Wochengebet

Die VELKD bietet zu den Sonn- und Feiertagen im Kirchenjahr sowie aus aktuellem Anlass online Gebetstexte. Sie werden jeweils Mitte der Woche für den darauf folgenden Feiertag eingestellt. Die Texte dienen sowohl dem gottesdienstlichen als auch dem privaten Beten und verbinden auf neue Weise aktuelles Geschehen mit der Struktur des Kirchenjahres.

Die Internetfürbitten werden im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD vom Gottedienstreferat und vom Liturgiewissenschaftlichen Institut der VELKD in Leipzig erarbeitet.  

Hinweis:
Für die kommenden Fest- und Sonntage stehen weitere Fürbitten / Gebete im Archiv zur Verfügung. Das jeweilige Tagesdatum oder der Name des anstehenden Fest- / Sonntages dienen als Suchkriterium.

Sonntag, 24. Februar 2019
Gebet für den 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimä)

Du sprichst, guter Gott,
und wer dich hört,
sieht die Welt mit neuen Augen.

Du sprichst, treuer Gott,
und wer auf dich hört,
findet neue Wege.

Du sprichst, barmherziger Gott
und Hartherzige werden milde.

Wir bitten dich:
Sprich zu denen, die Macht haben,
zu denen, die die politische Zukunft Europas verhandeln,
zu denen, die mit ihren Worten Herzen öffnen oder verschließen,
zu denen, die über andere urteilen.
Rühre ihre Herzen an
und leite sie auf den Weg zu deiner Barmherzigkeit.
Herr, erbarme dich – Christus, erbarme dich – Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich:
Sprich zu den Müden und Erschöpften,
zu denen, die sich in ihrer Arbeit aufreiben,
zu denen, die für andere ihre Kräfte einsetzen,
zu denen, die am Sinn ihres Tuns zweifeln.
Rühre ihre Herzen an
und gib ihnen neuen Mut, neue Kraft, neue Liebe.
Herr, erbarme dich – Christus, erbarme dich – Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich:
Sprich zu den Gedemütigten und Leidenden,
zu denen, die inmitten von Gewalt und Krieg leben,
zu denen, die umgeben von Reichtum betteln, um zu überleben,
zu denen, die krank sind.
Befreie sie von ihren Schmerzen, ihrer Verzweiflung und ihrem Hunger.
Sprich du, gerechter Gott, und schicke ihnen Hilfe.
Herr, erbarme dich – Christus, erbarme dich – Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich:
Sprich zu deiner Kirche,
zu denen, die am Alten festhalten,
zu denen, die dich aus den Augen verloren haben,
zu denen, die voller Sehnsucht nach dir suchen.
Sprich dein Wort,
damit unsere Kinder, dich finden.
Sprich dein Wort,
damit wir dich glaubwürdig bezeugen.
Sprich dein Wort,
damit wir Werkzeug deiner Barmherzigkeit und Liebe sind.
Herr, erbarme dich – Christus, erbarme dich – Herr, erbarme dich.

Du sprichst, ewiger Gott,
und wer dich hört,
sieht die Welt mit neuen Augen.
Sprich zu uns,
rühre unsere Herzen an.
Sprich zu uns und zu allen, die uns auf dem Herzen liegen.
Dir vertrauen wir uns und alle, die zu uns gehören an.
Dir dem lebendigen Gott,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.

 

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 04. Februar 2018

Wir danken dir,
barmherziger und wunderbarer Gott.
Wir danken dir für die Liebe,
die wir erfahren.
Wir bitten dich um das Wunder der Liebe
für alle, denen die Liebe verweigert wird:
für die, die verachtet und gedemütigt werden,
denen Gewalt angetan wird,
über deren Tränen und Schmerzen andere lachen,
die das Vertrauen zu dir und zu den Menschen verloren haben.
Du, wunderbarer Gott,
du liebst deine Geschöpfe,
du heilst.
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Wir danken dir für das Glück,
das wir empfangen und erleben.
Wir danken dir dafür,
dass unser Land nun länger wieder zusammengehört
als die Mauer stand, die uns getrennt hat.
Wir bitten dich um Gerechtigkeit und Frieden,
um Weisheit und Geschick in der Regierungsbildung.
Wir bitten dich um Respekt in unserem Land,
um die Achtung der Menschen voreinander,
um Offenheit füreinander.
Verbanne Hass und Gewalt aus den Herzen und Köpfen.
Du Liebhaber der Gerechtigkeit,
dein heiliger Geist vertreibt die Feindschaft.
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Wir danken dir für die Freude und alles,
was uns gelingt.
Wir danken dir für die Menschen, die Besonderes leisten.
Wir bitten dich in diesen Tagen für die Sportlerinnen und Sportler,
die mit ihren Leistungen an ihre Grenzen gehen
und bei denn Olympischen Spielen ihre Fans begeistern.
Wir bitten dich für die Menschen in Korea,
die sich Einheit wünschen.
Wir bitten dich für die Gemeinden in Korea,
besonders für die bedrängten Christinnen und Christen in Nordkorea.
Du machst unser Leben hell, du Gott des Lebens,
du segnest deine Geschöpfe.
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Wir danken dir für die Hoffnung,
die du in uns weckst.
Wir bitten dich für die Menschen,
die verzweifelt sind und die,
die ihren Lebensmut verlieren.
Wir bitten dich für die Kranken
und alle, die sie pflegen.
Wir bitten dich für die Obdachlosen
und alle, die ihnen Wärme bringen.
Wir bitten dich für deine Kirche
um Segen für ihre Worte und ihre Taten.
Du bist Ursprung und Ziel.
Du bist Quelle und Brot.
Von deiner Liebe leben wir.
Im Vertrauen auf Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn,
bitten wir dich heute und alle Tage:
Erbarme dich.

Amen.

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 19. Februar 2017

Du Schöpfer, wunderbarer Gott,
dein Atem lässt uns leben.
Deine Liebe lässt uns wachsen.
Dein Wort macht uns frei.

Um deinen belebenden Atem bitten wir:
Belebe die,
deren Atem schwach ist,
die von Schmerzen bedrängt werden,
deren Verzweiflung alle Hoffnung erstickt.
Belebe die,
denen das Leid der Schöpfung zusetzt,
die erschöpft sind,
die sich vor dem morgigen Tag fürchten.
Stille
Wir rufen zu dir:
Komm und erbarme dich.

Um deine Liebe bitten wir:
Mache die Liebe stark,
damit die Obdachlose Schutz und Wärme finden,
damit die Flüchtlinge Aufnahme und Verständnis finden,
damit die Gemobbten Recht und Beistand finden.
Mache die Liebe stark,
in den Worten der Einflussreichen,
in den Entscheidungen der Mächtigen,
in unseren Worten, in unseren Entscheidungen, in unserem Tun.
Stille
Wir rufen zu dir:
Komm und erbarme dich.

Um Freiheit bitten wir:
Deine weltweite Kirche befreie
von der Furcht Anstoß zu erregen,
von der Sorge um ihr Ansehen,
vom Egoismus.
Deine Kirche befreie dazu,
einander zu vergeben,
auf die Kleinen zu achten,
deinem Wort zu vertrauen.
Stille
Wir rufen zu dir:
Komm und erbarme dich.

Du Schöpfer, wunderbarer Gott,
du zeigst uns den Weg zum Leben,
du bist uns nahe,
wir beten dich an und hoffen auf dich,
durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn.

Amen.

 

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 31. Januar 2016

Dein lebendiges Wort,
Gott,
hat uns geschaffen und erhält uns
an jedem Tag und in jeder Stunde.
Du sprichst
und es scheiden sich Licht und Dunkel,
Leben und Tod.

Wir möchten deine Stimme fühlen und verstehen,
heute,
Gott, wo auch immer dein Wort geschieht.
Hilf uns! Nimm uns auf
in dein Sprechen und in deine Wahrheit,
die alles durchdringen!

Wir bitten dich:
Sprich dein heilendes Wort zu den Menschen,
denen Leid die Sprache genommen hat,
zu den Flüchtlingen vor Krieg und Verfolgung
auf ihren gefährlichen Wegen,
zu den Verschleppten,
Gefolterten,
zu allen, die von uns Beistand erhoffen.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Wir bitten dich:
Sprich dein lebendiges Wort zu den Menschen,
denen die Welt stumm und leer ist,
denen Trauer und Abschied jeden Sinn verdunkeln,
die zermürbt sind von Krankheit,
die erschöpft sind,
denen Armut ihre Würde nimmt.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Wir bitten dich:
Sprich dein kräftiges Wort mit allen,
die von dir erzählen sollen,
mit den Eltern, die mit ihren Kindern beten,
mit Lehrenden
und allen, die Worte, Bilder oder Klänge
finden sollen für dein Geheimnis.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Wir bitten dich:
Sprich dein scharfes Wort, das durch Mark und Bein geht,
über allem Unrecht,
allem schweigenden Egoismus,
aller Gleichgültigkeit,
allem kalten Macht- und Besitzstreben.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Wir bitten dich:
Sprich dein klärendes Wort zusammen mit allen,
die Friedenslösungen suchen
für Syrien, für Libyen, für Afghanistan und in der Ukraine,
mit allen,
die offen Unrecht und Verbrechen benennen,
mit allen,
die mit ihrer Ausdruckskraft und ihren Taten dir antworten.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Du sprichst, Gott,
dein lebendiges Wort,
und es scheiden sich Licht und Dunkel,
Leben und Tod, Heil und Gericht.
Hilf uns,
daß wir dich hören und verstehen können und dir vertrauen
in allem, was geschieht.
Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Amen.

 

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 08. Februar 2015

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“ (Hebr. 3,15)

Jesus Christus, des Vaters Wort,
du rufst alles, was ist, ins Dasein.
Du rufst auch uns – und wir leben.

Wir bitten dich:
Sprich zu uns heute,
daß uns deine Stimme umgibt,
uns tröstet, befreit und aufnimmt in deinen Frieden.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen Menschen, die nach dir fragen,
die dich suchen,
die dich vermissen,
die klagen: Wo bist du Gott?
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen, die im Krieg sind,
in der Ukraine, im Irak, in Syrien und in Afrika,
zu den Soldaten in Unterständen und Gefechtsgräben,
zu verängstigten Zivilisten in Wohnblocks und Bunkern,
zu Hassenden,
zu Verzweifelten,
zu Verblendeten,
sprich du, daß sie hören vom Frieden.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen, die in der Fremde sind,
zu allen die Zuflucht suchen
vor den Wunden der Vergangenheit,
vor Hunger und Krieg, vor Folter und Elend,
sprich zu allen, die fortgehen
auf der Suche nach einem lebenswerten Leben,
sprich du, daß sie hören von Heimat in deinem Geist.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen, die sich selbst erhöhen,
die ihre Religion, ihre Herkunft oder ihre Kultur über andere stellen,
die mobben, die quälen und Andersdenkende verfolgen,
sprich zu allen Verblendeten
die im Namen ihres Glaubens
Kirchen oder Moscheen oder Synagogen angreifen,
sprich du, daß sie hören von deiner umfassenden Liebe.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen,
die sich sorgen um die Zukunft unseres Landes
und um die Zukunft Europas,
sprich zu den Mächtigen
und zu den Geringen,
die Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit und Teilhabe einfordern,
zu allen, die nach Wegen in die Zukunft suchen
und fragen, was uns wirklich gemeinsam tragen kann,
sprich du, daß sie hören von deiner Kraft.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu uns,
die wir dich hören wollen und oft nicht verstehen,
die nach dem Wind haschen,
unruhig, wie irrende Vögel,
die wir gern nur der eigenen Stimme trauen,
die sich sehnen nach dir,
sprich du, daß wir dich erkennen.

Laßt uns in der Stille beten, daß wir Gottes Stimme hören …

(Stille)

Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Christus,
des Vaters Wort,
du rufst alles, was ist, ins Dasein
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Dich preisen wir mit allen deinen Geschöpfen.

Amen

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 23. Februar 2014

Unlösbar sind für uns die Probleme dieser Welt.
Wo sind die, die dein Wort hören?
Dein Wort schafft Leben.
Dein Wort verändert die Welt.
Sende dein Wort aus,
damit es wirkt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Erschüttert sehen wir,
wie Gewalt neue Gewalt gebiert,
wie Demonstranten getötet werden,
wie Syrien vom Krieg zerrissen wird,
wie Flüchtende ins Meer zurückgestoßen werden.
Wo ist Hilfe?
Wer hört auf dein Wort?
Sende dein Wort aus und berufe Boten deines Wortes,
damit dein Frieden Raum gewinnt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Erschrocken lesen wir,
dass der Missbrauch von Kindern nicht aufhört,
dass die Würde deiner Geschöpfe verachtet wird,
dass sich Lüge auf Lüge türmt.
Wer schützt die Schwachen?
Wo wird dein Wort laut?
Öffne den Mund deiner Zeugen,
damit deine Wahrheit ans Licht kommt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Mit Sorge denken wir an die Menschen
in den zahllosen Katastrophengebieten,
an die, die unter Hochwasser, Schneestürmen und Dürre leiden,
an die, die alles verloren haben,
an die, die kein Obdach mehr haben.
Wo bleibt die nötige Hilfe?
Wer spricht die rettenden Worte?
Schick deine Engel aus,
damit dein Leben den Tod besiegt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Voller Glauben hören wir,
wie deine Gemeinde dir vertraut.
Voller Hoffnung vertrauen wir dir
unsere Kinder an,
unsere Familien und Freunde,
alle, die zu uns gehören.
Voller Liebe vertrauen wir dir
unsere Kranken an,
die Trauernden und unsere Verstorbenen.
Du bist unsere Hilfe.
Dein Wort ist das Leben.
Im Vertrauen auf Jesus Christus,
dein lebendiges Wort,
rufen wir zu dir:
Erbarme dich.

Amen.

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 03. Februar 2013

Gott, du unbegreiflicher!
Unsere Not und unsere Freude,
unsere Angst und unsere Hoffnung –
sie sind dir nicht verborgen.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Verletzten und Gefolterten schreien.
Ihre Not wende.
Sei nahe,
lass dich finden
dort, wo Krieg herrscht:
in Syrien,
in Mali,
in Afghanistan,
Sprich dein Wort
an allen Orten, an denen die Waffen die lauteste Sprache sprechen.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Trauernden weinen.
Heile und tröste sie.
Lass dich finden
von denen, die ihre Lieben verloren haben,
von denen, die starr sind vor Trauer,
von den Angehörigen der Brandopfer in Brasilien.
Sprich dein Wort
zu allen, deren Augen vor Tränen blind sind.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Mutigen brechen ihr Schweigen.
Stärke ihre Tapferkeit.
Lass dich finden
von den Frauen in Indien,
von denen, die sich um den Frieden bemühen,
von denen, die Flüchtlinge aufnehmen und schützen.
Sprich dein Wort
zu allen, die nicht aufgeben wollen.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Ängstlichen brauchen Schutz.
Begleite ihre Wege.
Lass dich finden
von den Kindern, die in diesen Tagen ihre Zeugnisse bekommen.
von denen, die nur verschlossene Türen finden,
von den Überarbeiteten und Ratlosen.
Sprich dein Wort
zu allen, die in Sorgen leben.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Hoffnungsvollen freuen sich.
Mache ihre Freude groß.
Lass dich von ihnen finden.
Sprich dein Wort
und gib Segen.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Deine Kirche verkündigt dich.
Gib ihr deinen Geist.
Lass dich finden
von denen, die an dich glauben.
Lass dich finden
in deiner Kirche,
in deinem Sakrament,
in deiner Gemeinde hier.
Sprich dein Wort
zu uns.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an
durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn.
Amen.

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 12. Februar 2012

Gnädiger Gott,
deine Liebe ist größer als alles Leben.
Wir danken dir.
Deine Gnade ist stärker als die Kraft der Mächtigen. 
Du hältst zu denen, die in Gefahr sind.
Wir bitten dich: 
Für die Menschen, die auf der Straße leben.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Armen in unserem reichen Land.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Alleingelassenen, deren Einsamkeit niemand wahrnimmt.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Unbequemen, die sich nicht scheuen, die Wahrheit zu sagen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.


Gnädiger Gott,
du schenkst den Frieden, der mehr ist, als wir uns vorstellen.
Du lässt die Friedfertigen nicht allein.
Wir bitten dich:
Für die Opfer von Krieg und Gewalt.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Friedensstifter und alle, die zwischen zerstrittenen Lagern vermitteln.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Flüchtlinge.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Hoffnungsvollen, die nach Streit Versöhnung suchen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.


Gnädiger Gott,
bei dir ist Weisheit und Gerechtigkeit.
Du rührst das Herz der Menschen an.
Wir bitten dich:
Für die Machthaber, die die Wege des Todes verlassen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Wissenschaftler in ihrem Streben nach Wissen und Erkenntnis.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die, die anderen helfen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die, die über andere richten.
Bewahre sie mit deiner Gnade.


Gnädiger Gott,
du gibst deine Kirche nicht preis.
Nimm sie unter deinen Schutz.
Wir bitten dich für die Christen in Nigeria und Ägypten.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für alle, die Religionsunterricht erteilen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für die kleinen Gemeinden in ihrer Sorge um die Zukunft.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für unsere Gemeinde und alle Christen an diesem Ort.
Bewahre sie mit deiner Gnade.

Gnädiger Gott,
du bleibst deiner Schöpfung treu.
Du schenkst das Leben und bist stärker als der Tod.
Wir bitten dich für die geschundene Erde.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für unsere Verstorbenen und alle, die um sie trauern.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für uns und alle, die zu uns gehören.
Bewahre uns mit deiner Gnade.

Gnädiger Gott,
deine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
Darauf vertrauen wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Bruder.
Amen.

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Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 25. November 2018

Der Himmel ist dein und die Erde ist dein.
Wir sind dein.
Deine Liebe trägt den Himmel.
Deine Liebe trägt die Erde.
Deine Liebe trägt uns.
Ewiger Gott,
zu dir beten wir.

Nimm dich unserer Verstorbenen an.
Birg sie in deiner Liebe.
Halte du an ihnen fest,
wenn sie uns entgleiten.
Sprich
und die Worte,
die nicht mehr gesagt wurden,
werden aufklingen.
Höre,
und die Worte,
die noch gesprochen werden sollten,
werden Gehör finden.
Wische die Tränen ab.
Tröste und heile.
Segne die Erinnerungen und
lass uns den neuen Himmel und die neue Erde schauen.

Nimm dich der Schutzlosen an.
Begleite sie.
Zeige ihnen den Weg zu den Orten,
an denen sie sicher und geborgen sind.
Sprich,
damit die guten Worte,
die gesagt werden müssen.
laut werden.
Sprich,
damit das Brot,
das geteilt werden muss,
alle satt macht.
Richte du die, die andere verletzten.
Heile die Wunden und
lass uns den neuen Himmel und die neue Erde schauen.

Nimm dich der Mächtigen an.
Begeistere sie für die Gerechtigkeit.
Sprich,
damit sie sich ihrer Verantwortung erinnern:
für das Miteinander in Europa,
für die Rechte von Flüchtlingen,
und für die Welt, die wir unseren Kindern hinterlassen.
Versöhne die Verfeindeten.
Komm mit deinem Frieden und
lass uns den neuen Himmel und die neue Erde schauen.

Nimm dich deiner Kirche an.
Ermutige sie durch dein Wort.
Stärke sie durch dein Mahl.
Beschütze sie durch deine Liebe.
Der Himmel ist dein und die Erde ist dein.
Wir sind dein.
Auf dich hoffen wir,
ewiger Gott.
Höre unsere Bitten
durch Jesus Christus und
lass uns den neuen Himmel und die neue Erde schauen.

Amen.

 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 26. November 2017

Ewiger Gott,
vor aller Zeit und in jedem Augenblick,
an jedem Tag,
in Geburt und Tod
bist du gegenwärtig und geschiehst.
Unerwartet kommst du wie ein Dieb in der Nacht
und bist immer schon da –
auch dort, wo wir dich nicht erkennen.

So bitten wir dich für alle,
die Abschied nehmen müssen,
deren Heimat zerstört ist,
deren Lebensumstände zerrüttet,
deren seelische Grundfesten erschüttert sind,
für alle die gehen und
alle die zurückbleiben.
Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.

Wir bitten dich für alle,
die von uns gegangen sind,
die uns fehlen und die wir vermissen,
ohne die wir uns ein Weiterleben gar nicht vorstellen können,
für unsere Toten,
die wir bei Dir, in deiner Nähe glauben,
geborgen in Deiner zeitlosen Gegenwart.
Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.

Wir bitten Dich für alle,
die zurückschauen und verzweifeln über dem,
was geschah,
für Kinder ohne ihre Eltern,
Eltern ohne ihre Kinder,
für Fliehende ohne Hoffnung,
für Gefolterte, Traumatisierte, Verletzte
und Verstümmelte,
für alle, die nicht mehr an Menschlichkeit glauben können.
Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.

Wir bitten dich für alle,
die auf Dich warten,
die Dein Kommen ersehnen,
die Dich vermissen,
die Dich suchen, überall,
die nach dir fragen,
dem Gott, der ihr Leben umfangen
und mit Sinn erfüllen möge.
Wir rufen:
Herr, erbarme Dich.

Ewiger Gott,
vor aller Zeit und in jedem Augenblick,
an jedem Tag
bist du gegenwärtig und geschiehst.
Wenn diese Welt vergeht - und wir in ihr,
so bleibst du - und wir in dir.
In allem,
was wir sind und haben,
was wir waren und sein werden,
warten wir auf die Vollendung Deiner Schöpfung
und Dein Kommen in unsere Welt.

Amen.

 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Fürbitte für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 20. November 2016

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn wir trauern?
Du bist das Leben.
Nimm dich unserer Verstorbenen an.
Wir vermissen sie.
Halte sie in deinen liebenden Händen.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn wir in Angst vor der Zukunft sind?
Du bist unsere Hoffnung.
Nimm dich der Gutwilligen und Friedliebenden an.
Wir brauchen sie.
Schütze sie vor Hass und Verleugnung.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn wir am Hunger in der Welt verzweifeln?
Du hast Brot und Leben.
Nimm dich der Hungernden in den Dürrgebieten Afrikas an.
Schau auf die Hungernden in unserer Nachbarschaft.
Sie wollen leben.
Fülle du ihre Hände.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn Krieg und Gewalt nicht enden wollen?
Du bist der Frieden.
Nimm dich der Menschen in Syrien und im Irak an.
Sieh auf die Menschen in Afghanistan und im Süd-Sudan.
Sie und ihre Kinder wollen in Frieden leben.
Behüte und rette sie.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn Krankheit und Schwäche schmerzen?
Du hast Heil und Segen.
Nimm dich unserer Kranken und ihrer Angehörigen an.
Sieh auf die Sterbenden.
Sie sehnen sich danach, dass die Qual endet.
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

Ewiger, treuer Gott.
Zu wem sollen wir kommen,
wenn wir an dir zweifeln?
Du bist da.
Sieh auf deine Gemeinde.
Sieh auf unsere Sehnsucht,
wisch die Tränen ab und komm mit deinem Trost.
Stärke unseren Glauben.
Segne uns und alle,
die zu uns gehören.
Um Jesu Christi willen und
in der Kraft des Heiligen Geistes rufen wir:
Erbarme dich, denn
deine Liebe hört nicht auf!

 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 22. November 2015

Wenn du das Unerträgliche mitträgst,
dann können wir gehen.
Wenn du dein Licht aufstrahlen lässt,
dann können wir den Weg finden.
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe,
du Freund und Ewiger,
du Trost und Leben.

In diesen Tagen,
in denen uns in Europa die weltweite Gewalt nahe kommt,
bitten wir dich für die Opfer des Hasses
und für die Menschen, die sich schützend vor sie stellen.
Du machst die Liebe stärker als den Hass.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen der Unsicherheit und Angst
bitten wir dich für die Menschen,
die sich vor dem morgigen Tag sorgen,
sich verhärten und den anderen misstrauen.
Deine Gegenwart ist stärker als die Angst.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen, in denen Millionen auf der Flucht sind,
bitten wir dich für die,
die bei uns Schutz suchen und
für alle, die ihnen helfen.
Unter deinem Schutz können sie sicher ausruhen.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen des Streits und Zerrissenheit
bitten wir dich für das Zusammenleben der Menschen in unserem Land.
Du liebst die Kleinen
und gibst den Schwachen Würde.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen, in denen Weltklimaabkommen in Gefahr ist,
bitten wir dich für alle,
die sich um den Schutz deiner Schöpfung mühen.
Du hörst das Seufzen deiner Geschöpfe
und willst sie retten.
Wir bitten dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!

In diesen Tagen der Trauer
bitten wir dich für alle Verstorbenen
und alle, die einen geliebten Menschen verloren haben.
Sammle die Tränen,
heile die Schmerzen,
hüte die Erinnerungen,
lass dein Licht aufstrahlen,
damit die Dunkelheit des Todes die Macht verliert.
Im Vertrauen auf den Auferstandenen,
der die Finsternis des Todes erlitten hat,
bitten wir dich:
Komm mit deinem Licht und deiner Hilfe!
Heute und alle Tage bitten wir dich:
Umhülle mit deinem Heiligen Geist uns und alle,
die wir lieben,
du Freund und Ewiger,
du Trost und Leben!

Amen.

 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 23. November 2014

Gott, du Ursprung und Ziel unseres Lebens.
Du hast den Tod besiegt.
Bei dir sind wir geborgen.
Inmitten von Dunkelheit und Trauer bist du Trost und Licht.
Sei unseren Toten Trost und Licht.
Wir haben sie geliebt,
wir mussten sie hergeben,
wir vermissen sie.
Gib du ihnen die Liebe, die mehr vermag als unsere Liebe.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei den Menschen in deinem Heiligen Land Trost und Licht.
Wir sind ratlos,
wir erschrecken über die Gewalt,
wir hoffen auf Versöhnung.
Verwandle mit deinem Frieden die verhärteten Herzen.
Verbanne alle Gewalt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei den Menschen im Irak und in Syrien Trost und Licht.
Wir sind entsetzt über die Brutalität,
wir fürchten um das Leben der Verschleppten,
wir bangen mit unseren christlichen Geschwistern.
Errichte du dein Reich in unserer Welt.
Bewahre deine Kirche und alle Menschen guten Willens.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei den Flüchtlingen Trost und Licht.
Wir überlassen sie ihrem Schicksal,
wir kennen ihre Not nur von Ferne,
wir erlauben den Mächtigen die Grenzen zu verschließen.
Rette sie, wie du einst dein Volk Israel gerettet hast.
Behüte die Kinder in den Flüchtlingslagern.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei den Kranken und Sterbenden Trost und Licht.
Wir fürchten uns vor Schmerzen und Seuchen,
wir haben Mitleid mit den Leidenden,
wir sind froh über alle, die sie pflegen.
Heile du, wo unser Mitleid versagt.
Gib Kraft allen, die sich in der Pflege anderer verausgaben.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Sei für deine Kirche Trost und Licht.
Wir leben von deinem Wort,
wir vertrauen dir unsere Kinder an,
wir sehnen uns nach Einheit.
Erfülle deine weltweite Kirche mit deinem Heiligen Geist.
Mache uns zu deinen Zeuginnen und Zeugen.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich um Jesu Christi willen,
der das Licht der Welt und unsere Hoffnung ist.

Amen

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 24. November 2013

(mit dem Lied EG 153)

Ewiger Gott,
Anfang und Ende und alle Zeit
hältst du umfangen.
Kein Heimweg und keine Flucht,
kein Aufstieg und kein Fallen,
kein Wachsen und kein Niedergang
ohne dich.
Wie unser Atem geht, wie die Tage kommen und sich neigen,
wachsen die Hoffnungen der Menschen und verlöschen,
aber du bist unsere Hoffnung, die bleibt.
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der ist, ist nicht der Himmel der kommt,
wenn einst Himmel und Erde vergehen.

Wir bringen vor dich all das Leid, das entsteht,
wenn im Namen der Zukunft Menschen Gewalt üben,
wenn Andersdenkende verfolgt werden,
wenn Natur zerstört und kulturelle Erinnerungen ausgelöscht werden,
wenn der technische Fortschritt über Leichen geht.
Wir denken an die Inhaftierten und die Gefolterten in Arbeitslagern  
in China, in Russland und in Nordkorea.
Du bist unsere Hoffnung, die niemanden unterwirft.
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der kommt, das ist der kommende Herr,
wenn die Herren der Erde gegangen.

Tote liegen in den Straßen auf den Philippinen,
Tote in Syrien, in Lybien
und in den vielen Kriegsgebieten dieser Erde,
Verhungerte in den Slums,
Ertrunkene vor Europas Küsten,
sie folgen uns wie Schatten.
Sie fragen uns nach unserem Leben und unseren Taten.
Du bist die Hoffnung auf eine andere Welt.
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der kommt, das ist die Welt ohne Leid,
wo Gewalttat und Elend besiegt sind.

Wir bringen vor dich
die abgeschnittenen Lebensfäden, die seelischen Wunden,
die Krater des Todes in unserem Leben:
Menschen, um die wir trauern,
schmerzlich Vermisste.
Du bist unsere Hoffnung,
dass die Toten uns vorangegangen sind ins Leben der kommenden Welt.
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der kommt, das ist die fröhliche Stadt
und der Gott mit dem Antlitz des Menschen.

Ewiger Gott,
Anfang und Ende und alle Zeit
hältst du umfangen.
Du bist unsere Hoffnung im Leben und im Sterben.
Was auch immer geschieht, du bist uns nah. 
Wir danken dir und singen:

Der Himmel, der kommt, grüßt schon die Erde, die ist,
wenn die Liebe das Leben verändert.
Amen.

Weitere Gebete zu den Sonn- und Festtagen 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

Gebet für den Ewigkeitssonntag
- Sonntag, 22. November 2009

Christus, tröste uns,
denn wir sind traurig.
Der Tod greift nach denen, die uns nahe sind.
Er vernichtet, und niemand kann ihm entgehen.
Christus, tröste alle,
denen der Tod ihre Lieben entrissen hat.
Du kennst alle ihre Namen.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir haben Angst.
Krankheiten brechen ohne Vorwarnung über uns nahe Menschen herein.
Sie reißen die Macht an sich
und bestimmen über die Gedanken am Tag und die Träume in der Nacht.
Christus, tröste alle,
die sich nach Heilung sehnen.
Erbarme dich.
Du kennst alle ihre Namen.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir sind so machtlos.
Die Kriege enden nicht.
Sie verwüsten Stadt und Land.
Bomben zerfetzen Schuldige und Unschuldige.
Christus, tröste die Verwundeten,
hab du Mitleid mit den Opfern inmitten von Trümmern und Waffen.
Du kennst alle ihre Namen.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir sind so erfolglos.
Unrecht und Korruption bleiben ungeahndet.
Die Armen werden ärmer.
Christus, tröste die Verachteten und Armen,
hab du Mitleid mit den Kindern und Jugendlichen,
denen eine gute Zukunft verweigert wird.
Du kennst alle ihre Namen.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir sind so hilflos.
Naturkatastrophen und der Klimawandel verwandeln deine gute Schöpfung in einen unwirtlichen Ort.
Christus, tröste und heile die angegriffene Schöpfung.
Du kennst jeden Ort und jedes leidende Geschöpf.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.

Christus, tröste uns,
denn wir sind so kleingläubig.
Deine Kirche ist uneins,
deine Gemeinde ist in Sorge um den morgigen Tag.
Christus, tröste alle Bischöfe und Bischöfinnen,
stärke alle, die ein Amt in deiner weltweiten Kirche übernommen haben.
Du kennst sie alle.
Du hörst, für wen sie dich bitten.
Du hast alle ihre Namen ins Buch des Lebens eingeschrieben.
(Stille)
Christus – auf dich hoffen wir.
Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Leite und geleite uns.
Segne alle, für die wir dich bitten,
heute und alle Tage.
Amen.

Weitere Gebete zu den Sonn- und Festtagen 

Ewigkeitssonntag

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Lk 12,35

Wochenpsalm: Ps 126

Eingangspsalm: Ps 39, Ps 90, Ps 126

Epistel: Offb 21,1-7

Evangelium: Mt 25,1-13

Predigttext: Mt 25,1-13

Wochenlied: 147

Erklärung zu den Perikopen:

Oft träume ich von einer Welt ohne Leiden und Schmerz, ohne Trennung und Tränen, eine Welt, in welcher der Tod seinen Schrecken verliert. Ein neuer Himmel und eine neue Erde, Gott, der mitten unter den Menschen wohnt - in den schönsten Bildern beschreibt die Bibel das Ende der Zeit. Eine Utopie? Ja, aber wer sie glaubt, wird selig. Denn sie hat schon jetzt verändernde Kraft. Die Verheißung dieser neuen Zeit lässt uns heute schon ausschauen nach ihr, wie die Jungfrauen nach dem Bräutigam, der das Fest eröffnet. In der Hoffnung darauf, dass Gott wahr macht, was er verspricht - auch gegen das Leid und den Tod - gedenken viele Gemeinden am Ewigkeitssonntag ihrer Verstorbenen des letzten Jahres.

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