Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK)

Kontaktgespräche zwischen der SELK und der VELKD

Der Kontaktgesprächskreis, der sich aus Vertretern der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und der VELKD zusammengesetzt, dient dem Ziel, sich gegenseitig über Arbeitsvorhaben und Entwicklungen in beiden Kirchen zu unterrichten.

Ferner erfolgt ein Austausch über die Beziehungen zum Internationalen Lutherischen Rat (ILC) bzw. zum Lutherischen Weltbund (LWB). Die SELK ist Mitglied im ILC, einem internationalen Zusammenschluss von lutherischen Kirchen, die abgesehen von wenigen Ausnahmen nicht dem LWB angehören. In diesem Zusammenschluss stehen die Mitglieder nicht in voller Kirchengemeinschaft. Die Gliedkirchen der VELKD gehören demgegenüber dem LWB an, dessen Mitgliedskirchen in Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft miteinander verbunden sind.

Trilaterale Arbeitsgruppe SELK – UEK – VELKD

Im Dezember 2018 haben Vertreterinnen und Vertreter der SELK, der Union Evangelischer Kirchen (UEK) und der VELKD sich erstmals zu trilateralen Gesprächen getroffen. Für die VELKD sind in der Arbeitsgruppe Dr. Mirjam Sauer (Gießen), Prof. Dr. Jens Herzer (Leipzig) und OKR Johannes Dieckow (Hannover), für die UEK Prof. Dr. Jürgen Kampmann (Tübingen), Prof. Dr. Henning Theißen (Greifswald) und OKR Dr. Martin Evang (Hannover), für die SELK Bischof Hans-Jörg Voigt D.D., Prof. Dr. Gilberto da Silva (Oberursel) und Prof. em. Dr. Werner Klän (Lübeck) vertreten.

Die Arbeitsgruppe einigte sich zunächst auf die Behandlung des Themas „Abendmahlslehre und Christologie in der Konsequenz der Leuenberger Konkordie“. Der Beratungsprozess ist auf fünf Jahre mit je zwei Sitzungen angelegt.

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