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Diese wurde in den letzten Jahren – selbst von lutherischen Theologen – eher skeptisch betrachtet: Bedingt durch die Befangenheit ihres Schöpfers in der mittelalterlichen Erfahrungswelt, sei die Rechtfertigungslehre nur noch von historischem Interesse und somit schlicht überholt, so lautete der Befund.
In ihrer Erklärung zur Bedeutung der Rechtfertigung kommt die Bischofskonferenz zu einem anderen Schluss: Sie stellt deren Aktualität heraus und rehabilitiert die Rechtfertigungslehre als „organisierendes Prinzip“ der christlichen Wirklichkeitsauffassung.
Flankiert wird die Erklärung durch die Dokumentation der Klausurtagung, die unter dem Titel „Rechtfertigung heute – Warum die zentrale Einsicht Martin Luthers zeitlos aktuell ist“ erschienen ist. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER.