Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland

Die Gemeinschaft mit dem Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland

Zwischen der Alt-Katholischen Kirche und der VELKD bestehen seit langem sehr gute Beziehungen, in deren Rahmen seit Beginn der 1980er Jahre auch Lehrgespräche geführt werden.

Der erste Ertrag war die gemeinsam von Alt-Katholischem Bistum, EKD, Arnoldshainer Konferenz und VELKD beschlossene „Vereinbarung über eine gegenseitige Einladung zur Teilnahme an der Feier der Eucharistie“ vom 29. März 1985.

In der Folgezeit kam es in der lutherisch-altkatholischen Gesprächskommission zu gemeinsamen Ergebnissen im Blick auf das Abendmahl, das kirchliche Amt/Bischofsamt und die Kirchengemeinschaft. Da diese sich jedoch nicht kompatibel erwiesen mit Diskussionen innerhalb der Utrechter Union (jener Kirchen, die mit dem altkatholischen Bischof von Utrecht in Communio stehen) und auch innerevangelisch umstritten waren, konnte das Gespräch in diese Richtung nicht fortgesetzt werden.

Ab 2004 kam eine neue Runde zusammen, um den Dialog fortzusetzen. Sie stellte 2010 das Abschlussdokument "Überlegungen zur Realisierung weiterer Schritte auf dem Weg zu sichtbaren Kirchengemeinschaft" und zwei Jahre später eine Handreichung für die Gemeinden der Öffentlichkeit vor.

Erstmals 2017 ist eine liturgische Trau-Ordnung, in der alle Teile des Gottesdienstes von Berufenen beider Konfessionen vollzogen werden können unter dem Titel "Handreichung für eine ökumenische Trauung" erschienen.

HANDREICHUNG FÜR EINE ÖKUMENISCHE TRAUUNG
Gemeinsamer Entwurf der evangelischen und alt-katholischen Kirche

Der liturgische Entwurf dient der Vorbereitung und Feier einer evangelisch/alt-katholischen Trauung, bei der in der Regel zwei Geistliche beider Konfessionen zusammenwirken. Im Zentrum des eigentlichen Trauritus stehen das Trauversprechen bzw. das Traubekenntnis und die Segnung des Brautpaares.

Mit der Handreichung liegt erstmals ein Entwurf für eine vollständig ökumenisch verantwortete und gefeierte Traufeier vor, bei der es keine konfessionsbezogene Zuteilung von liturgischen Teilen mehr gibt.

40 Seiten, Hannover / Bonn, 2017, ISBN 978-3-934-61072-9, Preis: 6,00 Euro
www.alt-katholisch.de

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HÄNDE-REICHUNG
Evangelische und alt-katholische Gemeinden ökumenisch unterwegs

Die Handreichung gibt einen ersten Einblick in die Geschichte des alt-katholisch/evangelischen Dialogs und informiert über die beteiligten Kirchen. Sie skizziert das altkatholische und evangelische Verständnis von Taufe, Trauung und Abendmahl bzw. Eucharistie und zeigt, was ökumenisch bei diesen Feiern bereits möglich ist und was es zu beachten gilt.       

   

24 Seiten, Hannover / Bonn, 2012   

HÄNDE-REICHUNG - Evangelische und alt-katholische Gemeinden ökumenisch unterwegs 2201,47 kbSeite drucken
Weitere Schritte zur sichtbaren Einheit
Überlegungen zur Realisierung weiterer Schritte auf dem Weg zur sichtbaren Kirchengemeinschaft von Alt-Katholischer Kirche in Deutschland und Vereinigter Evangelisch-Lutherischer Kirche Deutschlands (2010)

Das bislang jüngste Dialogdokument zwischen VELKD und AKD reflektiert, welches Modell auf dem Weg zur sichtbaren Kirchengemeinschaft zwischen den beiden Kirchen angemessen ist. Zudem zeigt es auf, welche Formen der gelebten Ökumene bereits jetzt möglich sind und welche weiteren konkreten Schritte anzustreben sind, um die bestehende Gemeinschaft zwischen unseren beiden Kirchen weiter zu vertiefen.

Überlegungen zur Realisierung weiterer Schritte auf dem Weg zur sichtbaren Kirchengemeinschaft von Alt-Katholischer Kirche in Deutschland und Vereinigter Evangelisch-Lutherischer Kirche Deutschlands

Abschlussdokument der bilateralen Gesprächskommission der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und dem Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland vom 3. März 2010

15 Seiten, Hannover / Bonn, 2010


 

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