Pressemitteilungen 2020

Menschenliebe und Glaubensstärke
Leitender Bischof gratuliert dem Ratsvorsitzenden der EKD zum Geburtstag - Freitag, 27. März 2020

Der Leitende Bischof der VELKD, Landesbischof Ralf Meister (Hannover), gratuliert dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), zum 60. Geburtstag am 30. März 2020 und drückt seine große Wertschätzung aus:

„Ich schätze an Heinrich Bedford-Strohm seine große Menschenliebe und Glaubensstärke. Ihm gelingt es, die Evangelische Kirche in Deutschland öffentlich zu repräsentieren und zugleich den Einzelnen persönlich anzusprechen. Durch sein hohes Maß an gesellschaftspolitischem Engagement, das in seinem theologisch reflektierten und persönlich gelebten Glauben gründet, verleiht er der Evangelischen Kirche eine starke Stimme. Möge Gott ihm weiterhin Kraft und Zuversicht schenken und ihn im neuen Lebensjahr behüten!“

Landesbischof Meister gratuliert dem Ratsvorsitzenden mit einem persönlichen Glückwunschschreiben.

Hannover, 27. März 2020
Pressestelle der VELKD
Henrike Müller

 

Seite drucken
Absage des Kirchenliedseminars „Singbar oder nicht?“
- Freitag, 13. März 2020

Angesichts der sich weiter verschärfenden Lage im Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus und erhöhter Vorsichtsmaßnahmen für größere Veranstaltungen wurde das für den 25. bis 28. März 2020 geplante Kirchenliedseminar „Singbar oder nicht?“, das das Liturgiewissenschaftliche Institut der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Loccum und anderen Kooperationspartnern in Loccum geplant hatte, abgesagt.


Hannover
Pressestelle der VELKD
Urs Christian Mundt

Seite drucken
Absage der VELKD-Bischofskonferenz
Auch Festgottesdienst und Empfang in Flensburg finden nicht statt - Mittwoch, 11. März 2020

Angesichts der sich zuspitzenden Lage im Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus und erhöhter Vorsichtsmaßnahmen für große Veranstaltungen wurde die für den 14. bis 17. März 2020 geplante Klausurtagung der Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) kurzfristig abgesagt. 


„Als Einladende und Gastgeber empfinden wir eine Verantwortung nicht nur für uns selbst, sondern für unsere Gäste und Mitarbeitende und meinen, aus dieser Verantwortung heraus angesichts der angespannten Lage gar nicht anders zu können, als die Tagung abzusagen“, schreiben der Leitende Bischof der VELKD, Landesbischof Ralf Meister (Hannover), seine Stellvertreterin, Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (Schwerin) und der Leiter des Amtsbereichs der VELKD im Kirchenamt der EKD, Vizepräsident Dr. Horst Gorski (Hannover), an die Teilnehmenden und Gäste. Sie bedauerten diese Entscheidung sehr. 


Auch der für den 15. März 2020 geplante Festgottesdienst in Flensburg mit anschließendem Empfang aus Anlass des 100. Jahrestages der deutsch-dänischen Grenzabstimmung, an dem die Mitglieder und Gäste der Bischofskonferenz sowie Bischöfinnen und Bischöfe der dänischen Folkekirke teilnehmen wollten, wurde aufgrund der Empfehlungen und Anordnungen des Kreises Schleswig-Flensburg und des Landes Schleswig-Holstein gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus abgesagt.


Hannover
Pressestelle der VELKD
Henrike Müller
 

Seite drucken
Kirchenbilder der kommenden Generation
VELKD-Bischofskonferenz trifft sich zur Klausurtagung in Breklum – Begegnung mit Bischöfinnen und Bischöfen der Dänischen Folkekirke - Montag, 9. März 2020

Die Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) trifft sich vom 14. bis 17. März 2020 zu einer Klausurtagung im Christian Jensen Kolleg in Breklum (Schleswig-Holstein). Im Mittelpunkt stehen „Kirchenbilder derer, die nach uns kommen“ und die Frage nach den theologischen und soziologischen Grundlagen für eine zukunftsfähige Kirche. Am Sonntag, 15. März 2020, nehmen die Mitglieder und Gäste der Bischofskonferenz am Festgottesdienst und einem Empfang anlässlich des 100. Jahrestages der Grenzabstimmung zwischen Dänemark und Deutschland in der Sankt Marienkirche in Flensburg teil.

„Welche Bilder prägen den Glauben und das Kirchenverständnis der Generationen nach uns, und wie können wir in leitender Verantwortung schon heute darauf reagieren? Ich hoffe auf eine offene Diskussion, die uns ermutigt, auch kritisch auf tradierte Kirchenbilder zu schauen. Kirche ist eine lernende Institution, und wir sollten stärker von jungen Menschen lernen“, sagt der Leitende Bischof der VELKD, Landesbischof Ralf Meister (Hannover).
 
Den Hauptvortrag hält der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Prof. Dr. Georg Lämmlin. Weitere Impulse tragen Landesjugendpastorin Annika Woydack (Plön), Landesjugendpfarrer Georg Zimmermann (Dresden) und Oberkirchenrätin Stefanie Hoffmann aus der EKD-Stabsstelle Digitalisierung bei. Am Samstagabend lädt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) als gastgebende Kirche zu einem Begegnungsabend ein, an dem anlässlich des 100. Jahrestages der Abstimmung über die deutsch-dänische Grenze auch Bischöfinnen und Bischöfe der Dänischen Folkekirke teilnehmen. Die Landesbischöfin der Nordkirche und stellvertretende Leitende Bischöfin der VELKD, Kristina Kühnbaum-Schmidt, hält eine Rede zum Thema „Bereichernde Netzwerker und Brückenbauer – zur Rolle und Bedeutung von Minderheiten“. 

Der Bischofskonferenz der VELKD gehören die Bischöfinnen und Bischöfe der sieben Gliedkirchen sowie sechs weitere ordinierte Inhaberinnen und Inhaber eines kirchenleitenden Amtes an. Neben den Mitgliedern der Bischofskonferenz nehmen an der Tagung ökumenische Gäste aus Österreich, Polen, der Slowakischen Republik, aus Schweden und von der Lettischen Evangelisch-Lutherischen Kirche im Ausland teil.

Hannover
Pressestelle der VELKD
Henrike Müller

Seite drucken
Leitender Bischof der VELKD gratuliert Bischof Georg Bätzing als neuem Vorsitzenden der DBK
Catholica-Beauftragter der VELKD: „Er wird die vertrauensvollen Beziehungen weiter vertiefen.“ - Dienstag, 3. März 2020

Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, gratuliert Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg) anlässlich seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK):

„Die Position des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz ist eine anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe. Mögen die neuen Wege, die vor Ihnen liegen, zukunftsweisende und segensreiche Perspektiven für die Kirche eröffnen. Viele Christinnen und Christen aus der Ökumene schauen erwartungsvoll auf den Synodalen Weg der römisch-katholischen Kirche. Drängende Konfliktfelder sind im Blick. Vom Missbrauch bis zur Geschlechtergerechtigkeit, vom Nachwuchsmangel bis zur Partizipation finden sich diese Themen auch bei uns in der evangelischen Kirche. Es sind Herausforderungen, die eine intensive Bearbeitung innerhalb unserer Kirchen erfordern. Deshalb wünsche ich Ihnen viel Kraft und Ausdauer, um den Prozess des Synodalen Weges voranzubringen und das Vertrauen in die Kirche zu erneuern. Im Blick auf die zunehmende Entfremdung von gelebter Religion müssen wir in geschwisterlicher Ökumene Wege für den gemeinsamen Auftrag suchen. Der Ökumenische Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main wird dafür hoffentlich ein gutes Zeichen setzen.“

Der Catholica-Beauftragte der VELKD, Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke (Bückeburg), sagt anlässlich der Wahl: „Ich freue mich, dass mit Bischof Georg Bätzing eine Person den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz übernimmt, die einen klaren Blick für die aktuellen Herausforderungen der Kirchen in Deutschland hat. Bischof Bätzing hat die Fähigkeit, zu integrieren und unterschiedliche Meinungen zusammenzuführen. Das hat er im Ökumenischen Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen und als Vorsitzender der Unterkommission für den interreligiösen Dialog immer wieder unter Beweis gestellt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm, denn er wird dazu beitragen, die gewachsenen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen unseren Kirchen weiter zu vertiefen. Möge ihm gelingen, was sein bischöflicher Wahlspruch zum Ausdruck bringt: ‚Congrega in unum‘ – führe zusammen!“

Hannover, 3. März 2020
Henrike Müller
Pressestelle der VELKD

Seite drucken
Singbar oder nicht?
Ökumenische Tagung zum Neuen Geistlichen Lied - Montag, 2. März 2020

„Singbar oder nicht?“ Das ist die Frage beim ökumenischen Kirchenliedseminar, das die Evangelische Akademie Loccum in Zusammenarbeit mit dem Liturgiewissenschaftlichen Institut der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und anderen Kooperationspartnern vom 25.–28. März 2020 veranstaltet. Die Tagung stellt sich der Aufgabe, das Neue Geistliche Lied in der Kultur der Gegenwart zu verorten, und fragt danach, welche Erwartungen sich mit dem Neuen Geistlichen Lied verbinden und welche Stellung es in der zeitgenössischen Kirchenmusik einnimmt. Akademiedirektor Dr. Stephan Schaede (Loccum), der die Tagung leitet, sieht das Neue Geistliche Lied als eine Art Prüfstein: „An ihm wird sich zeigen, welche Perspektive der Gemeindegesang in den Kirchen haben wird. Kann es gelingen, im gemeinsamen Singen die Suche nach Gott zu teilen?“ Für Dr. h. c. Christian Lehnert, den wissenschaftlichen Geschäftsführer des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der VELKD, markiert das Neue Geistliche Lied eine liturgiegeschichtliche Epochenschwelle: „Das Singen im Gottesdienst betritt damit neue Wege. Es wird kulturell enger und zugleich diffuser, es wird kurzlebiger, und es wird beweglicher.“   

Mit dem Neuen Geistlichen Lied verbinden sich vielfältige Hoffnungen und Ansprüche: auf Singbarkeit, auf Eingängigkeit, auf mitreißende Atmosphären, auf eine gegenwartstaugliche Theologie. Kritiker beklagen die Verflachung des musikalischen, theologischen und literarischen Anspruchs. Diese Ambivalenz nimmt die Tagung aus multidisziplinären Perspektiven in den Blick. Zunächst spricht Christian Lehnert über seine persönlichen Erfahrungen mit dem Neuen Geistlichen Lied. Außerdem kommt er mit dem Lyriker Norbert Hummelt (Neuss) zum Thema „Kirchenlieddichtung in dürftiger Zeit“ ins Gespräch. Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Christiane Schäfer (Mainz) und der Liturgiewissen­schaftler und Jazzmusiker Uwe Steinmetz (Leipzig) erkunden die Top Ten des Neuen Geistlichen Liedes. Der Germanist Prof. Dr. Wolfgang Braungart (Bielefeld) reflektiert über das Verhältnis von Kunst und Religion in der Moderne. Aus musikwissenschaftlicher Sicht fragt Prof. em. Dr. Mechthild von Schoenebeck (Dortmund): „Was ist neu am Geistlichen Liedgut?“

Weitere Kooperationspartner des Ökumenischen Kirchenliedseminars sind die Evangelische Kirche in Deutschland, die Forschungsstelle Kirchenlied und Gesangbuch an der Universität Mainz und der Verein Kultur – Liturgie – Spiritualität e. V. Mainz.

Hinweis: Das vollständige Programm und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter: www.velkd.de/leipzig/downloads/singbar-oder-nicht-loccum.pdf.

Hannover, 2. März 2020
Urs Christian Mundt
Pressestelle der VELKD

Seite drucken
Leitender Bischof der VELKD gratuliert Tobias Bilz
Dresdner Oberlandeskirchenrat wird Landesbischof in Sachsen - Samstag, 29. Februar 2020

Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Ralf Meister (Hannover), hat Oberlandeskirchenrat Tobias Bilz (Dresden) anlässlich seiner Wahl zum Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gratuliert. Im Namen der Kirchenleitung und der Bischofskonferenz der VELKD wünschte er ihm Gottes Segen für den Dienst im bischöflichen Amt.

„Sie bringen vieles mit, um die Kirche als Weggemeinschaft, Ermutigungsgemeinschaft und Suchgemeinschaft mitzugestalten: pfarramtliche Praxis aus der Kirchengemeinde, Leitungserfahrung und eine gute Kenntnis landeskirchlicher Themen und Strukturen aus Ihrer Tätigkeit als Dezernent im Landeskirchenamt. Ihre lange Zeit als Landesjugendpfarrer wird Sie dafür sensibilisiert haben, auf die Stimmen junger Menschen zu hören, gemeinsam Kirche zu gestalten mit denen, die nach uns kommen, und denen Raum zu geben, die eigene Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen möchten.“

Im Blick auf die Situation der sächsischen Landeskirche schreibt der Leitende Bischof: „Viele unterschiedliche Erwartungen richten sich an Sie. Das Bischofsamt ist ein Amt der Einheit, und doch kann auch dieses Amt seinen Beitrag zum Zusammenhalt einer theologisch vielfältigen Kirche nur im Zusammenspiel mit allen anderen leisten, die in der Kirche Dienst tun. Dazu wünsche ich Ihnen Kraft und zugleich Gelassenheit, die aus Gottes Geist kommen.“

Tobias Bilz ist am 29. Februar 2020 von der Landessynode der sächsischen Landeskirche im 3. Wahlgang gewählt worden. Er folgt als Landesbischof auf Dr. Carsten Rentzing, der im November 2019 aus dem Amt verabschiedet wurde.

Hannover, 29. Februar 2020             
Pressestelle der VELKD
Henrike Müller

 

Seite drucken
„Unsere Kirchen werden Teil Europas bleiben“
EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm und der Leitende Bischof der VELKD Meister bedauern die britische Entscheidung, die Europäische Union zu verlassen - Donnerstag, 30. Januar 2020

In einem gemeinsamen Schreiben an Erzbischof Justin Welby und Bischof Jonathan Gibbs anlässlich des Austritts des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union am 31. Januar 2020 haben der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Ralf Meister als Co-Vorsitzender der Meißen-Kommission, ihre tiefe Überzeugung bekräftigt, dass die enge Verbindung als Kirchen in Europa und die geschwisterliche Gemeinschaft in Christus jetzt umso wichtiger seien. 

Sie betonen in ihrem Schreiben: „Gemeinsam sind wir berufen, das Evangelium von Gottes Liebe in Jesus Christus allen Menschen zu bezeugen. Wir bleiben und gehören zusammen in unserem Auftrag, nach dem Gemeinwohl für unsere Gesellschaften, für Europa und darüber hinaus zu streben, und uns für ein friedliches, respektvolles und solidarisches Zusammenleben einzusetzen – vor Ort, in der Region, national und darüber hinaus.“

Zudem stellen sie heraus, wie wichtig die Zusammenarbeit auch in Zukunft sein wird: „Als Kirchen treten wir für eine Gesellschaft ein, die Vielfalt und unterschiedliche Meinungen erlaubt und respektiert, und die von der Überzeugung lebt, dass alle Mitglieder der Gesellschaft zusammengehören. In unserer konfliktbeladenen Welt sind Gemeinschaft und Zusammenarbeit umso wichtiger, weil sie ein Zeichen von Gottes Gegenwart unter uns im Evangelium sind. […] Für die EKD ist die Europäische Union das Mittel, mit dem die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit angemessen angegangen werden können. Wir bedauern die britische Entscheidung, die Europäische Union zu verlassen, aber respektieren diesen souveränen demokratischen Beschluss. Unsere Kirchen sind Teil Europas und werden Teil Europas bleiben. Durch das Evangelium von Jesus Christus, dem Menschgewordenen, Gekreuzigten und Auferstandenen, gehören wir zusammen und sind berufen, unsere gemeinsame Zukunft in Europa zu gestalten. In ihm bleiben wir verbunden.”

Hannover, 30. Januar 2020             
Pressestelle der VELKD                                        Pressestelle der EKD
Henrike Müller                                                      Annika Lukas

Seite drucken
Impulsgeber für das ökumenische Miteinander
Leitender Bischof Meister gratuliert Christian Krause zum 80. Geburtstag - Montag, 6. Januar 2020

Als „wachen Beobachter der ökumenischen Entwicklungen“ hat der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Ralf Meister (Hannover), den Braunschweiger Altbischof Dr. h. c. Christian Krause gewürdigt, der heute seinen 80. Geburtstag feiert.

Krause, der von 1997 bis 2003 auch Präsident des Lutherischen Weltbundes war, habe die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre mit der römisch-katholischen Kirche maßgeblich mit auf den Weg gebracht. „Entscheidend war dabei für Sie das gemeinsame Bekennen von Lutheranern und Katholiken sowie mittlerweile weiteren Konfessionsfamilien. Hier haben Sie Impulse gesetzt, die die ökumenische Landschaft nachhaltig prägen“, so der Leitende Bischof in seinem Gratulationsschreiben.

Konflikte beilegen und Möglichkeiten für Verständigung und gegenseitiges Verstehen zu eröffnen, sei für den Jubilar bis heute leitend. So habe Krause erst kürzlich darauf hingewiesen, „dass wir Christen angesichts der gesellschaftlichen Umbrüche auf andere zugehen, Räume öffnen und einander einladen müssten. Dazu braucht es einen weiten Horizont und einen selbstbewussten, lutherischen Blick auf die Ökumene, der Verschiedenheit als Chance begreift und lebt“, stellt Landesbischof Meister fest. „Gottes Segen begleite Ihre Wege auch im kommenden Lebensjahr, Gott schenke Ihnen weiterhin wachen Geist, Gesundheit und guten Mut.“

Dr. h. c. Christian Krause war von 1994 bis 2003 Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig und Mitglied der Bischofskonferenz der VELKD. Von 1997 bis 2003 amtierte er als Präsident des Lutherischen Weltbunds (LWB).

Pressestelle der VELKD
Gundolf Holfert

Seite drucken
Seite drucken