Veranstaltungen

Rückblicke

I let a song go out of my heart...
Jazz, Singen und Kirche

25. bis 27. Januar 2019, Evangelische Akademie in Loccum

Singen im Jazz – das heißt: Körper, Interaktion, Improvisation. Welches Gewicht hat Singen  in Jazzgottesdiensten?  Wie verändern sich Gottesdienste, wenn Jazz zu einer ihrer prägenden Klangfarben wird? Neue Jazzhymns kommen genauso in den Blick wie die Jazzkirchenarbeit in nah und fern. Reflexion, praktische Elemente, Austausch und Vernetzung im steten Wechsel.

Veranstaltungsprogramm mit Hinweisen zu Gesprächen, Workshops und Konzerten während der Tagung.

Als artist in residence war die dänische Sängerin und Kirchenmusikerin Janne Mark mit von der Partie. 

„Neue spirituelle christliche Lieder im Jazz-Gewand ...“

Janne Mark und Uwe Steinmetz im Gespräch mit Felix Tenbaum (Beitrag des NDR - Sendung PLAY JAZZ!)

 

Der Berliner Saxophonist Uwe Steinmetz über Jazz, Groove, Jazz als Impuls für Kirchenmusik ...

„Der Jazz weitet die Räume“

Interview mit Saxophonist Uwe Steinmetz zum Thema Jazz und Kirche

Uwe Steinmetz, Saxofonist aus Berlin, bringt den Jazz in die Kirche. Im Vorfeld des Seminars „Jazz, Singen und Kirche“ des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der VELKD in Leipzig und der Evangelischen Akademie Loccum hat er mit Jörg Echlter von Evangelisch.de über die spirituelle Dimension des Jazz, über Improvisation und neue Lieder gesprochen. 

„Jazz kann neue Räume öffnen, und wenn ich Christ bin, kann ich meine Glaubenserfahrungen in diesem Kontext freier formulieren als im Kanon einer gewachsenen kulturellen Tradition. Die ist in Deutschland sehr stark in der Kirchenmusik, aber auch in der Theologie. Im Jazz begegnen wir einer Musik, die Weltmusik geworden ist, die zwischen Kulturen vermittelt – und das sind Impulse, die die Kirche generell, unabhängig vom Musikstil Jazz, dringend gebrauchen kann.“  - weiter zum vollständigen Interview

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Tage gelebter Liturgie - LITURGISCHE MACHT
19. bis 23. September 2018, Burg Rothenfels

Seit vielen Jahren veranstaltet das Liturgiewissenschaftliche Institut der VELKD die Tagung »Praxis Liturgiae – Tage gelebter Liturgie«. Diese Tagung ist seit einigen Jahren durch die Kooperation mit der Burg Rothenfels und mit der Arbeitsgemeinschaft „Ökumenisches Stundengebet“ in einen ökumenischen Horizont gestellt.

Wir bringen auf diese Weise unterschiedliche liturgische Traditionen im Gespräch fruchtbar zusammen. Wir verbinden auf der Tagung die Feier des gemeinsamen Stundengebetes mit thematischer Arbeit als Werkstatt für heutige liturgische Aufgaben.

Gottesdienst und Gebet sind, sobald sie öffentlich sind, auch ein Feld von Macht und Abhängigkeiten. Diesem immer wieder aktuellen Spannungsfeld wollen wir uns nähern: Wie gehen wir betend mit Machtstrukturen um? Wer legt Ordnungen fest und wie wichtig ist es, diese einzuhalten? Wie verhält sich Gottes Macht zur liturgischen Macht seiner Diener und Repräsentanten? Wo dienen Gebete Fremdinteressen und wo unterwandern sie kritisch bestehende Herrschaft? „Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“ Dieser Satz aus dem Galaterbrief steht über der Tagung.

Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen und alle am liturgischen Leben interessierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind herzlich eingeladen.

Informationen zur Tagung können Sie als pdf hier herunterladen.  

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„Gottesdienst und Öffentlichkeit“
26. bis 28. April 2018, Leipzig

Die Rolle von Gottesdiensten in der Öffentlichkeit wird vielfach im Horizont neuer Medien und von Werbestrategien, von Events wie von „riskanten Liturgien“, von „Niedrigschwelligkeit“ und Verständlichkeit diskutiert. Dahinter verbergen sich spezifische liturgische und theologische Zugänge. Diese historisch und liturgietheoretisch zu analysieren und in die Vielfalt von Formen zu schauen, war der Ansatz des Seminars, das vom 26. bis 28. April 2018 in Leipzig stattfand.

Ökumenisches Blockseminar in der Universität Leipzig mit den Referenten:

  • Prof. Dr. Alexander Deeg (Leipzig)
  • Prof. Dr. Benedikt Kranemann (Erfurt)
  • Dr. Christian Lehnert (Leipzig)

 

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Kirchenliedseminar
Heimat und Fremde

19. bis 22. März 2018, Loccum

Heute, angesichts einer wachsenden Pluralität konfessioneller, kultureller und spiritueller Wirklichkeiten und einer damit einhergehenden Verunsicherung hat die Beheimatung in der Musik eine ambivalente Ausstrahlung: Sie ermöglicht Tiefe des Erlebens und Gemeinschaftserfahrung, und sie zieht starke Grenzen nach außen. Der Mensch aber ist ein Wesen, das nie ganz bei sich ist und sich dabei immer auch dem Unbekannten öffnet. In jeder Frage »Wer bin ich?« steckt auch die verborgene Frage: »Wer bist du?«

Ausgehend von grundsätzlichen Überlegungen, wie sich Fremde und Heimat in der Kunst und in der Religion zueinander verhalten, wollen wir auf unserem ersten Loccumer Kirchenliedseminar erkunden, welche geistlichen und kulturellen Identitäten unsere Lieder pflegen und wo sie uns hinausführen über die Grenzen unserer selbst.                                 

Das Kirchenliedseminar zum Thema ,,Heimat und Fremde" fand in der Evangelischen Ahademie, Loccum statt.

Weitere Informationen zum Programm.

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Herausforderungen für den Gottesdienst in der digitalen Gesellschaft
Liturgie – Körper – Medien (22. Liturgiewissenschaftliche Fachgespräch)

Mit einer thematisch breit angelegten Diskussionsrunde ging das 22. Liturgie-
wissenschaftliche Fachgespräch zum Thema „Gottesdienst in der digitalen Gesellschaft“ zu Ende.

Mehr als 38 Teilnehmende, unter ihnen Lehrende und Studierende wissenschaftlicher Theologie, Experten aus Kulturwissenschaft und Philosophie und im Pfarrdienst Tätige, vom 5. bis 7. Februar 2018 die Herausforderungen des digitalen Wandels für den Gottesdienst.

Als Resümee der Tagung kann man festhalten: Digitalisierung betrifft nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Sie mitzugestalten ist eine Aufgabe, die alle kirchlichen Handlungsfelder betrifft.

Ebenso bestand Konsens darüber, dass ein konstruktiver Umgang mit den Herausforderungen und Möglichkeiten Klärung auf verschiedenen Ebenen erfordert:

  • Begriffs- und Prozessklärungen u.a.:
    • Was ist an den sozialen Medien sozial?
    • Was bedeutet eigentlich „interaktiv“ genau? Wer interagiert mit wem? Und wo beginnt es?
  • Identifikation der digitalen Herausforderungen:
    • Welche Folgen hat Digitalisierung für unser Menschenbild?
    • Ist Gott digital anders zu denken?
    • Was bringen die digitalen Formen von Gemeinde?
    • Wie beeinflusst digitale Alltagskultur die Begegnung mit Gott?
  • Klärung der kircheneigenen Haltung:
    • Wie die kommunikativen Chancen nutzen und gleichzeitig auf dem Feld der Digitalisierung ethisch Orientierung geben?

Dies sind nur einige der Fragen, die sich aus den Vorträgen und Diskussionen ergaben und die auf einem weiteren Symposium zur selben Thematik vertieft werden sollen.

Weitere Information finden Sie in der Pressemitteilung und  dem Programm des Fachgesprächs.

Ein Dokumentationsband des Fachgesprächs, der u.a. die Vorträge von Volkmar Mühleis (Brüssel), Hanna Henke (Leipzig), Christian Grethlein (Münster), Dirk Pilz (Berlin), Kristin Merle (Hamburg) und Christian Walti (Bern) umfasst, ist in Planung.

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Die Fotostrecke zeigt Impressionen im Rahmen des Symposiums.

 

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Tage gelebter Liturgie
Improvisation - Der Augenblick im Gottesdienst

29. September bis 3. Oktober 2017, Burg Rothenfels am Main

Aus der Liturgiegeschichte ist die Improvisation nicht wegzudenken. In der Alten Kirche dominierte sie weite Teile des Gottesdienstes, bevor man überhaupt auf die Idee kam, Vorschriften zu machen. Improvisation ist in der Musik die andere, partnerschaftliche Seite der Komposition: kreative Grundbedingung für das Sammeln von Kompositionsideen und zugleich entscheidend in der Interpretation einer fertigen Komposition.

Wer improvisiert, erzählt aus der Erinnerung heraus in seiner eigenen Sprache. Improvisation ist deshalb immer auch eine persönliche Transzendenzerfahrung, eine Überschreitung des schon verstanden geglaubten Alltäglichen, wenn es neu erzählt wird für andere. Improvisation führt immer auch in die Stille, in ein verstehendes Hören hinein. Wenn das gelingt, kann Gottes Gegenwart erlebbar werden.

Das Stundengebet ruht auf einer „kom-ponierten“ und vorgegebenen Ordnung. Dennoch zählt auch hier der Augenblick: Die aktuell versammelte Gemeinschaft ist Maßstab und Ziel. Das betrifft den Stil der liturgischen Leitung und Präsenz, die Begleitung des Gesangs, die Abstimmung der Tonhöhe und des Tempos an Gemeinde und Raum, die Moderation der Stille, die Kontaktaufnahme der Vorleserin mit den Zuhörenden, auch die solistische Darbietung von Musik … Jede Aufführung ist die Neuschöpfung eines Werkes, und jeder Gottesdienst ist eine Performance der aktuellen Versammlung – auch, wenn er Vorlagen folgt.

Viele Fragen kommen auf:

  • Wie können feste Ordnungen die flüchtigen Räume der Gegenwart öffnen?
  • Wie lässt sich Improvisation als Partnerin des Komponierten integrieren?
  • Müssen wir in beschleunigten Zeiten mehr improvisieren?
  • Oder brauchen wir gerade das Erprobte und Tradierte als Ruhepol?
  • Können wir das Jetzt und die Jahrtausende versöhnen?
  • Wie schulen wir unseren Sensus für den Augenblick?

Auf dieser Tagung wird solchen Fragen in Vorträgen, in Workshops, im persönlichen Gespräch und in praktischen Übungen auf den Grund gegangen. Die Feier der Tagzeitengebete und gemeinsames Singen öffnen dabei Sinne und Seele. Schulungen für verschiedenste liturgische Aufgaben und Workshops zur kreativen Gottesdienstgestaltung erweitern das Programmangebot.

Informationen und Programmhinweise

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The Heart of Rose - Eine Jazzsuite mit musikalischen Bildern über die Lutherrose
Weltausstellung-Reformation 2017 im Himmelszelt

18. August 2017, Himmelszelt im Luthergarten, Wittenberg

Vom 16. bis 21. August 2017 war die VELKD Gastgeberin im Himmelszelt auf der „Weltausstellung Reformation" in Wittenberg. Das Thema der Woche vom 16. bis 21. August lautete „Bibel und Bild". Sechs Tage gab es hier tägliche Impulse, Musik und Magie, Kunst und Klänge.

Am Freitag, 18. August fand um 16:00 Uhr ein Höhepunkt des vielfältigen Programms statt: Uwe Steinmetz (Saxophon) vom Liturgiewissenschaftlichen Institut und seine Mitstreiter Arne Jansen (Gitarre), Sebastian Merk (Schlagzeug) und Daniel Stickan (Truhenorgel und Clavichord) führten die von Steinmetz komponierte Jazz-Suite „The Heart of the Rose“ erstmals in dieser Besetzung auf.

Das Stück ist inspiriert vom persönlichen Siegel oder Wappen Martin Luthers, dessen Bestandteile und deren Bedeutung den Ausgangspunkt für die Suite bilden.

Diese so genannte Lutherrose war für den Reformator zugleich Abbild seines persönlichen Glaubensbekenntnisses. „The Heart of the Rose“ kombiniert die Erläuterungen Luthers zum Symbolgehalt und Farben des Wappens mit Arrangements von Strophen ausgewählter Lutherchoräle und bildet mit ihren Rhythmen und ihrer Klangarchitektur die Basis für spannende und überraschende Improvisationen.

Auf diese Weise entsteht ein „Klang-Weg“ in das "Herz des Glaubens" von Martin Luther – losgelöst ist von Dogmen und kirchenpolitisch motivierten Bekenntnissen.

Mit welcher Musikalität und jazzigem Können dieser „Weg“ beschritten wurde – davon konnte sich ein begeistertes Publikum am Nachmittag des 18. August überzeugen.

Livemitschnitt – Hören und Sehen"Himmelszelt" der VELKD: Jazz-Suite "The Heart of the Rose"

Weitere Informationen finden Sie hier

@ Reformationsjubiläum 2017 e.V.                       

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Improvisationen und die Klangfarben des Evangelischen Gottesdienstes
21. Liturgiewissenschaftliches Fachgespräch

2. bis 5. März 2017, Leipzig         

Jazz als religiöse Musik hat eine lange Tradition. So gehören Spirituals und Gospel-Musik zu den Wurzeln des Jazz und zahlreiche Musiker aus den USA wurden in Kirchengemeinden sozialisiert. Mittlerweile rückt auch hierzulande das Genre als Ausdrucksform von Glauben und Spiritualität immer mehr in den Blick. Dabei geht es weniger um eine andere „Verpackung“ für Gottesdienste, sondern darum, das spirituelle Potenzial dieser Musik liturgisch fruchtbar zu machen.

Die Erforschung des möglichen Dialogs zwischen Jazz und Gottesdienst in Theorie und Praxis gab den Anstoß für die Ausrichtung des diesjährigen 21. Liturgischen Fachgesprächs des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Es fand vom 2. bis 5. März 2017 in Form eines öffentlichen, international besetzten Symposiums statt und widmete sich dem Thema

 „Improvisation und die Klangfarben des Evangelischen Gottesdienstes“.

Was kann Liturgie vom Jazz lernen? Diese und viele andere Fragen beschäftigten die rund 90 Teilnehmenden der öffentlichen, international besetzten 4-tägigen Fachtagung in Leipzig. Impulse dazu setzten Fachvorträge ausgewiesener Experten aus theologischer Forschung, gemeindlicher und liturgischer Praxis und Jazz aus dem In- und Ausland, unter ihnen Carol Harrison (Oxford University), Julia Koll (Evangelische Akademie Loccum), Hans-Martin Gutmann (Hamburg), Gotthard Fermor (Universität Bonn) und Jeremy Begbie (Cambridge University, Duke University).

Flankiert wurde die Tagung  mit einer Konzertreihe in Leipzig und Dresden von etwa 100 Sängerinnen und Sänger sowie Jazzmusikerinnen und -musiker in Konzerten und Gottesdiensten das Tagungsthema als „Blue Church Festival“. So  wurden u. a. eine Orgelimprovisationsnacht, eine Jazz-Vesper der New Yorker Saint Peters Church, eine Jazzsuite über Choräle der Reformation von Studierenden der Musikhochschulen Hannover und Tübingen zum Reformationsjubiläum, sowie eine „Jazz Passion“ aus Chicago zum Hör- und Seherlebnis.

Den Abschluss bildete die deutsche Uraufführung der „Mass“ (Messe) des norwegischen Jazzpianisten Tord Gustavsen am 5. März 2017 im Universitätsgottesdienst in der Leipziger Nikolaikirche und am Abend desselben Tages in der Dresdener Dreikönigskirche.

Weitere Information finden Sie in den Pressemitteilungen, im Flyer und Programm des Fachgesprächs.

Beiträge zum Reinhören, Downloaden und nochmal Hören:

I-Orgelimprovisation-Sax-Steinmetz-Where-Roots-Grow.mp3     (10,09 MB, 4:18 min.)
II-Thomas-Stahr-Trio-Sollt-ich-meinem-Gott-nicht-singen.mp3   (10,62 MB, 4:32 min.)
III-Ike-Sturm-St-Peters-Jazzvesper-Chanda-Rule.mp3                  (2,39 MB, 3:24 min.)
IV-Jazz-Passion-Take-Him-In-Charge.mp3                                   (3,89 MB, 2:46 min.)
IV-Jazz-Passion-Arrest.mp3                                                          (1,01 MB, 43 sec.)
V-Messe-Tord-Gustavsen-Responsorium-Alleluia.mp3                  (2,51 MB, 1:04 min.)

 

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himmelJAZZ und erde
"Was heißt hier Wahrheit?"

12. Oktober 2016, 20.00 Uhr Philippus - Kirche, Leipzig

"Was heißt hier Wahrheit?" - Es lässt sich nicht objektiv entscheiden, welche Religion falsch und welche richtiger ist. Wie soll ein Christ festen Boden unter den Füßen behalten, wenn die Wahrheiten in Konkurrenz getreten sind?

himmelJAZZ und erde - die neue liturgische Veranstaltungsreihe des Liturgiewissenschaftlichen Institutes der VELKD bei der Universität Leipzig in Kooperation mit der Philippus-Kirche:
Jeden zweiten Mittwoch im Monat erkunden Leipziger und Berliner Jazzmusiker und Theologen im Philippus den biblischen Monatsspruch durch gemeinsame liturgische Improvisationen. Nach der einstündigen Abendfeier gibt es für Interessierte, Hungrige und Durstige noch einen Ausklang mit Imbiss zum gemeinsamen Austausch.

PHILIPPUS | AURELIENSTRAßE 54 | 04177 LEIPZIG
www.himmelJazzunderde.de

Kurz notiert - weitere Termine:
demnächst mehr ...

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Jazz als Klangfarbe des Gottesdienstes und Liturgisches Gestaltungsmittel

5. – 7. Oktober 2016, Evangelische Akademie Loccum

Predigerseminar - Workshop mit Vikarinnen und Vikarin, Uwe Steinmetz, PD Dr. Julia Koll (Ev. Akademie) und Daniel Stickan, Orgel

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Tage gelebter Liturgie
Einfach beten. Kleine und leichte Formen in Gebet und Gottesdienst

29. September – 3. Oktober 2016, Burg Rothenfels am Main

Tage gelebter Liturgie
Einfachheit und leichte Zugänglichkeit von gottesdienstlichen Formen werden allerorts gefordert. Aber was verbirgt sich dahinter? Einfachheit ist das, was schwer zu machen ist. Sie ist auch abhängig davon, wer sie empfindet. In vielen Gemeinden besteht ein starkes Bedürfnis nach Gottesdiensten, die einladend sind auch für Menschen, die keine religiöse Bildung mitbringen. Aber auch dort, wo engagierte Laien Verantwortung für Andachten, Gebete und Gottesdienste übernehmen, sind kleine Formen gefragt, die leicht und ohne großen Aufwand zu realisieren sind. Auf der Tagung sammeln und erkunden wir Entwürfe, befragen sie kritisch, untersuchen das Wesen der Einfachheit und seiner Grenzen im Gottesdienst und erproben neue Formen.

Die ökumenische Bildungsstätte Burg Rothenfels am Main und das Liturgiewissenschaftliche Institut der VELKD führt mit der Tagung nun zum wiederholten Male zwei Projekte zusammen, die viele Gemeinsamkeiten haben: „Ökumenisches Stundengebet“ und die „Tage gelebter Liturgie“. Die Feier des Stundengebetes in lebendiger Gemeinschaft und in der Vielfalt der Stile verbinden wir mit einem Seminaren und Vorträgen zum Thema.

Informationen und Programmhinweise auf diesem Flyer.

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himmelJAZZ und erde
"Es geht trotzdem weiter"

14. September 2016, 20.00 Uhr Philippus - Kirche, Leipzig

"Es geht trotzdem weiter" - Das Leben meint es nicht immer gut“, sagt man und kann es beweisen. Erstaunlich, dass Gott sogar solche Erfahrungen widerlegen kann. Wie kann man mitten in einer dunklen Situation Licht am Ende des Tunnels entdecken?

Ein spirituelles Musikerlebnis in einem außergewöhnlichen Raum. Musiker und Bibel im Dialog. Stille, Gebet und Andacht im gleichen Takt. Jazz wird zum Mitgestalter der Liturgie.

himmelJAZZ und erde - die liturgische Veranstaltungsreihe des Liturgiewissenschaftlichen Institutes der VELKD bei der Universität Leipzig in Kooperation mit der Philippus-Kirche.
Einmal monatlich erkunden Leipziger und Berliner Jazzmusiker und Theologen in der Philippus-Kirche den biblischen Monatsspruch durch gemeinsame liturgische Improvisationen.

PHILIPPUS | AURELIENSTRAßE 54 | 04177 LEIPZIG
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Vortrag
"Liturgical Jazz" und Liturgische Jazzfeiern

8. – 11. September 2016, Nordiska Kyrkomusiksymposiet in Göteburg

Uwe Steinmetz präsentiert Forschungsergebnisse zur Geschichte und heutigen Praxis von Liturgical Jazz bei der Nordischen Konferenz der Kirchenmusiker, ein Zusammenschluß Skandinavischer Kirchenmusiker, die sich zweijährlich zu einer Konferenz mit jeweils etwa 1000 Teilnehmern treffen.

Neben einem Vortrag leitet er einen Jazzevensong im Göteburger Dom gemeinsam mit den Jazzmusikern Anders Jormin und Arne Jansen. Im Duo WAVES gestaltet Uwe Steinmetz ein Orgelkonzert mit liturgischen Kompositionen. Weitere Informationen unter www.nks2016.se.

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himmelJAZZ und erde
"Ich finde mich: naja"

10. August 2016, 20.00 Uhr Philippus - Kirche, Leipzig

"Ich finde mich: naja" - In uns hat Gott investiert. Mehr als man selber braucht. Es sollte gelingen, dass andere vieles von mir abbekommen. Hoffentlich nur Gutes. Glaube ich eigentlich – an mich?

Ein spirituelles Musikerlebnis in einem außergewöhnlichen Raum. Musiker und Bibel im Dialog. Stille, Gebet und Andacht im gleichen Takt. Jazz wird zum Mitgestalter der Liturgie.

himmelJAZZ und erde - die liturgische Veranstaltungsreihe des Liturgiewissenschaftlichen Institutes der VELKD bei der Universität Leipzig in Kooperation mit der Philippus-Kirche.
Einmal monatlich erkunden Leipziger und Berliner Jazzmusiker und Theologen in der Philippus-Kirche den biblischen Monatsspruch durch gemeinsame liturgische Improvisationen.

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Festgottesdienst

15.06.2016, 14.00 Uhr Stadtkirche, Wittenberg

Musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes zur Eröffnung der Ratstagung des LWB und des Luthergartens mit Einweihung des Himmelskreuzes durch den Bundespräsidenten, Joachim Gauck.

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Jazzvesper

13.06.2016, 18.00 Uhr Schloßkirche, Wittenberg

Jazzvesper im Rahmen der Tagung des Lutherischen Weltbundes in Wittenberg
Gemeinsam mit Katrin Oxen vom Predigerzentrum Wittenberg

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himmelJAZZ und erde
"Nun schau dir das mal an"

8. Juni 2016, 20.00 Uhr Philippus - Kirche, Leipzig

"Nun schau dir das mal an" - Es gibt Menschen, die nehmen noch Wunder wahr. Können davon ein Lied singen. So, dass andere Schwung bekommen. Wie lässt sich Mut zum Leben weitergeben?

Ein spirituelles Musikerlebnis in einem außergewöhnlichen Raum. Musiker und Bibel im Dialog. Stille, Gebet und Andacht im gleichen Takt. Jazz wird zum Mitgestalter der Liturgie.

himmelJAZZ und erde - die neue liturgische Veranstaltungsreihe des Liturgiewissenschaftlichen Institutes der VELKD bei der Universität Leipzig in Kooperation mit der Philippus-Kirche.
Einmal monatlich erkunden Leipziger und Berliner Jazzmusiker und Theologen in der Philippus-Kirche den biblischen Monatsspruch durch gemeinsame liturgische Improvisationen.

PHILIPPUS | AURELIENSTRAßE 54 | 04177 LEIPZIG
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Der Gottesdienst und seine Räume
Ökumenisches Blockseminar

2. bis 4. Juni 2016, Leipzig

In Leipzig wurden zwei Kirchen neu gebaut: die katholische Propsteikirche St. Trinitatis (der größte katholische Kirchenneubau im Osten Deutschlands seit der friedlichen Revolution) und die Universitätskirche St. Pauli. Diese Sakralbauten sind uns Anlass im Seminar über die Semantik des Raumes im liturgischen Geschehen nachzudenken. Welche Räume verlangen unsere Gottesdienste heute? Worin bestehen die Herausforderungen an deren „Verständlichkeit“ angesichts schwindender Traditionsbezüge? Welche Bedeutung hat die Architektur als autonome Kunst für die Liturgik und wie sind die Wechselbeziehungen zwischen gefeierten Liturgien und Räumen zu beschreiben?

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Nach der Volkskirche. Gottesdienste feiern im konfessionslosen Raum

8. bis 10. Februar 2016, Leipzig

Die kirchliche Situation in den östlichen Bundesländern stellt die gottesdienstliche Feier vor ganz neue Herausforderungen. Zentrale Begriffe liturgiewissenschaftlicher Reflexion geraten in Schräglage: Was heißt Tradition, wenn deren Weitergabe abbricht? Wie kann Liturgie „wirken“ ohne oder nur mit erodierten religiösen Bildungsgrundlagen? Was für eine liturgische Sprache ist gefordert? Unsere Vermutung ist, dass der ostdeutsche Kontext mit seinen tiefen Säkularisierungsbrüchen ein Sensor ist für grundlegende liturgische Entwicklungen in Mitteleuropa.
In Leipzig, einer Stadt, deren überwiegende Mehrheit keiner Kirche angehört, wurden zwei Kirchen neu gebaut: die katholische Propsteikirche St. Trinitatis (der größte katholische Kirchenneubau im Osten Deutschlands seit der friedlichen Revolution) und die Universitätskirche. Wir werden diese Kirchen besuchen und mit Verantwortlichen über die liturgische Arbeit in nach-volkskirchlichen Zeiten sprechen. Davon ausgehend werden wir theoretisch reflektieren, wie veränderte Kontexte auf das liturgische Selbstverständnis der Kirchen zurückwirken.

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Starke Augenblicke
Tagung mit Lászlo F. Földényi

Sonnabend, 10. Mai 2014, Wittenberg

“Starke Augenblicke”, die als mystisch oder ekstatisch erlebt werden, gehören zum Grundbestand religiöser Erfahrung. Lászlo F. Földényi, Kunsttheoretiker und Literaturwissenschaftler an der Akademie für Theater und Film in Budapest und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, beschreibt solche Erlebnisse aus kulturgeschichtlicher Sicht, zieht Linien aus der Antike bis in unsere Zeit. Er zeigt auf, wie gerade jene als zeit- und raumlos erlebten Momente das Wesen unseres zeitlichen und raumgebundenen Lebens erleuchten können.

Földény führt uns in die Fülle sprachlicher Metaphern, die auf das Unsagbare und auf Phänomenen weisen können, die unsere gewohnte Erfahrung übersteigen. Er ist dabei stets auf der Suche nach dem eigenen Ort des Schreibens, dem “starken Augenblick” kreativen Tuns, der nicht als neutraler Raum behandelt werden kann.

Zentrale Fragen an Predigt und Liturgie scheinen über seinem Buch auf: Wie lässt sich gestaltend einfangen, was sich uns entzieht? Wie kann religiöse Erfahrung Sprache werden, ohne das Fremde zu nivellieren? Was ist der Ort der Predigerin und des Liturgen, wenn sie selbst Worte suchen, um zu verstehen, was sie übersteigt?

Näheres zum Programm finden Sie hier.

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Ekklesiologische Reflexe oder Wie sich die Kirchen wiederfinden in der Liturgie
Liturgiewissenschaftliches Fachgespräch

24. bis 26. Februar 2014, Leipzig

Liturgische Fragen sind oft geprägt von versteckten ekklesiologischen Kennmarken oder Verunsicherungen. Die vielfältigen Diskussionen über die Gestaltung von Gottesdiensten in der Gegenwart haben je eigene Kirchenverständnisse in ihren Obertonreihen. Jede liturgische Handlung impliziert und erzeugt Bilder von Kirche und feiernder Gemeinde. Fragen konfessioneller Identität, etwa des Lutherischen, aber auch die ökumenische Dynamik drängen je in der Liturgie an die Oberfläche. Hier zeigen sich Verschiebungen und Veränderungen im kirchlichen Selbstverständnis der Feierenden, werden kulturelle und religiöse Metamorphosen sichtbar - meist lange bevor sie in der begrifflichen Sprache bewusst werden. Wir wollen im diesjährigen Fachgespräch Kirchenbildern nachgehen, wie sie sich in gegenwärtigen liturgischen Entwicklungen offen oder versteckt zeigen. Wir wollen das Wechselspiel zwischen normativen Festlegungen und der bewegten Vielfalt liturgischer Wirklichkeit, zwischen Tradition und heutigen Herausforderungen bedenken. Wir erhoffen uns Klärungen diffuser werdender Spiegelbilder.

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Festveranstaltung zum zwanzigjährigen Bestehen des Liturgiewissenschaftlichen Institutes des VELKD bei der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig

Dienstag, 25. Februar 2014

Das Liturgiewissenschaftliche Institut der VELKD lud zur Feier seines zwanzigjährigen Bestehens ein. Die Festveranstaltung fand im Alten Senatssaal der Universität statt.

Näheres zum Programm finden Sie hier.

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"An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen."
Die Sprache im Gottesdienst als Spiegel heutigen kirchlichen Selbstverständnisses

Dienstag, 25. Februar 2014, 18.00 Uhr, Alter Senatssaal der Universität Leipzig

Podiumsgespräch mit Sibylle Lewitscharoff und Petra Bahr
(Moderation: Christian Lehnert)

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Tage gelebter Liturgie.
Verwandlung der Wörter. Über die Sprache in Liturgie und Gebet

2. – 6. Oktober 2013, Burg Rothenfels am Main

Die ökumenische Bildungsstätte Burg Rothenfels am Main und das Liturgiewissenschaftliche Institut der VELKD führen erstmals zwei Projekte zusammen, die viele Gemeinsamkeiten haben: „Ökumenisches Stundengebet“ und die „Tage gelebter Liturgie“. Die Feier des Stundengebetes in lebendiger Gemeinschaft und in der Vielfalt der Stile verbinden wir mit einem Seminaren und Vorträgen zu einem Grundsatzthema: der Sprache im gottesdienstlichen Gebet. Wie verändert sich die Sprache, wenn sie sich dem Horizont Gottes öffnet? Was kann sie noch sagen und wann muß sie schweigen? In dem Maße, wie sich sprachliche Prozesse in unserer Gesellschaft auseinanderbewegen, wird die Frage zentral, wie in unseren Gottesdiensten gesungen und gebetet wird. Einem reicher kaum denkbaren Erbe deutscher Gebetssprache steht eine Geschichte des Mißbrauchs und jahrhundertealter Übergriffe gegenüber. Viele Formeln sind unerträglich geworden, seit man „Gott“ vor jeden Karren spannte. Wie läßt sich der Schatz der Tradition und die durch Erfahrungen von Generationen geprägten Gebete der Liturgie verbinden mit heutiger kreativer sprachlicher Arbeit? Wie kommen modernes Sprachempfinden und überlieferte Texte zusammen? Wodurch wird gottesdienstliche Sprache schön und ausdruckstark? Einen ersten Hinweis gibt die Gestalt vieler Gebete, sie sind poetisch, verwandt dem Gedicht …

Weitere Informationen auf dem Flyer.

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Passagen – Gedankengänge zwischen Kultur und Glauben
Jubilieren. Über religiöse Rede. Bruno Latour

14. bis 15. Juni 2013 in Wittenberg

Der französische Philosoph und Soziologe Bruno Latour ist einer der herausragenden Wissenschaftstheoretiker der Gegenwart. Er überraschte mit einem Buch über religiöse Rede, über die Sprachnot angesichts des Heiligen heute.

Was ist das Spezifikum religiösen Sprechens im Vergleich zur wissenschaftlichen Sprache? Der Gläubige will nicht entdecken, sondern wiederentdecken, will nicht erfinden, sondern wiederfinden. Es geht, folgt man Latour, um die Wiederholung und um die Treue zum Überlieferten. Diese Treue verwirklicht sich für Latour in der steten Erneuerung – vergleichbar der Liebe, sagt doch der Satz „Ich liebe dich“ immer das Gleiche und bedeutet doch je etwas anderes, ganz neues.

Bruno Latour spricht im Refektorium des Lutherhauses in Wittenberg über die Besonderheit religiöser Rede. Ein ausführliches Gespräch mit ihm, sowie ein liturgischer und ein homiletischer Workshop schließen sich an.

(Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Zentrum für evangelische Predigtkultur, Wittenberg)

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„Wir glauben das Neue“ Liturgie und Liturgiewissenschaft unter dem Einfluß der völkischen Bewegung
Liturgiewissenschaftliches Fachgespräch

4. bis 6. März 2013, Leipzig

„Wir glauben das Neue“, so sangen im Mai 1939 die Teilnehmer bei der feierlichen Zeremonie zur Eröffnung des „Institutes zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das kirchliche Leben“ in Eisenach. Das diffuse „Neue“, als nationale Erlösungssehnsucht, verbunden mit Antisemitismus – damit sind zwei wesentliche Motive benannt, die als kulturelle Leitbilder auf Liturgie und Liturgiewissenschaft unter dem Einfluß der völkischen Bewegung ausstrahlten. Wir gehen Verquickungen und Beeinflussungen nach. Ausgehend von der historischen Situation ist die übergreifende Frage dabei, wie Liturgie und Liturgiewissenschaft in ihrer kulturellen und mentalitätsgeschichtlichen Bedingtheit bis heute zu fassen sind.

Referenten u.a. : Hartmut Lehmann, Peter Cornehl, Franz-Heinrich Beyer, Thomas Rheindorf, Konrad Klek, Christiane Schäfer, Ansgar Franz, Hans-Rüdiger Schwab

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„Verwandlung der Götter“
Bildbetrachtungen und Gespräch mit dem Maler (und Papstporträtisten) Michael Triegel

Dienstag, 5. März, 20.00 Uhr

(in den Räumen des Liturgiewissenschaftlichen Institutes in Leipzig)

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