Wochengebet

Seit über acht Jahren bietet die VELKD zu den Sonn- und Feiertagen im Kirchenjahr sowie aus aktuellem Anlass online Gebetstexte. Sie werden jeweils Mitte der Woche für den darauf folgenden Feiertag eingestellt. Die Texte dienen sowohl dem gottesdienstlichen als auch dem privaten Beten und verbinden auf neue Weise aktuelles Geschehen mit der Struktur des Kirchenjahres.

Die Internetfürbitten werden im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD vom Gottedienstreferat und vom Liturgiewissenschaftlichen Institut der VELKD in Leipzig erarbeitet.  

Hinweis:
Für die kommenden Fest- und Sonntage stehen weitere Fürbitten / Gebete im Archiv zur Verfügung. Das jeweilige Tagesdatum oder der Name des anstehenden Fest- / Sonntages dienen als Suchkriterium.

Sonntag, 21. Januar 2018
Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias

Gott, du siehst uns an im Licht
und dein Blick durchdringt uns,
tröstend,
verstörend,
erfüllt von Liebe.
Du siehst uns an,
und es ist dein Licht, das uns trägt und verwandelt.

Wir bitten dich, sieh all jene an,
die nach Vergebung hungern,
die Schuld beschwert
und die eine dunkle Vergangenheit nicht losläßt.
Sieh auch auf uns,
die wir jeden Tag aus Deinem Erbarmen leben.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Sieh an die Enttäuschten und Verbitterten,
die Gehetzten und Getriebenen,
alle, die sich fremd und gefangen fühlen
in den Umständen ihres Lebens.
Sieh auch auf uns,
die wir auf Deinen Trost hoffen.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Sieh an
alle, die mit einer Krankheit ins Ungewisse schauen,
die sich an der Grenze ihres Lebens wissen
und fragen,
was sie erwartet und wie sie bestehen können in ihrer Angst.
Sieh auch auf uns, die wir deiner Liebe vertrauen.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Sieh an die Verblendeten und Verstockten,
die sehen und doch nicht sehen,
die Recht und Gewissen verlachen,
die töten, sengen und quälen,
die in allem nur an sich selbst denken.
Sieh auch auf uns,
die wir dein Gericht erwarten.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Sieh an die Flüchtlinge und die Entwurzelten,
alle, die um das nackte Überleben ringen,
die aus ihrer Heimat vertrieben sind,
durch Krieg und Dürre,
durch Armut und Zerstörung der Natur.
Sieh auch auf uns,
die wir uns nach Deiner neuen Schöpfung sehnen.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Gott, Barmherziger,
du siehst uns an
und es ist dein heller Blick, der uns trägt und verwandelt.
Du kennst uns,
du suchst uns,
du erbarmst dich unser.
Die sei Ehre in Ewigkeit.

Amen

 

Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 05. Februar 2017

Du Gott Abrahams, du Gott Jakobs,
du unser Gott,
Jesus Christus.
Deine Liebe schenkst du uns.
Deine Gebote hältst du uns vor.
Dein Licht zeigt uns den Weg zu Leben.

Du unser lebendiger Gott,
in diesen Tagen,
in denen das Licht wieder aufsteigt,
bitten wir dich um dein helles Licht,
damit es denen scheint,
die gefangen sind in Trauer.
Wir denken an die 6 Jugendlichen aus Arnstein
und alle, die sie beweinen.
Wir denken an alle, die ihre Kinder verloren haben.
Wir bitten dich um dein helles Licht,
damit es denen scheint,
deren Leben von Sorgen und Verzweiflung dunkel ist.
Wir denken an die Kranken,
an die Gemobbten,
an die Ausgestoßenen.
Du Licht vom Licht,
wir bitten dich:
Komm und mache diese Welt hell.

Du unser lebendiger Gott,
in diesen Tagen,
in denen wir danach fragen,
wer für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit einsteht,
bitten wir dich um deinen Frieden.
Dein Friede soll die Welt durchdringen,
damit sich die Mächtigen ihrer Verantwortung bewusst sind,
damit die Mächtigen deine Gebote achten,
damit die Mächtigen Brücken bauen.
Du Wunderrat, Ewigvater, Friedefürst:
Wir bitten dich:
Komm und mache diese Welt hell.

Du unser lebendiger Gott,
in diesen Tagen,
in denen wir erleben,
dass Fremde einander helfen,
dass Kinder geboren werden und
die Liebe trotzdem wächst wie Weizen,
bitten wir dich um Hoffnung.
Dein Wort soll die Herzen der Menschen erfüllen,
damit wir mutig werden,
damit wir Liebe schenken,
damit wir dir nachfolgen.
Du Feuer, das nicht verlischt,
ewiger Gott.
Wir bitten dich:
Komm und mache diese Welt hell.

Amen.

 

Informationen für: letzter So. nach Epiphanias

Festzeit: Epiphaniaszeit

Wochenspruch: Jes 60,2

Wochenpsalm: Ps 97

Eingangspsalm: Ps 100

 

Epistel: 2. Kor 4,6-10

Evangelium: Mt 17,1-9

Predigttext: Mt 17,1-9

Wochenlied: 67

Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 17. Januar 2016

Du ewiger und barmherziger Gott,
dein Licht kehrt wieder,
unsere Dunkelheit machst du hell.
Wir bitten dich,
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Du ewiger und barmherziger Gott,
wir trauern und sind bestürzt.
Wir klagen dir den Tod der 10 Männer und Frauen,
die in Istanbul durch ein Attentat getötet wurden.
Wir ahnen das Leid der Angehörigen,
die Schmerzen der Verwundeten,
die Ohnmacht der Rettungskräfte.
Für sie und uns vertrauen wir darauf,
dass du die Dunkelheit hell machst.
Für sie und uns bitten wir dich:
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Du ewiger und barmherziger Gott,
wir fürchten uns und sind alarmiert.
Wir klagen dir den Hass und die Gewalt in unserer Gesellschaft.
Wir lesen, wie andere beleidigt und bedroht werden,
wie Schlägertruppen Brände legen und Wehrlose verletzen.
Wir hören, wie andere entwürdigt werden.
Wir sehen, wie Angst geschürt wird.
Wir aber vertrauen darauf,
dass du die Dunkelheit hell machst
und Versöhnung schaffst.
Darum bitten wir dich:
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Du ewiger und barmherziger Gott,
wir sorgen uns und haben Mitleid.
Wir klagen dir die unerträgliche Lage der Menschen in Syrien,
die Verzweiflung in allen Kriegsgebieten und auf den Fluchtrouten,
die Gewalt der Diktatoren und ihrer Handlanger.
Wir vertrauen darauf,
dass du die Dunkelheit hell machst
und die Mächtigen mit Weisheit ausrüstest.
Darum bitten wir dich:
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Du ewiger und barmherziger Gott,
wir freuen uns aber auch und loben dich.
Wir danken dir für die Menschen,
die du uns an die Seite stellst.
Wir danken dir für die weltweite Kirche,
in die du uns berufen hast und für alle Verbundenheit in ihr.
Wir danken dir für alles,
was du uns anvertraust und
was du uns abverlangst:
Schweres und Leichtes,
Großes und Kleines.
Wir vertrauen darauf,
dass du die Dunkelheit hell machst
und unsere Herzen durch deine Gegenwart weit werden.
Im Vertrauen auf Jesus Christus bitten wir dich:
erleuchte und bewege uns,
leite und begleite uns.

Amen.

 

Informationen für: letzter So. nach Epiphanias

Festzeit: Epiphaniaszeit

Wochenspruch: Jes 60,2

Wochenpsalm: Ps 97

Eingangspsalm: Ps 100

 

Epistel: 2. Kor 4,6-10

Evangelium: Mt 17,1-9

Predigttext: Mt 17,1-9

Wochenlied: 67

Gebet für den Letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 25. Januar 2015

Du unser Gott,
du Licht und Leben,
deine Treue gibt uns Halt.
In der Dunkelheit und Verunsicherung dieser Tage
vertrauen wir dir unsere Sorgen und Ängste an.
Wir bitten dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Du unser Gott,
Hass und Gewalt verdunkeln die Welt.
Angst bestimmt das Denken und Handeln vieler.
Du kannst die Angst vertreiben.
Du kannst den Hass auflösen.
Du kannst der Gewalt Einhalt gebieten.
Berühre die Herzen der Ängstlichen.
Bekehre die Herzen der Hasserfüllten
Zerbrich die Waffen der Gewalttäter.
Wir bitten dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Du unser Gott,
Trauer bedrückt die Überlebenden.
Die Erinnerungen der Alten mahnen die Jüngeren.
Du bist das Leben.
Du vergibst.
Tröste die, die um verlorenes Leben trauern.
Mahne uns, das kostbare Leben zu feiern
und den Feinden des Lebens entgegenzutreten.
Behüte die Überlebenden von Auschwitz,
deren Befreiung wir in dieser Woche gedenken.
Wir bitten dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Du unser Gott,
Kinder und Frauen werden entführt und vergewaltigt.
Wehrlose gefoltert.
Der Glaube wird missbraucht.
Du bist der Friede.
Du willst das Heil für deine Schöpfung.
Befreie die Verschleppten in Nigeria, im Kongo, im Jemen.
Befreie alle Folteropfer, besonders Raif Badawi.
Schütze alle, die wegen ihres Glaubens
und wegen ihrer Überzeugung verfolgt werden.
Stifte Frieden zwischen den Religionen.
Wir bitten dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Du unser Gott,
deine Kirche hofft auf dich,
deine Gläubigen vertrauen dir.
Du stärkst sie mit Wort und Sakrament.
Du willst, dass wir eins sind.
Komm in unsere Mitte,
heile und tröste uns
und segne alle, die zu uns gehören.
Im Vertrauen auf Jesus Christus bitten wir dich:
Strahle auf und vertreibe das Dunkel.

Amen

Informationen für: letzter So. nach Epiphanias

Festzeit: Epiphaniaszeit

Wochenspruch: Jes 60,2

Wochenpsalm: Ps 97

Eingangspsalm: Ps 100

 

Epistel: 2. Kor 4,6-10

Evangelium: Mt 17,1-9

Predigttext: Mt 17,1-9

Wochenlied: 67

Gebet für den letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 09. Februar 2014

Gottes Wort und Licht,
himmlische Stimme in der Finsternis,
Jesus Christus.
Du Morgenstern, gehe in unseren Herzen auf.

Deine Barmherzigkeit tut not.
Sprich. Leuchte.
Sprich zu den Ratlosen -
dein Wort für die Traurigen und Verzweifelten,
dein Wort für die Suchenden und Ängstlichen.
Mache das Leben hell.
Dein Licht für Flüchtlinge
aus Syrien,
aus Zentralafrika,
dein Licht für die Hungernden,
dein Licht für die Vertriebenen und Erschöpften.
Du Morgenstern, du Licht vom Licht,
du Quelle der Barmherzigkeit.
Wir bitten dich:
Du Morgenstern, gehe in unseren Herzen auf.

Deine Weisheit tut not.
Breite dich aus.
Berühre und erleuchte die Mächtigen.
Dein Rat für die Regierungen.
Dein Rat für die Generäle.
Dein Rat für Wirtschaftsführer.
Bekehre die Menschenverächter.
Gib den Starken Verständnis für die Schwachen.
Gib den Großen Einsicht in die Not der Kleinen.
Gib Frieden.
Du Morgenstern, du Licht vom Licht,
du Quelle der Weisheit.
Wir bitten dich:
Du Morgenstern, gehe in unseren Herzen auf.

Deine Liebe tut not.
Durchbrich die Mauern.
Belebe deine Kirche.
Dein Geist in unseren Gemeinden.
Dein Geist für unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Dein Geist für die mit uns verbundenen Gemeinden.
Schütze deine Gläubigen.
Dein Segen für die Christen im Nahen Osten.
Dein Segen für alle, die sich nach deinem Reich sehnen.
Dein Segen für uns und alle, die uns anvertraut sind.
Du Morgenstern, du Licht vom Licht,
du Quelle der Liebe,
Jesus Christus.
Wir bitten dich:
Du Morgenstern, gehe in unseren Herzen auf.
Amen.

Informationen für: letzter So. nach Epiphanias

Festzeit: Epiphaniaszeit

Wochenspruch: Jes 60,2

Wochenpsalm: Ps 97

Eingangspsalm: Ps 100

 

Epistel: 2. Kor 4,6-10

Evangelium: Mt 17,1-9

Predigttext: Mt 17,1-9

Wochenlied: 67

Gebet für den letzten Sonntag nach Epiphanias
- Sonntag, 20. Januar 2013

Christus, du Licht,
wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht,
wir erleben Hass und Gewalt.
Die Kriege enden nicht
und neue Kriege beginnen.
Wir denken an die Menschen,
deren Land verwüstet wird.
Wir denken an die Menschen,
die vor der Gewalt fliehen.
Wir denken an die Menschen,
die von Schmerzen zerrissen werden
in Syrien,
in Mali,
in Algerien,
in Pakistan.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht,
wir sehen Not und Verzweiflung in unserer Nachbarschaft.
Deine Menschen, Christus, verlieren ihre Arbeit.
Deine Menschen, Christus, verlieren den Sinn des Lebens.
Deine Menschen, Christus, verlieren ihr Zuhause.
Wir denken an die Menschen im südlichen Europa
in ihrer Verzweiflung und ausweglosen Lage.
Wir denken an die Menschen, die nicht ankommen können,
weil ihnen niemand erlaubt, zu bleiben.
Wir denken an die Obdachlosen in Kälte und Schnee.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht,
wir leben mit Schmerzen und Ängsten.
Deine Schöpfung, Christus, leidet.
Deine Menschen, Christus, leiden.
Wir denken an die Kranken,
an ihre Hoffnung,
an ihre Furcht,
an die Menschen, die sie pflegen und versorgen.
Wir denken an die Sterbenden.
Wir warten mit den Trauernden auf deinen Trost.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht,
wir sind voller Hoffnung.
Deine Kirche vertraut dir.
Deine Kirche hat ihre Sehnsucht nach Einheit nicht aufgegeben.
Wir bitten dich zusammen mit den Gemeinden,
die in diesen Tagen um die Einheit beten.
Wir denken an die Gemeinden,
mit denen wir in der Ferne verbunden sind.
Wir denken an unsere Schwestern und Brüder in Irak, Nigeria und Ägypten.
Wir denken an unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Wir denken an unsere Bischöfinnen und Bischöfe.
Wir sehnen uns nach deinem Licht, Christus.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.

Christus, du Licht.
Du bist unsere Hoffnung.
Du bist unsere Zukunft.
Du bist das wahre Leben.
Dir vertrauen wir uns und alle, die zu uns gehören, an –
heute und alle Tage.
Wir bitten dich:
Mache dich auf und vertreibe das Dunkel.
Amen.

Informationen für: letzter So. nach Epiphanias

Festzeit: Epiphaniaszeit

Wochenspruch: Jes 60,2

Wochenpsalm: Ps 97

Eingangspsalm: Ps 100

 

Epistel: 2. Kor 4,6-10

Evangelium: Mt 17,1-9

Predigttext: Mt 17,1-9

Wochenlied: 67

Archiv

Es wurden 16 Fürbitten gefunden

Gebet für den 4. Advent
- Sonntag, 24. Dezember 2017

Du bist uns schon nahe,
Jesus Christus.
Die Kinder warten.
Die Hoffnungsvollen warten.
Deine Kirche wartet darauf,
dass du kommst und mit uns neu beginnst.
Wir bitten dich:
Dein Reich komme.

Du bringst uns deine Liebe,
Jesus Christus.
Die Einsamen warten.
Die Ungeduldigen warten.
Deine Gemeinde wartet darauf,
dass du kommst und uns mit deiner Liebe verwandelst.
Wir bitten dich:
Dein Reich komme.

Du schenkst uns so viel Freude,
Jesus Christus.
Die Trauernden warten.
Die Glücklosen warten.
Deine Freundinnen und Freunde warten,
dass du kommst und uns neu anrührst.
Wir bitten dich:
Dein Reich komme.

Du bringst uns Licht und Frieden,
Jesus Christus.
Du bist uns schon nahe,
Mach es bald hell – wir warten und sehnen uns nach dem Ende der Dunkelheit.
Schaffe bald Frieden – wir warten und sehnen uns nach dem Ende von Krieg und Hass.
Mach es hell – in uns und durch uns.
Breite deinen Frieden aus – in uns und durch uns.
Du bist schon nahe.
Voller Vorfreude warten wir auf dich
und bitten dich:
Dein Reich komme.

Amen.

 

4. Advent

Festzeit: Adventszeit

Wochenspruch: Phil 4,4.5b

Wochenpsalm: Ps 102b

Eingangspsalm: Ps 24

Epistel: Phil 4,4-7

Evangelium: Lk 1,(39-45) 46-55 (56)

Predigttext: Lk 1,(39-45) 46-55 (56)

Wochenlied: 9

Erklärung zu den Perikopen:

Freude kann schön machen. Unscheinbare Menschen fangen an zu leuchten, wenn sie sich auf etwas freuen: junge Mütter wie Maria, die ein Kind erwarten. Verliebte, die sich auf den geliebten Menschen freuen, Belagerte, denen endlich der Frieden verkündet wird. Von überstrahlender und verändernder Freude spricht auch der Vierte Advent. Der Herr ist nah! Die Nachricht behalten sie nicht für sich: Die Wächter, die den Friedensboten erspähen, Maria, die den Gott lobt, der Niedrige erhöht und Mächtige vom Thron stößt und wir können angesteckt von Gottes Freude gütiger und schöner werden.

Gebet für die Christvesper 2017
- Sonntag, 24. Dezember 2017

Jesus Christus,
du kleines Kind, du heller Stern.
Du bist für uns geboren,
du vertreibst die Dunkelheit.
Wir bitten dich
für alle, die heute allein sind,
für alle, die krank sind und weinen,
für alle, die heute Nacht Hilfe brauchen.
Du kleines Kind, du heller Stern.
Sei uns willkommen
und erbarme dich.

Jesus Christus,
du kleines Kind, du Friedensfürst.
Du bist für uns geboren,
dein Frieden verwandelt die Welt.
Wir bitten dich
für alle, um die herum Krieg herrscht,
für die Kinder, deren Seelen und Körper verwundet sind,
für die Brückenbauer und Friedensbringer.
Du kleines Kind, du Friedensfürst.
Sei uns willkommen
und erbarme dich.

Jesus Christus,
du kleines Kind, du Weisheit und Rat.
Du bist für uns geboren,
deine Liebe macht uns besser.
Wir bitten dich
für alle, die über andere bestimmen,
für alle, die Macht haben,
für die Regierenden der Völker.
Du kleines Kind, du Wunder-Rat.
Sei uns willkommen
und erbarme dich.

Jesus Christus,
du kleines Kind, du große Freude.
Du bist für uns geboren,
du machst uns froh.
Wir bitten dich
für alle, die zu uns gehören und die uns lieb sind,
für alle, die wir vermissen,
für alle, die uns die Freude nehmen und es uns schwer machen.
Du kleines Kind, du unser Glück.
Sei uns willkommen
und erbarme dich.

Wie freuen wir uns über deine Geburt und danken dir.
Mit allen, die sich in aller Welt zu dir bekennen, beten wir dich an.
Jesus Christus,
du kleines Kind, Gottes Gegenwart in unserer Mitte.
Dir sei Lob und Dank,
an diesem zu Fest und an allen Tagen.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2017
- Sonntag, 24. Dezember 2017

Jesus Christus,
wir feiern heute dein Fest.
Wir freuen uns und beten dich an.

Jesus Christus. Du bist im fernen Bethlehem geboren.
Wir bitten dich um Liebe
für die Kinder, die kein Zuhause haben und
für die Kinder, die ihre Familie verloren haben.

Jesus Christus. Du liegst in einer Futterkrippe.
Wir bitten dich um Schutz
für die Tiere und
für die ganze Schöpfung,

Jesus Christus. Zu dir kommen die Hirten.
Wir danken dir
für alle, die heute arbeiten und
für alle, die heute für andere sorgen.

Jesus Christus. Für dich haben die Engel gesungen.
Wir bitten dich um Frieden
für alle Menschen auf der ganzen Welt.

Jesus Christus. Wir bekommen heute Geschenke.
Wir bitten dich um Glück für alle,
die sich heute nicht freuen können.
Du bist das größte Geschenk für uns.
Feiere du mit uns und mit allen die wir lieb haben.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Jesus Christus,
du kleines Kind in der Krippe.
Du heller Stern in dunkler Nacht.
Du Wunschkind,
das unsere Wünsche und Bitten kennt,
noch ehe wir sie selbst ahnen.

Wir wünschen uns den Gesang deiner Engel
für alle, die heute deine Geburt feiern.

Wir wünschen uns das helle Licht der Engel
für alle, die in Dunkelheit und Krankheit gefangen sind.

Wir wünschen uns deinen Trost
für die Verletzten und für alle,
die um die Toten von Berlin trauern.

Wir wünschen uns Frieden
für alle Orte, an denen Krieg und Gewalt herrschen.

Wir wünschen uns die Menge der himmlischen Heerscharen
für Bethlehem, für Jerusalem, für Nazareth.

Wir wünschen uns die Freude der Hirten
für alle, die aufbrechen.

Wir wünschen uns die Treue der Hirten
für alle, die heute arbeiten und die Festfreude der anderen ermöglichen.

Wir wünschen uns die Fürsorge der Hirten
für alle deine Geschöpfe,
für die Tiere, von denen wir leben,
für die Erde die uns trägt.

Wir wünschen uns Marias Liebe
für alle, die Kinder erziehen.

Wir wünschen uns Marias Staunen
für deine weltweite Kirche.

Jesus Christus,
du Wunschkind,
das unsere Wünsche und Bitten kennt,
noch ehe wir sie selbst ahnen.
Wir glauben an dich,
wir beten dich an.
Segne alle, die wir lieben
und bleib unser heller Stern in dunkler Nacht.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Alle Jahre wieder
kommst du zu uns Christuskind.
Wir bitten dich,
komme auch zu allen Kindern in der Welt.
Komm zu den Traurigen und den Kranken.
Komm zu denen, die kein Zuhause haben
und zu denen, die hungrig sind.

Du kehrst mit deinem Segen bei uns ein,
du Christuskind.
Wir bitten dich,
segne die Großen und die wichtigen Leute,
damit sie dafür sorgen, dass wir in Frieden leben.
Segne auch die, mit denen wir uns streiten,
damit wir uns vertragen.

Du bist an unserer Seite,
du Christuskind.
Wir bitten dich,
sei auch bei allen, die zu uns gehören,
bei unserem Eltern und Großeltern,
unseren Geschwisters und Verwandten.
Sei dabei, wenn wir miteinander Weihnachten feiern.
Lass uns nicht streiten.

Alle Jahre wieder, kommst du zu uns,
du Christuskind.
Wir danken dir und freuen uns,
dass wir zu dir gehören.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christnacht 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Du Friedenskind,
wir beten dich an.
Du Friedenskind,
klein und zart –
sei das Glück für unsere Kinder
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
gefürchtet von den Kriegsherren,
sei stark für die Kinder von Aleppo und Mossul
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
gehasst von den Feinden des Lebens –
tröste die Trauernden in Berlin und
segne in dieser Nacht alle, die in Anschlägen verletzt wurden.

Du Friedenskind,
verfolgt von den Mächtigen –
umsorge die Obdachlosen und Flüchtlinge
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
geborgen in Marias Armen –
wache über den Einsamen
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
mit Küssen umfangen –
schließe die Liebenden in deine Arme
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
glücklich und strahlend –
Jesus Christus, du Retter und Gott,
sei uns willkommen
und segne uns und alle, die zu uns gehören in dieser Nacht
und an diesem Fest.

Amen.

 

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christvesper 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Ewiger Gott,
wunderbares Kind im Stall von Bethlehem.
Sieh auf die Kinder,
die in diesen Tagen geboren werden,
jedes ein Wunder,
verletzlich und zart.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
du kleines Kind ohne Zuhause.
Sieh auf die Kinder,
die in diesen Tagen auf der Flucht sind,
jedes ein Zeichen der Hoffnung,
schutzlos und preisgegeben.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von den Gesetzen der Kaiser und Statthalter verfolgt.
Sieh auf die Mächtigen dieser Tage,
der Weisheit bedürftig und angewiesen auf deinen Rat.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von Maria geboren.
Sieh auf alle Mütter und Väter,
die ihre Kräfte für ihre Kinder hergeben,
mit Liebe und Sorge,
erschöpft und begeistert.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.
Sieh auf alle Bedürftigen und Schwachen,
angewiesen auf Hilfe,
auf Gerechtigkeit hoffend.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
kaum geboren vom Tode bedroht.
Sieh auf die Toten dieses Jahres,
ertrunken und ermordet,
unser Herz beschwerend, bei dir geborgen.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
gewärmt vom Atem eines Ochsen und eines Esels.
Sieh auf deine Schöpfung,
voller Schönheit,
verwundet und gefährdet.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
mitten in der Nacht von den Hirten gefunden.
Sieh auf alle, die in diesen Festtagen arbeiten,
für uns und für andere.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von den Engeln gerühmt.
Sieh auf deine weltweite Kirche,
in tausend Sprachen dich besingend
und voller Hoffnung.
Wir bitten dich: erhöre uns und alle,
die in diesen Festtagen zu dir beten.

(Vater unser).
Amen

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Wie gut, dass du geboren bist,
Jesus Christ.
Zu deinem Geburtstag haben wir Kerzen angezündet.
Wir bitten dich:
Mache es in der Welt hell und vertreibe alles, was uns Furcht macht.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Die Kranken sollen gesund sein.

Zu deinem Geburtstag feiern wir mit denen,
die wir lieb haben.
Wir bitten dich:
Tröste alle, die weinen und allein sind.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Die Traurigen sollen glücklich sein.

Zu deinem Geburtstag essen wir gute Sachen, die uns schmecken.
Wir bitten dich:
Lass es nicht zu, dass es weiter so ungerecht in der Welt zugeht.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Alle sollen satt werden.

Zu deinem Geburtstag singen wir zusammen.
Wir bitten dich:
Lass die Kinder in Bethlehem fröhlich feiern.
Lass die Kinder in den Flüchtlingsheimen fröhlich feiern.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Überall soll Frieden sein.

Zu deinem Geburtstag werden wir beschenkt.
Wir bitten dich:
Beschenke alle, die heute nichts bekommen.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Sei mit dabei, wenn wir unsere Geschenke auspacken und zuhause feiern.
Segne uns und alle, die wir lieb haben.
Wie gut, dass du geboren bist,
Jesus Christ.
Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christnacht 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser heiligen Nacht.
Du bist arm und schutzbedürftig.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Armen satt werden.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Verfolgten sicher schlafen.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Flüchtlinge Schutz finden.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser harten Welt.
Du bist zart und verletzlich.
Löse du mit Sanftmut, was erstarrt ist.
Rühre du mit Milde die Starken an.
Erweiche du mit Zärtlichkeit die Gefühllosen.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser dunklen Nacht.
Dein Licht macht die Finsternis hell.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Traurigen glücklich sein.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Verachteten aufleben.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Kranken keinen Schmerz spüren.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser friedlosen Welt.
Du bringst den Frieden auf Erden.
Zieh die Mächtigen auf deine Seite.
Überzeuge die Gewalttäter, von ihrem Hass abzulassen.
Versöhne die Völker und stifte Gemeinschaft.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser stillen Nacht.
Du schenkst große Freude.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Waffen schweigen.
Um deinetwillen soll
wenigstens in dieser Nacht niemand verfolgt und gefoltert werden.
Um deinetwillen soll
wenigstens in dieser Nacht alle Klage verstummen.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in unserer Mitte.
Wir haben auf dich gewartet.
Länger noch hast du auf uns gewartet.
Du bist gekommen,
damit wir ein Zuhause haben.
Bleibe bei uns in dieser Nacht,
wohne bei uns unser Leben lang,
segne die, die wir lieben
und verwandle diese Welt durch deine Liebe.
Amen.

 

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christnacht 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Als es ganz still war,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Retter!
Sprich und rette die,
die hilflos sind.
Als es Mitternacht war,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Trost!
Komm und tröste die,
die heute Nacht weinen.

Als alle Hoffnung vergeblich schien,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Zukunft!
Öffne deine Arme weit für die,
die von allen anderen aufgegeben werden.

Als die Dunkelheit nicht schwärzer sein konnte,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Morgenstern!
Mache dich auf und leuchte für die,
die in der Finsternis des Todes gefangen sind.

Als der Friede verloren schien,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Frieden!
Durchdringe die Welt und verwandle sie.
Schaffe dir Raum in uns und durch uns.

Als die Zeit erfüllt war,
da wurdest du Mensch,
du großer und heiliger Gott.
Sei du unser Gott, damit wir deine Menschen sind
und alles gut wird – wie du verheißen hast
für die Nacht und für alle Nächte und Tage dieser Welt.
Amen

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christvesper 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Jesus Christus,
du kleines Kind in Windeln,
du Hoffnung für alle Kleinen,
Mitten in der Nacht bringt dich Maria zur Welt.
Wir bitten dich
für die Kleinen,
die Kinder, die heute geboren werden,
die Kinder, die zu uns gehören,
die Kinder, die uns Hoffnung geben.
Du bist wie sie – Hoffnung und Zukunft:
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind in der Fremde geboren,
du Trost für die Heimatlosen,
für dich war kein Raum in der Herberge.
Wir bitten dich
für die Fremden in unserer Mitte,
für die Obdachlosen in unserer Nachbarschaft
für die Flüchtlingskinder.
Du bist wie sie – verletzlich und mahnend:
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind auf Heu und auf Stroh,
du Lichtblick für die Schöpfung,
Ochs und Esel wärmen dich mit ihrem Atem.
Wir bitten dich
für die verwundete Schöpfung,
für die sehnsüchtig Hoffenden,
für die Sanftmütigen.
Du bist wie sie – schön und freundlich.
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind in Bethlehem geboren,
du Friedensbringer,
ganz Bethlehem sehnt sich nach Frieden.
Wir bitten dich
für die von Kriegen gezeichneten Länder,
für die Menschen in Angst, die Verletzten, die Trauernden,
für alle, die guten Willens sind.
Du bist wie sie – bedroht und schutzlos.
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind von Engel besungen,
von Hirten verehrt.
Du unser Kind, du unser Gott.
Du bist unser Morgenstern.
Deine Geburt macht die Welt hell.
Wir beten dich an.
Höre uns und behüte uns
an diesem Abend und alle Tage.
Amen

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Danke, guter Gott, dass endlich Weihnachten ist.
Jetzt ist die Zeit der Freude,
so bitten wir für alle, die traurig und krank sind.
Das Christkind ist geboren,
so bitten wir für uns und alle Kinder.
Maria und Josef fanden nur in einem Stall Platz,
so bitten wir für alle Flüchtlinge, bei uns und in aller Welt.
Im Stall von Bethlehem wurde das Christkind zwischen Ochs und Esel gelegt,
so bitten wir für die Tiere.
Die Hirten sind von ihrer Arbeit aufgebrochen und beteten das Christkind an,
so bitten wir für alle, die heute arbeiten müssen.
Die Engel haben in der Heiligen Nacht vom Frieden gesungen,
darum bitten wir für alle, die dort leben, wo Krieg herrscht.
Guter und heiliger Gott,
du bist bei uns.
Höre unsere Bitten.
Geh mit uns nach Hause.
Sei mit deinem Segen,
bei uns und bei allen, die wir lieb haben.
Amen

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Christvesper 2013
- Dienstag, 24. Dezember 2013

In der Krippe liegt unser Gott,
für uns ganz klein geworden,
damit wir ihn lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König (EG 45)
oder ein anderer Ruf.

An der Brust von Maria ruht unser Gott,
gestillt von seiner Mutter,
damit wir die Hungrigen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König.

In den Armen Josefs schläft unser Gott,
umsorgt von denen, die auf Gewalt verzichten,
damit wir die Schutzlosen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In einem Stall wohnt unser Gott,
gefährdet wie ein Flüchtlingskind,
damit wir die Flüchtlinge und Obdachlosen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In Windeln gewickelt zeigt sich unser Gott,
schwach und bedürftig,
damit wir die Kranken lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König
 
Auf Heu und auf Stroh liegt unser Gott,
zwischen Ochs und Esel,
damit wir die Tiere lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In Bethlehem wird unser Gott geboren,
bedroht von Soldaten und den Machthabern dieser Welt,
damit wir Frieden haben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

Bewacht von den Engeln,
angebetet von den Hirten,
beschienen von den Sternen – so ist unser Gott,
damit wir vor Freude singen.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König
Amen


 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2013
- Dienstag, 24. Dezember 2013

In dieser Nacht hüllst du uns in Weihnachtsduft.
In dieser Nacht berührst du uns zart.
du kleines Kind, du großer Gott.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du uns in dieser Nacht so nah!
Unsere Herzen und Hände halten wir dir hin.
(Wir bitten dich:) Fülle sie mit deiner Liebe.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht den Heimatlosen so nah!
In der Kälte sehnen sie sich nach Wärme und Geborgenheit.
(Wir bitten dich:) Nimm sie unter deinen Schutz.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht Müttern und Vätern so nah!
Wie Maria und Josef halten sie das Glück ihres Lebens in den Händen.
(Wir bitten dich:) Segne alle Familien.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht den Verachteten so nah!
Sie arbeiten, während andere ruhen und kämpfen um das Lebensnotwendige.
(Wir bitten dich:) Hole sie aus dem Dunkel.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht deiner Schöpfung so nah!
Pflanzen und Tiere, Wasser und Berge strecken sich dir entgegen.
(Wir bitten dich:) Heile ihre Wunden.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht deinen Engeln so nah!
Sie bringen deinen himmlischen Glanz in unsere stumpfe Welt.
(Wir bitten dich:) Erfülle Erd und Sternenzelt mit ihrem Gesang.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Jesus Christus, kleines Kind, Friedensbringer.
Nicht satt sehen können wir uns am Licht dieser Nacht.
Tief atmen wir deinen Duft ein, rein und köstlich.
(Wir bitten dich:) Umhülle die ganze Welt mit deinem nächtlichen Frieden.
Lass uns unter deinem Schutz sicher ruhen.
Amen.

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2012
- Montag, 24. Dezember 2012

Kinder-Christvesper

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Frieden für die Kinder in der Welt.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Liebe und Geduld für die Mütter, die Väter und
für alle, die heranwachsendem Leben ihre Kraft geben.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Frieden für die Kriegsgebiete dieser Welt,
um das Ende von Hass und Gewalt im Heiligen Land.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) –
und bittet um Gerechtigkeit für die Armen
und Brot für die Hungernden.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) –
und bittet um Wärme für die Obdachlosen,
um Beistand für die Flüchtlinge.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Schutz für die Tiere
und Bewahrung der Schöpfung.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Heilung für die Kranken
und Hoffnung für die Traurigen.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“(gesungen) -
und bittet um Freude für alle,
die heute allein sind.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Segen für dieses Fest,
um Glanz in den Augen der Beschenkten,
um Dankbarkeit für alle Gaben,
um Dank für das größte Geschenk
Jesus Christus, das göttliche Kind.
Erbarme dich.
Amen.

 

Christvesper 

Du Kind von Gott gesandt –
du kommst in unsere Welt
und machst alles neu.

An deiner Krippe stehen wir
und bitten dich für deine Welt:

Schau auf Maria
und nimm in dieser Nacht alle Kinder unter deinen Schutz.
Segne die Kinder, die in dieser Nacht geboren werden und ihre Mütter.

Schau auf Maria und Josef
und erneuere in dieser Nacht die Liebe der Eltern zu ihren Kindern.

Schau auf Josef
und trage in dieser Nacht die Mühen derer,
die die Festfreude der anderen ermöglichen.

Schau auf die Hirten
und behüte in dieser Nacht alle, die unterwegs sind.
Geleite die, die aufbrechen und Neues wagen.

Schau auf deine Herberge
und teile in dieser Nacht deine Wärme mit denen,
die ohne Obdach sind.

Schau auf Ochs und Esel
und heile die geschundene Schöpfung.

Schau auf Bethlehem
und schaffe deinem Frieden Raum
in deinem Heiligen Land
und an jedem Ort, an dem Gewalt und Hass toben.

Schau auf den Stern von Bethlehem
und mache in dieser Nacht die Herzen der Traurigen hell.
Vertreibe die Angst der Kranken und verströme Freude.

Du Kind von Gott gesandt –
du kommst in unsere Welt
und machst alles neu.
Zusammen mit den Engeln
lobt dich deine Kirche in aller Welt.
Schau auf uns
und lass uns in dieser Nacht
von neuem deine Liebe entdecken.
Schau auf uns und alle, die zu uns gehören und segne uns.
Amen.


 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2009
- Donnerstag, 24. Dezember 2009

Die Dunkelheit dieser Nacht ersehnt dein Licht,
du Mensch gewordener Gott.
Lass den Stern von Bethlehem leuchten
für die Glücklichen, für die Traurigen,
für die Gleichgültigen, für die Einsamen.
Komm und mache mit deinem Licht unsere Herzen hell. 

In der Stille dieser Nacht sehnen wir uns nach deinem erlösenden Wort,
du Mensch gewordener Gott.
Sprich zu den Armen und Schwachen,
zu den Mächtigen und Reichen,
zu den Hoffnungsvollen und den Resignierten.
Komm und mache mit deiner Wahrheit unsere Herzen hell.

Für die in dieser Nacht vom Grauen Gefangenen ersehnen wir dein Eingreifen,
du Mensch gewordener Gott.
Erbarme dich der
von Schuld Bedrückten,
in Gewalt Verstrickten,
von Hass Verblendeten,
von Lüge Verführten.
Komm und mache mit deiner Versöhnung unsere Herzen hell.

Für die in dieser Nacht Verzweifelten ersehnen wir deinen Trost,
du Mensch gewordener Gott.
Schicke deine Engel
zu den Trauernden, zu den Kranken,
zu den Hoffnungslosen,
zu den Sterbenden.
Komm und mache mit deinem Trost unsere Herzen hell.

Mit den Hoffnungsvollen in dieser Nacht ersehnen wir deinen Frieden,
du Mensch gewordener Gott.
Schaffe deinem Frieden Raum
in Bethlehem, Jerusalem, Nazareth,
an allen Orten,
in deiner Kirche,
in unseren Familien.
Komm und mache mit deinem Frieden unsere Herzen hell.

In der Freude dieser Nacht danken wir dir für deine Verheißungen,
du Mensch gewordener Gott.
Umhülle mit deiner Liebe
unsere Kinder,
unsere Liebsten nah und fern,
alle, die unserem Herzen nah sind.
Komm und wohne mit deiner Liebe in unserem Herzen.

Mensch gewordener Gott,
Kind in der Krippe,
Licht vom wahren Licht,
Liebe über alle Liebe,
dich beten wir an.
Segne uns und diese Nacht. Amen.

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

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