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Christian Krause war von 1994 bis 2002 Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Von 1997 bis 2003 amtierte er als Präsident des Lutherischen Weltbundes (LWB) und unterzeichnete 1999 in dieser Funktion die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ (GE) zwischen der römisch-katholischen Kirche und dem LWB. Bis 2005 war er Aufsichtsratsvorsitzender des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und bis 2007 Präsident des Luther-Zentrums in Wittenberg. Vor seiner Zeit als Landesbischof wirkte Krause von 1985 bis 1994 als Generalsekretär des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT). Davor arbeitete er als Oberkirchenrat bei der VELKD sowie als Leiter des Flüchtlingsdienstes des LWB in Daressalaam (Tansania).
Der Leitende Bischof wörtlich: „Mir scheint, dass Sie vor allem für ein weltoffenes, soziale Probleme wahrnehmendes und andere Kulturen wertschätzendes Luthertum stehen. Ihr Name hat in der Geschichte des Weltluthertums der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen hervorragenden Klang und ist mit der Unterzeichnung der GE untrennbar verknüpft. Damit haben Sie sich große Verdienste erworben und dem Luthertum insgesamt einen unschätzbaren Dienst erwiesen.“