und Ägypten.
Wir denken an unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Wir denken an unsere Bischöfinnen und Bischöfe.
Wir sehnen uns nach deinem Licht, Christus.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht.
Du bist unsere Hoffnung.
Du bist unsere Zukunft.
Du bist das wahre Leben.
Dir vertrauen wir uns und alle, die zu uns gehören, an –
heute und alle Tage.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.
Amen.

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