Fonds zur Förderung missionarischer Projekte

Missionarisch Kirche sein – was heißt das heute?

Missionarisch Kirche sein, heißt immer auch: Kirche für andere sein. Eine solche Kirche wirbt um die Menschen. Sie zieht sich nicht auf sich selbst zurück, sondern geht hinaus in die Welt. Dieses „Hinausgehen“ fördern wir seit mehr als zwanzig Jahren mit dem Fonds zur Förderung missionarischer Projekte.

Damit unterstützt die VELKD Einzelprojekte in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und Regionen der VELKD-Gliedkirchen.
Gefragt sind innovative und unkonventionelle Ideen. Alle, die ihre Idee verwirklichen möchten, sind aufgerufen, ihr Projekt vorzustellen und eine Förderung zu beantragen. Gefördert werden insbesondere Projekte mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und mit generationsübergreifender Ausrichtung.

Zum Glauben soDownload Flyerll man niemanden zwingen – dieser Leitgedanke des Augsburgischen Bekenntnisses von 1530 gilt heute mehr denn je.
Deshalb suchen wir Angebote und Ideen für Räume und Ereignisse, in denen gehört, geglaubt und Religiosität in aller Freiheit gelebt werden kann.
Diese Art von Mission wollen wir voranbringen und begleiten. Der Flyer „Kirche auf Sendung” zum Download gibt einen Überblick über Intention und Rahmenbedingungen des Fonds. Wissenswertes zum Hintergrund finden Sie in den Menüs unten.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

 

Weitere Auskünfte und Informationen:

Amtsbereich der VELKD
Referat für Gemeindepädagogik, Katechismusarbeit und Seelsorge
Oberkirchenrat Dr. Georg Raatz
Herrenhäuser Str. 12
30419 Hannover
Tel 0511-2796-439
Fax 0511-2796-182
E-Mail: raatz@velkd.de

 

Weitere Informationen und Downloads:

Welche Projekte werden gefördert?
  • Gefördert werden missionarische Projekte und Initiativen, mit denen Gemeinden und Regionen sich an ihrem jeweiligen Ort methodisch bzw. inhaltlich auf neue Wege begeben.

  • Förderungsfähig sind insbesondere Jugendprojekte, ökumenische Jugendprojekte sowie Projekte mit generationsübergreifendem Charakter.

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Wer kann Anträge stellen?

Antragsberechtigt sind Kirchengemeinden, Kirchenkreise bzw. Dekanate und kirchliche Regionen in den Gliedkirchen der VELKD.

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Was muss bei einer Antragstellung berücksichtigt werden?
  • Anträge müssen vor Beginn der Projektdurchführung gestellt werden.

  • Der Antrag muss eine ausführliche Projektbeschreibung und einen detaillierten Kosten- und Finanzierungsplan enthalten.

  • Notwendig ist zudem eine befürwortende Stellungnahme der jeweiligen Landeskirche.

  • Nach Abschluss des Projektes muss ein Verwendungsnachweis in Form einer Dokumentation, die auch einen Kostennachweis enthält, erbracht werden.

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In welchem Umfang kann ein Projekt gefördert werden?
  • Die Zuwendung erfolgt in Form einer Festbetragsförderung und wird nach Bewilligung an den Antragsteller ausgezahlt.

  • Es können einmalig Personal- und Sachkosten bis zu einem Drittel der zuwendungsfähigen Kosten gefördert werden.

  • Der Förderanteil durch den Fonds soll den Betrag von 4.000 € nicht übersteigen.

  • Nicht verbrauchte Mittel werden zurückgefordert.

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Hintergund und Richtlinien

Der Fonds der VELKD zur Förderung missionarischer Projekte besteht seit 1998. Er wurde mit dem Ziel gegründet, kirchenübergreifende Strukturmaßnahmen der östlichen Gliedkirchen durch die Gemeinschaft der VELKD zu fördern. Seit 2003 zielt er vor allem auf die Unterstützung missionarischer Projekte in den östlichen Gliedkirchen der VELKD und hat in diesem Zeitraum über 40 Projekte gefördert.

Im September 2012 hat die Kirchenleitung der VELKD eine Neuausrichtung des Fonds beschlossen, die eine Ausweitung der Förderung auf alle Gliedkirchen der VELKD sowie eine inhaltliche Profilierung umfasst.

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