Wochengebet

Seit über acht Jahren bietet die VELKD zu den Sonn- und Feiertagen im Kirchenjahr sowie aus aktuellem Anlass online Gebetstexte. Sie werden jeweils Mitte der Woche für den darauf folgenden Feiertag eingestellt. Die Texte dienen sowohl dem gottesdienstlichen als auch dem privaten Beten und verbinden auf neue Weise aktuelles Geschehen mit der Struktur des Kirchenjahres.

Die Internetfürbitten werden im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD vom Gottedienstreferat und vom Liturgiewissenschaftlichen Institut der VELKD in Leipzig erarbeitet.  

Hinweis:
Für die kommenden Fest- und Sonntage stehen weitere Fürbitten / Gebete im Archiv zur Verfügung. Das jeweilige Tagesdatum oder der Name des anstehenden Fest- / Sonntages dienen als Suchkriterium.

Sonntag, 24. September 2017
Gebet für den 15. Sonntag nach Trinitatis

„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1 Petrus 5,7)

Sorglos in Gott,
der für uns sorgt,
berufen zu leben wie die Vögel unten dem Himmel
oder die Blumen auf dem Feld,
leicht und frei und vergänglich und getragen,
werfen wir hin, was uns beschwert,
werfen es in die Höhe,
daß es weht in Gottes gutem Atem.
Er tröstet und erhält uns und erfüllt uns mit Dankbarkeit.

Ihm werfen wir die Sorgen zu um unser Land
heute am Wahltag,
unsere Sorgen um Frieden und gegenseitige Achtsamkeit,
Sorgen um unsere geistigen und natürlichen Lebensgrundlagen,
um Freiheit und Wahrhaftigkeit,
Sorgen um das Engagement aller und Gemeinsinn
in den drängenden Fragen der Gegenwart,
um politische Ordnungen, die tragfähig sind.
Wir beten:
Herr, erbarme dich.

Ihm werfen wir die Sorgen zu um unsere Kinder und Enkel,
Sorgen um die Welt, die wir ihnen hinterlassen,
um die kulturellen Erinnerungen und die Werte,
die wir ihnen vorleben,
um den Glauben,
die Liebe und die Hoffnung, die wir ihnen weitergeben wollen.
Wir beten:
Herr, erbarme dich.

Ihm werfen wir unsere Sorgen zu um die Opfer
der Wirbelstürme in der Karibik,
der Verfolgungen in Birma,
der Bürgerkriege in Syrien, Irak und Afghanistan,
Sorgen angesichts der zahllosen Hungernden und Elenden,
deren Namen niemand weiß und von denen niemand berichtet.
Wir beten:
Herr, erbarme dich.

Ihm werfen wir unsere Sorgen zu um unsere Kirche,
um die Gemeinden, in denen wir leben und die uns tragen,
um die Gottesdienste, die wir feiern und die uns stärken,
um die geistigen Kräfte,
die uns hinaus ins Weite schauen lassen
aus allem heraus, was uns eng macht und bedrängt.
Wir beten:
Herr, erbarme dich.

Ihm werfen wir unsere Sorgen zu um uns selbst,
um Gesundheit und seelisches Wohl,
um Perspektiven und sinnvolle Arbeit,
um Geborgenheit in Familie und unter Freunden,
um die Kraft zu glauben und zuerst nach Gottes Reich zu suchen,
um das, was wir nun in der Stille sagen:
- Stille -
Wir beten:
Herr, erbarme dich.

Sorglos in Gott,
der für uns sorgt,
werfen wir alle unsere Sorgen,
so schwer und groß sie oft sind, auf ihn.
Im Vertrauen, daß Gott größer ist als alles,
was uns bedrückt,
größer als alles, was wir vermögen, beten wir:
Vater unser ...

 

Wochengebet für den 15. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 04. September 2016

Du unser Gott,
du Quelle des Lebens,
Dein Wort, ewiger Gott, richtet auf.
Sprich zu deiner Gemeinde und sorge für sie.
Sprich zu denen, die in einer feindlichen Umgebung leben
und richte sie auf.
Sprich zu denen, die kleinlaut und ängstlich sind
und richte sie auf.
Sprich zu denen, die unsicher und orientierungslos sind
und richte sie auf.
Dein Wort sorge für sie.
Wir bitten:
Erhöre uns.

Dein Trost, ewiger Gott, gibt Stärke.
Komm mit deinem Trost
und stärke die Erdbebenopfer in Italien.
Komm mit deinem Trost
und gib den Opfern von Gewalt und Krieg Stärke,
den Belagerten in Aleppo und Homs,
den Menschen im Jemen und im Sudan,
den Verschleppten und Traumatisierten.
Dein Trost sorge für sie.
Wir bitten:
Erhöre uns.

Deine Verheißung, ewiger Gott, gibt Kraft zum Leben.
Komm mit deiner Kraft zu allen,
die in Angst und Gefahr leben,
zu den Flüchtlingen auf dem Mittelmeer und ihren Rettern,
zu den Fremden in unserer Nachbarschaft
und allen, die ihnen beistehen.
Komm mit deiner Kraft zu allen,
die aufbrechen und neu anfangen,
zu den Jugendlichen am Beginn des Ausbildungsjahres,
zu den Kindern am Beginn des Schuljahres.
Deine Kraft sorge für sie.
Wir bitten:
Erhöre uns.

Deine Wahrheit, ewiger Gott, ist der Grund, auf dem wir stehen.
Um deine Wahrheit bitten wir:
für alle, die für andere Verantwortung tragen,
für die Politikerinnen und Politiker,
für alle, deren Entscheidungen das Leben anderer betreffen,
in Behörden und Ämtern, in Personalstellen und Parlamenten,
für die Wahlen und den Wahlkampf in diesen Tagen.
Deine Wahrheit sorge für sie.
Wir bitten:
Erhöre uns.

Du ewiger Gott, Quelle des Lebens,
sorge für unsere Kranken und alle, die sie pflegen.
Sorge für die Verzweifelten,
für die Sterbenden.
Du sorgst für uns und alle, die uns anvertraut sind.
Auf den Beistand deines Heiligen hoffen wir.
Durch Jesus Christus bitten wir:
Erhöre uns.

Amen

 

Informationen für: 15. So. n. Trinitatis

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: 1. Pet 5,7

Wochenpsalm: Ps 127

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

 

Epistel: 1. Petr 5,5c-11

Evangelium: Mt 6,25-34

Predigttext: Mt 6,25-34

Wochenlied: 369

Wochengebet für den 15. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 13. September 2015

Du sorgst für uns,
barmherziger Gott.
Aus deinen Händen empfangen wir,
was uns leben lässt.
In deine Hände legen wir die Sorgen,
die uns umtreiben.

Wir sorgen uns um die Frauen, Kinder und Männer,
die einen sicheren Ort zum Leben suchen.
Wir sorgen uns um die Kinder,
die von ihren Eltern getrennt werden und
um die Eltern, die ihre Kinder suchen.
Wir sorgen uns um die fremden jungen Männer,
denen Misstrauen entgegenschlägt;
um die Kinder und Jugendlichen,
die Hoffnung und Bildung brauchen.
Nimm sie alle unter deinen Schutz
und sorge für sie, du Gott der Barmherzigkeit.
Kyrie eleison.

Wir sorgen uns um das Zusammenleben in unserem Land.
Wir sorgen uns um die Menschen,
deren Herzen kalt bleiben,
die nicht vor Gewalt zurückschrecken,
die deine Gebote verachten.
Rühre ihre Herzen an
und zeige ihnen den Weg der Gerechtigkeit,
du Gott der Barmherzigkeit.
Kyrie eleison.

Wir sorgen uns um die Politikerinnen und Politiker.
Wir sorgen uns um die Starken,
die über das Leben der Schwachen verfügen.
Wir sorgen uns um die Einflussreichen,
deren Worte wirken.
Schärfe ihr Gewissen
und gib ihnen Weisheit,
du Gott der Barmherzigkeit.
Kyrie eleison.

Wir sorgen uns auch um unsere Freunde und
Angehörige, die in Not sind,
die krank sind,
die vor schweren Entscheidungen stehen.
Wir sorgen uns um die Trauernden.
Nimm dich ihrer an
und sorge für sie,
du Gott der Barmherzigkeit.
Kyrie eleison.

Wir sorgen uns um deine Kirche,
du Gott des Lebens.
Sorge du für deine Gläubigen in aller Welt.
Bewege sie durch deinen heiligen Geist
und richte dein Reich und deine Gerechtigkeit auf.
Im Namen Jesu rufen wir dich an,
du Gott der Barmherzigkeit.
Kyrie eleison.

 

Informationen für: 15. So. n. Trinitatis

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: 1. Pet 5,7

Wochenpsalm: Ps 127

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

 

Epistel: 1. Petr 5,5c-11

Evangelium: Mt 6,25-34

Predigttext: Mt 6,25-34

Wochenlied: 369

Wochengebet für den 15. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 28. September 2014

„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“

Wir preisen Dich, Gott,
der du die Menschen liebst,
und werfen unsere Schwachheit auf Dich
und bitten, daß uns Kraft werde.

Verzeih,
was immer wir wider dich und deine Geschöpfe getan haben,
und mache uns zu neuen Menschen.
Dir geben wir uns hin, nimm uns auf,
Gott der Wahrheit,
bewahre uns in dir.

Herr erbarme dich, Christus erbarme dich,
Herr erbarme dich.

Wir bringen vor dich unsere Sorge um den Frieden.
Inmitten neuer Kriegsherde,
kalter und heißer Frontlinien,
inmitten neuer Gewalt zwischen Religionen und Kulturen,
und verstört
von Bildern der Brutalität im Namen des Islam
gegen Christen und Andersgläubige in Syrien und im Irak,
rufen wir zu dir:

Herr erbarme dich, Christus erbarme dich,
Herr erbarme dich.

Wir bringen vor dich die Sorge um die vielen Flüchtlinge,
täglich mehr und mehr,
und um alle, die vor Krieg und Elend nicht fliehen können,
die Sorge
um unsere Schwestern und Brüder im Nahen Osten,
um die reichen Traditionen der orientalischen Kirchen,
die unter massiven Angriffen der Intoleranz
für immer ausgelöscht zu werden drohen,
und rufen:

Herr erbarme dich, Christus erbarme dich,
Herr erbarme dich.

Wir bringen vor dich die Sorge um die Zukunft unserer Erde,
angesichts beschleunigten Raubbaus
und eines schier alles verschlingenden Systems von Wachstum und Profit.
Wir selbst sind darin verwoben,
ohnmächtig und doch auch verantwortlich,
so bringen wir vor dich die bedrängende Sorge
um die kommenden Lebensumstände unserer Kinder und Enkel,
und rufen:

Herr erbarme dich, Christus erbarme dich,
Herr erbarme dich.

Wir bringen dir die Sorge um uns selbst,
unsere brüchigen Sicherheiten,
ungewisse Zukunft,
unsere oft zweifelhaften Träume und Erwartungen an das Leben,
unser falsches Vertrauen auf uns selbst,
unsere Unbeständigkeit und unser vergängliches Dasein,
und rufen:

Herr erbarme dich, Christus erbarme dich,
Herr erbarme dich.

Deine unendliche Sorge
umhüllt unsere Sorgen.
Offenbare dich und enthülle dein Licht.
Erkennen sollen dich alle,
den Vater und seinen Sohn, Jesus Christus.
Amen.

(Das Gebet verwendet Motive eines altchristlichen Fürbittgebetes aus dem Euchologion des Serapion von Thumis, 4. Jahrhundert.)

 

Informationen für: 15. So. n. Trinitatis

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: 1. Pet 5,7

Wochenpsalm: Ps 127

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

 

Epistel: 1. Petr 5,5c-11

Evangelium: Mt 6,25-34

Predigttext: Mt 6,25-34

Wochenlied: 369

Wochengebet für den 15. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 08. September 2013

Du sorgst für uns,
barmherziger Gott.
Dir dürfen wir unser Sorgen überlassen.

Groß ist unsere Sorge.
Nimm dich unserer Sorgen an.
Wir haben Angst um die Menschen in Syrien.
Wir sehen entsetzliche Bilder,
hören erschütternde Berichte,
lesen zynische Argumente.
Wir verfolgen die Debatten um Militäreinsätze.
Wir sehen, wie sich der Krieg weiter durch den Mittleren Ostern frisst.
Nichts können wir tun,
als dich anzurufen.
Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison

Groß ist unsere Sorge.
Nimm dich unserer Sorgen an.
Wir haben Angst um die syrischen Kinder,
um die Flüchtlinge.
Wir haben Angst um unsere syrischen Schwestern und Brüder in Christus.
Wir hören, wie sie bedrängt werden.
Wir warten auf die behütete Rückkehr der beiden verschleppten Bischöfe.
Wir sehen, wie deine Gemeinde von den Orten der ersten Christenheit vertrieben wird.
Nichts können wir tun,
als dich anzurufen.
Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison

Groß ist unsere Sorge.
Nimm dich unserer Sorgen an.
Wir sorgen uns um deine Schöpfung.
Wir hören, wie in Fukushima das Wasser verstrahlt ist.
Wir sehen die Bilder von Bränden und Überschwemmungen.
Wir spüren, wie unsere Kinder Angst vor dem Klimawandel haben.
Nichts können wir tun,
als dich anzurufen.
Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison

Groß ist unsere Sorge.
Nimm dich unserer Sorgen an.
Wir sorgen uns um die Kranken.
Wir hören ihre Klagen und sehen, wie sie leiden.
Wir bewundern die, die sie pflegen.
Wir versuchen selbst zu helfen.
Wir sorgen uns um die Sterbenden und Trauernden.
Wir denken an unsere Verstorbenen.
Nichts können wir tun,
als dich anzurufen.
Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison

Groß ist unsere Sorge.
Nimm dich unserer Sorgen an.
Wir sorgen uns um deine Kirche.
Wir sehen, dass sie an vielen Orten verachtet wird.
Wir erfahren, dass sie in vielen Ländern verfolgt wird.
Aber wir erleben auch, wie wir dich gemeinsam bekennen.
So können wir auch nichts Größeres tun,
als dich anzubeten und zu dir zu rufen:
Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison

Du sorgst für uns durch Jesus Christus.
Ihm vertrauen wir heute und alle Tage.
Amen.

 

Informationen für: 15. So. n. Trinitatis

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: 1. Pet 5,7

Wochenpsalm: Ps 127

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

 

Epistel: 1. Petr 5,5c-11

Evangelium: Mt 6,25-34

Predigttext: Mt 6,25-34

Wochenlied: 369

Archiv

Es wurden 13 Fürbitten gefunden

Gebet für die Christvesper 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Jesus Christus,
du kleines Kind in der Krippe.
Du heller Stern in dunkler Nacht.
Du Wunschkind,
das unsere Wünsche und Bitten kennt,
noch ehe wir sie selbst ahnen.

Wir wünschen uns den Gesang deiner Engel
für alle, die heute deine Geburt feiern.

Wir wünschen uns das helle Licht der Engel
für alle, die in Dunkelheit und Krankheit gefangen sind.

Wir wünschen uns deinen Trost
für die Verletzten und für alle,
die um die Toten von Berlin trauern.

Wir wünschen uns Frieden
für alle Orte, an denen Krieg und Gewalt herrschen.

Wir wünschen uns die Menge der himmlischen Heerscharen
für Bethlehem, für Jerusalem, für Nazareth.

Wir wünschen uns die Freude der Hirten
für alle, die aufbrechen.

Wir wünschen uns die Treue der Hirten
für alle, die heute arbeiten und die Festfreude der anderen ermöglichen.

Wir wünschen uns die Fürsorge der Hirten
für alle deine Geschöpfe,
für die Tiere, von denen wir leben,
für die Erde die uns trägt.

Wir wünschen uns Marias Liebe
für alle, die Kinder erziehen.

Wir wünschen uns Marias Staunen
für deine weltweite Kirche.

Jesus Christus,
du Wunschkind,
das unsere Wünsche und Bitten kennt,
noch ehe wir sie selbst ahnen.
Wir glauben an dich,
wir beten dich an.
Segne alle, die wir lieben
und bleib unser heller Stern in dunkler Nacht.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Alle Jahre wieder
kommst du zu uns Christuskind.
Wir bitten dich,
komme auch zu allen Kindern in der Welt.
Komm zu den Traurigen und den Kranken.
Komm zu denen, die kein Zuhause haben
und zu denen, die hungrig sind.

Du kehrst mit deinem Segen bei uns ein,
du Christuskind.
Wir bitten dich,
segne die Großen und die wichtigen Leute,
damit sie dafür sorgen, dass wir in Frieden leben.
Segne auch die, mit denen wir uns streiten,
damit wir uns vertragen.

Du bist an unserer Seite,
du Christuskind.
Wir bitten dich,
sei auch bei allen, die zu uns gehören,
bei unserem Eltern und Großeltern,
unseren Geschwisters und Verwandten.
Sei dabei, wenn wir miteinander Weihnachten feiern.
Lass uns nicht streiten.

Alle Jahre wieder, kommst du zu uns,
du Christuskind.
Wir danken dir und freuen uns,
dass wir zu dir gehören.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christnacht 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Du Friedenskind,
wir beten dich an.
Du Friedenskind,
klein und zart –
sei das Glück für unsere Kinder
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
gefürchtet von den Kriegsherren,
sei stark für die Kinder von Aleppo und Mossul
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
gehasst von den Feinden des Lebens –
tröste die Trauernden in Berlin und
segne in dieser Nacht alle, die in Anschlägen verletzt wurden.

Du Friedenskind,
verfolgt von den Mächtigen –
umsorge die Obdachlosen und Flüchtlinge
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
geborgen in Marias Armen –
wache über den Einsamen
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
mit Küssen umfangen –
schließe die Liebenden in deine Arme
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
glücklich und strahlend –
Jesus Christus, du Retter und Gott,
sei uns willkommen
und segne uns und alle, die zu uns gehören in dieser Nacht
und an diesem Fest.

Amen.

 

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christvesper 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Ewiger Gott,
wunderbares Kind im Stall von Bethlehem.
Sieh auf die Kinder,
die in diesen Tagen geboren werden,
jedes ein Wunder,
verletzlich und zart.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
du kleines Kind ohne Zuhause.
Sieh auf die Kinder,
die in diesen Tagen auf der Flucht sind,
jedes ein Zeichen der Hoffnung,
schutzlos und preisgegeben.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von den Gesetzen der Kaiser und Statthalter verfolgt.
Sieh auf die Mächtigen dieser Tage,
der Weisheit bedürftig und angewiesen auf deinen Rat.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von Maria geboren.
Sieh auf alle Mütter und Väter,
die ihre Kräfte für ihre Kinder hergeben,
mit Liebe und Sorge,
erschöpft und begeistert.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.
Sieh auf alle Bedürftigen und Schwachen,
angewiesen auf Hilfe,
auf Gerechtigkeit hoffend.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
kaum geboren vom Tode bedroht.
Sieh auf die Toten dieses Jahres,
ertrunken und ermordet,
unser Herz beschwerend, bei dir geborgen.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
gewärmt vom Atem eines Ochsen und eines Esels.
Sieh auf deine Schöpfung,
voller Schönheit,
verwundet und gefährdet.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
mitten in der Nacht von den Hirten gefunden.
Sieh auf alle, die in diesen Festtagen arbeiten,
für uns und für andere.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von den Engeln gerühmt.
Sieh auf deine weltweite Kirche,
in tausend Sprachen dich besingend
und voller Hoffnung.
Wir bitten dich: erhöre uns und alle,
die in diesen Festtagen zu dir beten.

(Vater unser).
Amen

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Wie gut, dass du geboren bist,
Jesus Christ.
Zu deinem Geburtstag haben wir Kerzen angezündet.
Wir bitten dich:
Mache es in der Welt hell und vertreibe alles, was uns Furcht macht.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Die Kranken sollen gesund sein.

Zu deinem Geburtstag feiern wir mit denen,
die wir lieb haben.
Wir bitten dich:
Tröste alle, die weinen und allein sind.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Die Traurigen sollen glücklich sein.

Zu deinem Geburtstag essen wir gute Sachen, die uns schmecken.
Wir bitten dich:
Lass es nicht zu, dass es weiter so ungerecht in der Welt zugeht.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Alle sollen satt werden.

Zu deinem Geburtstag singen wir zusammen.
Wir bitten dich:
Lass die Kinder in Bethlehem fröhlich feiern.
Lass die Kinder in den Flüchtlingsheimen fröhlich feiern.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Überall soll Frieden sein.

Zu deinem Geburtstag werden wir beschenkt.
Wir bitten dich:
Beschenke alle, die heute nichts bekommen.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Sei mit dabei, wenn wir unsere Geschenke auspacken und zuhause feiern.
Segne uns und alle, die wir lieb haben.
Wie gut, dass du geboren bist,
Jesus Christ.
Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christnacht 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser heiligen Nacht.
Du bist arm und schutzbedürftig.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Armen satt werden.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Verfolgten sicher schlafen.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Flüchtlinge Schutz finden.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser harten Welt.
Du bist zart und verletzlich.
Löse du mit Sanftmut, was erstarrt ist.
Rühre du mit Milde die Starken an.
Erweiche du mit Zärtlichkeit die Gefühllosen.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser dunklen Nacht.
Dein Licht macht die Finsternis hell.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Traurigen glücklich sein.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Verachteten aufleben.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Kranken keinen Schmerz spüren.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser friedlosen Welt.
Du bringst den Frieden auf Erden.
Zieh die Mächtigen auf deine Seite.
Überzeuge die Gewalttäter, von ihrem Hass abzulassen.
Versöhne die Völker und stifte Gemeinschaft.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser stillen Nacht.
Du schenkst große Freude.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Waffen schweigen.
Um deinetwillen soll
wenigstens in dieser Nacht niemand verfolgt und gefoltert werden.
Um deinetwillen soll
wenigstens in dieser Nacht alle Klage verstummen.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in unserer Mitte.
Wir haben auf dich gewartet.
Länger noch hast du auf uns gewartet.
Du bist gekommen,
damit wir ein Zuhause haben.
Bleibe bei uns in dieser Nacht,
wohne bei uns unser Leben lang,
segne die, die wir lieben
und verwandle diese Welt durch deine Liebe.
Amen.

 

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christnacht 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Als es ganz still war,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Retter!
Sprich und rette die,
die hilflos sind.
Als es Mitternacht war,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Trost!
Komm und tröste die,
die heute Nacht weinen.

Als alle Hoffnung vergeblich schien,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Zukunft!
Öffne deine Arme weit für die,
die von allen anderen aufgegeben werden.

Als die Dunkelheit nicht schwärzer sein konnte,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Morgenstern!
Mache dich auf und leuchte für die,
die in der Finsternis des Todes gefangen sind.

Als der Friede verloren schien,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Frieden!
Durchdringe die Welt und verwandle sie.
Schaffe dir Raum in uns und durch uns.

Als die Zeit erfüllt war,
da wurdest du Mensch,
du großer und heiliger Gott.
Sei du unser Gott, damit wir deine Menschen sind
und alles gut wird – wie du verheißen hast
für die Nacht und für alle Nächte und Tage dieser Welt.
Amen

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christvesper 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Jesus Christus,
du kleines Kind in Windeln,
du Hoffnung für alle Kleinen,
Mitten in der Nacht bringt dich Maria zur Welt.
Wir bitten dich
für die Kleinen,
die Kinder, die heute geboren werden,
die Kinder, die zu uns gehören,
die Kinder, die uns Hoffnung geben.
Du bist wie sie – Hoffnung und Zukunft:
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind in der Fremde geboren,
du Trost für die Heimatlosen,
für dich war kein Raum in der Herberge.
Wir bitten dich
für die Fremden in unserer Mitte,
für die Obdachlosen in unserer Nachbarschaft
für die Flüchtlingskinder.
Du bist wie sie – verletzlich und mahnend:
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind auf Heu und auf Stroh,
du Lichtblick für die Schöpfung,
Ochs und Esel wärmen dich mit ihrem Atem.
Wir bitten dich
für die verwundete Schöpfung,
für die sehnsüchtig Hoffenden,
für die Sanftmütigen.
Du bist wie sie – schön und freundlich.
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind in Bethlehem geboren,
du Friedensbringer,
ganz Bethlehem sehnt sich nach Frieden.
Wir bitten dich
für die von Kriegen gezeichneten Länder,
für die Menschen in Angst, die Verletzten, die Trauernden,
für alle, die guten Willens sind.
Du bist wie sie – bedroht und schutzlos.
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind von Engel besungen,
von Hirten verehrt.
Du unser Kind, du unser Gott.
Du bist unser Morgenstern.
Deine Geburt macht die Welt hell.
Wir beten dich an.
Höre uns und behüte uns
an diesem Abend und alle Tage.
Amen

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Danke, guter Gott, dass endlich Weihnachten ist.
Jetzt ist die Zeit der Freude,
so bitten wir für alle, die traurig und krank sind.
Das Christkind ist geboren,
so bitten wir für uns und alle Kinder.
Maria und Josef fanden nur in einem Stall Platz,
so bitten wir für alle Flüchtlinge, bei uns und in aller Welt.
Im Stall von Bethlehem wurde das Christkind zwischen Ochs und Esel gelegt,
so bitten wir für die Tiere.
Die Hirten sind von ihrer Arbeit aufgebrochen und beteten das Christkind an,
so bitten wir für alle, die heute arbeiten müssen.
Die Engel haben in der Heiligen Nacht vom Frieden gesungen,
darum bitten wir für alle, die dort leben, wo Krieg herrscht.
Guter und heiliger Gott,
du bist bei uns.
Höre unsere Bitten.
Geh mit uns nach Hause.
Sei mit deinem Segen,
bei uns und bei allen, die wir lieb haben.
Amen

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Christvesper 2013
- Dienstag, 24. Dezember 2013

In der Krippe liegt unser Gott,
für uns ganz klein geworden,
damit wir ihn lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König (EG 45)
oder ein anderer Ruf.

An der Brust von Maria ruht unser Gott,
gestillt von seiner Mutter,
damit wir die Hungrigen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König.

In den Armen Josefs schläft unser Gott,
umsorgt von denen, die auf Gewalt verzichten,
damit wir die Schutzlosen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In einem Stall wohnt unser Gott,
gefährdet wie ein Flüchtlingskind,
damit wir die Flüchtlinge und Obdachlosen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In Windeln gewickelt zeigt sich unser Gott,
schwach und bedürftig,
damit wir die Kranken lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König
 
Auf Heu und auf Stroh liegt unser Gott,
zwischen Ochs und Esel,
damit wir die Tiere lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In Bethlehem wird unser Gott geboren,
bedroht von Soldaten und den Machthabern dieser Welt,
damit wir Frieden haben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

Bewacht von den Engeln,
angebetet von den Hirten,
beschienen von den Sternen – so ist unser Gott,
damit wir vor Freude singen.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König
Amen


 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2013
- Dienstag, 24. Dezember 2013

In dieser Nacht hüllst du uns in Weihnachtsduft.
In dieser Nacht berührst du uns zart.
du kleines Kind, du großer Gott.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du uns in dieser Nacht so nah!
Unsere Herzen und Hände halten wir dir hin.
(Wir bitten dich:) Fülle sie mit deiner Liebe.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht den Heimatlosen so nah!
In der Kälte sehnen sie sich nach Wärme und Geborgenheit.
(Wir bitten dich:) Nimm sie unter deinen Schutz.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht Müttern und Vätern so nah!
Wie Maria und Josef halten sie das Glück ihres Lebens in den Händen.
(Wir bitten dich:) Segne alle Familien.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht den Verachteten so nah!
Sie arbeiten, während andere ruhen und kämpfen um das Lebensnotwendige.
(Wir bitten dich:) Hole sie aus dem Dunkel.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht deiner Schöpfung so nah!
Pflanzen und Tiere, Wasser und Berge strecken sich dir entgegen.
(Wir bitten dich:) Heile ihre Wunden.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht deinen Engeln so nah!
Sie bringen deinen himmlischen Glanz in unsere stumpfe Welt.
(Wir bitten dich:) Erfülle Erd und Sternenzelt mit ihrem Gesang.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Jesus Christus, kleines Kind, Friedensbringer.
Nicht satt sehen können wir uns am Licht dieser Nacht.
Tief atmen wir deinen Duft ein, rein und köstlich.
(Wir bitten dich:) Umhülle die ganze Welt mit deinem nächtlichen Frieden.
Lass uns unter deinem Schutz sicher ruhen.
Amen.

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2012
- Montag, 24. Dezember 2012

Kinder-Christvesper

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Frieden für die Kinder in der Welt.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Liebe und Geduld für die Mütter, die Väter und
für alle, die heranwachsendem Leben ihre Kraft geben.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Frieden für die Kriegsgebiete dieser Welt,
um das Ende von Hass und Gewalt im Heiligen Land.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) –
und bittet um Gerechtigkeit für die Armen
und Brot für die Hungernden.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) –
und bittet um Wärme für die Obdachlosen,
um Beistand für die Flüchtlinge.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Schutz für die Tiere
und Bewahrung der Schöpfung.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Heilung für die Kranken
und Hoffnung für die Traurigen.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“(gesungen) -
und bittet um Freude für alle,
die heute allein sind.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Segen für dieses Fest,
um Glanz in den Augen der Beschenkten,
um Dankbarkeit für alle Gaben,
um Dank für das größte Geschenk
Jesus Christus, das göttliche Kind.
Erbarme dich.
Amen.

 

Christvesper 

Du Kind von Gott gesandt –
du kommst in unsere Welt
und machst alles neu.

An deiner Krippe stehen wir
und bitten dich für deine Welt:

Schau auf Maria
und nimm in dieser Nacht alle Kinder unter deinen Schutz.
Segne die Kinder, die in dieser Nacht geboren werden und ihre Mütter.

Schau auf Maria und Josef
und erneuere in dieser Nacht die Liebe der Eltern zu ihren Kindern.

Schau auf Josef
und trage in dieser Nacht die Mühen derer,
die die Festfreude der anderen ermöglichen.

Schau auf die Hirten
und behüte in dieser Nacht alle, die unterwegs sind.
Geleite die, die aufbrechen und Neues wagen.

Schau auf deine Herberge
und teile in dieser Nacht deine Wärme mit denen,
die ohne Obdach sind.

Schau auf Ochs und Esel
und heile die geschundene Schöpfung.

Schau auf Bethlehem
und schaffe deinem Frieden Raum
in deinem Heiligen Land
und an jedem Ort, an dem Gewalt und Hass toben.

Schau auf den Stern von Bethlehem
und mache in dieser Nacht die Herzen der Traurigen hell.
Vertreibe die Angst der Kranken und verströme Freude.

Du Kind von Gott gesandt –
du kommst in unsere Welt
und machst alles neu.
Zusammen mit den Engeln
lobt dich deine Kirche in aller Welt.
Schau auf uns
und lass uns in dieser Nacht
von neuem deine Liebe entdecken.
Schau auf uns und alle, die zu uns gehören und segne uns.
Amen.


 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2009
- Donnerstag, 24. Dezember 2009

Die Dunkelheit dieser Nacht ersehnt dein Licht,
du Mensch gewordener Gott.
Lass den Stern von Bethlehem leuchten
für die Glücklichen, für die Traurigen,
für die Gleichgültigen, für die Einsamen.
Komm und mache mit deinem Licht unsere Herzen hell. 

In der Stille dieser Nacht sehnen wir uns nach deinem erlösenden Wort,
du Mensch gewordener Gott.
Sprich zu den Armen und Schwachen,
zu den Mächtigen und Reichen,
zu den Hoffnungsvollen und den Resignierten.
Komm und mache mit deiner Wahrheit unsere Herzen hell.

Für die in dieser Nacht vom Grauen Gefangenen ersehnen wir dein Eingreifen,
du Mensch gewordener Gott.
Erbarme dich der
von Schuld Bedrückten,
in Gewalt Verstrickten,
von Hass Verblendeten,
von Lüge Verführten.
Komm und mache mit deiner Versöhnung unsere Herzen hell.

Für die in dieser Nacht Verzweifelten ersehnen wir deinen Trost,
du Mensch gewordener Gott.
Schicke deine Engel
zu den Trauernden, zu den Kranken,
zu den Hoffnungslosen,
zu den Sterbenden.
Komm und mache mit deinem Trost unsere Herzen hell.

Mit den Hoffnungsvollen in dieser Nacht ersehnen wir deinen Frieden,
du Mensch gewordener Gott.
Schaffe deinem Frieden Raum
in Bethlehem, Jerusalem, Nazareth,
an allen Orten,
in deiner Kirche,
in unseren Familien.
Komm und mache mit deinem Frieden unsere Herzen hell.

In der Freude dieser Nacht danken wir dir für deine Verheißungen,
du Mensch gewordener Gott.
Umhülle mit deiner Liebe
unsere Kinder,
unsere Liebsten nah und fern,
alle, die unserem Herzen nah sind.
Komm und wohne mit deiner Liebe in unserem Herzen.

Mensch gewordener Gott,
Kind in der Krippe,
Licht vom wahren Licht,
Liebe über alle Liebe,
dich beten wir an.
Segne uns und diese Nacht. Amen.

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

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