Liturgiewissenschaftliches Institut der VELKD

Krieg und Frieden

Metaphern der Gewalt und der Versöhnung im christlichen Gottesdienst

24. Liturgiewissenschaftliches Fachgespräch
8. bis 10. März 2021, Leipzig


! Online-Tagung ! 

Polarisierungen im politischen Alltag, Spannung und neuartige globale Konfliktlagen und immer wieder Gewalt, die als Mittel zum Zweck dient oder als Exzess aufbricht – unsere Kirchen suchen nach ihrem Ort in einer Welt, die in den letzten Jahren nicht friedlicher geworden ist.

Die christliche Friedensbotschaft ist stark und mehrdimensional, sie hat ethische, eschatologische und auch liturgische Aspekte. Eindeutig ist sie nicht, denn schon in der biblischen Tradition gehören Gewaltmetaphern zu religiöser Sprache. Kriege und Machtmissbrauch, Gewalt gegen Andersgläubige und Verfolgung von Häretikern sind Teil unserer Geschichte und Gegenwart.

Sind unsere Gottesdienste Orte des Friedens? Gibt es Grenzlagen, wo die christliche Friedenbotschaft brüchig wird? Was können unsere Gottesdienste beitragen zu einer friedlichen Welt?

Die Programmübersicht finden Sie hier.

Weitere Informationen erhalten Sie über das Sekretariat des Liturgiewissenschaftlichen Instituts, E-Mail: liturgie@uni-leipzig.de. Für die technische Organisation des Fachgesprächs ist Herr Lucas Horn zuständig. Angemeldete Teilnehmende bekommen Kontaktdaten und den Zugang über Zoom zugesendet. 

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 * Neuer Termin:  28. bis 31. März 2022 *

Singbar oder nicht?

Die Wirklichkeit des Neuen Geistlichen Liedes

Ökumenisches Kirchenliedseminar vom 2. bis 5. März 2021* Die Tagung findet 2022 statt!
Evangelische Akademie in Loccum 

Mit dem Neuen Geistlichen Lied verbinden sich vielfältige Hoffnungen und Ansprüche: auf leichte Verständlichkeit, auf Singbarkeit, auf Eingängigkeit, auf mitreißende Atmosphäre, auf eine gegenwartstaugliche Theologie. Das Neue Geistliche Lied wird aber auch kritisch gesehen. Manche beklagen die Verflachung des musikalischen, theologischen und literarischen Anspruchs. Sie befürchten geistliche Plattitüden und Langeweile. Kurz: Das Neue Geistliche Lied polarisiert.
Akademiedirektor Stephan Schaede, sieht das Neue Geistliche Lied als eine Art Probierstein: „An ihm wird sich zeigen, ob und wenn ja, welche Perspektive der Gemeindegesang in den Kirchen haben wird. Trostlos wäre: Die Band oder die Pfarrerin oder der Organist singt vor. Die Gemeinde hört zu. Kann es gelingen, im gemeinsamen Singen die Suche nach Gott zu teilen?“
 
Referenten und Mitwirkende:
  • Prof. Dr. Wolfgang Braungart, Literaturwissenschaftler Universität Bielefeld
  • Pastor Dietmar Dohrmann, Hannover
  • Prof. Dr. Ansgar Franz, Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Mainz
  • Norbert Hummelt, Dichter, Übersetzer und Kulturjournalist, Neuss
  • Prof. Dr. Konrad Klek, Universität Erlangen, Nürnberg
  • Cornelius (Kees) Kok, Direktor Stiftung Leerhuis en Liturgie, Amsterdam
  • Dr. h. c. Christian Lehnert, Liturgiewissenschaftliches Institut der VELKD, Leipzig
  • KMD Prof. Hartmut Naumann, Prorektor der Ev. Popakademie der Hochschule für Kirchenmusik, Herford-Witten
  • Dr. Stephan Schaede, Akademiedirektor
  • Dr. Christiane Schäfer, Forschungsstelle Kirchenlied und Gesangbuch, Universität Mainz
  • Prof. Dr. Hans-Rüdiger Schwab, Germanist und Kulturwissenschaftler, Kathol. Hochschule Nordrhein-Westfalen, Münster
  • Uwe Steinmetz, Liturgiewissenschaftliches Institut der VELKD, Leipzig
  • Til von Dombois, Popkantor, Hannover
  • Prof. em. Dr. Mechthild von Schoenebeck, Institut für Musikwissenschaften, TU Dortmund

Weitere Informationen erhalten Sie über das Sekretariat des Liturgiewissenschaftlichen Instituts, E-Mail: liturgie@uni-leipzig.de sowie auf der Seite der Ev. Akademie Loccum.

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