Wochengebet

Die VELKD bietet zu den Sonn- und Feiertagen im Kirchenjahr sowie aus aktuellem Anlass online Gebetstexte. Sie werden jeweils Mitte der Woche für den darauf folgenden Feiertag eingestellt. Die Texte dienen sowohl dem gottesdienstlichen als auch dem privaten Beten und verbinden auf neue Weise aktuelles Geschehen mit der Struktur des Kirchenjahres.

Die Internetfürbitten werden im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD vom Gottedienstreferat und vom Liturgiewissenschaftlichen Institut der VELKD in Leipzig erarbeitet.  

Hinweis:
Für die kommenden Fest- und Sonntage stehen weitere Fürbitten / Gebete im Archiv zur Verfügung. Das jeweilige Tagesdatum oder der Name des anstehenden Fest- / Sonntages dienen als Suchkriterium.

Sonntag, 24. Februar 2019
Gebet für den 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimä)

Du sprichst, guter Gott,
und wer dich hört,
sieht die Welt mit neuen Augen.

Du sprichst, treuer Gott,
und wer auf dich hört,
findet neue Wege.

Du sprichst, barmherziger Gott
und Hartherzige werden milde.

Wir bitten dich:
Sprich zu denen, die Macht haben,
zu denen, die die politische Zukunft Europas verhandeln,
zu denen, die mit ihren Worten Herzen öffnen oder verschließen,
zu denen, die über andere urteilen.
Rühre ihre Herzen an
und leite sie auf den Weg zu deiner Barmherzigkeit.
Herr, erbarme dich – Christus, erbarme dich – Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich:
Sprich zu den Müden und Erschöpften,
zu denen, die sich in ihrer Arbeit aufreiben,
zu denen, die für andere ihre Kräfte einsetzen,
zu denen, die am Sinn ihres Tuns zweifeln.
Rühre ihre Herzen an
und gib ihnen neuen Mut, neue Kraft, neue Liebe.
Herr, erbarme dich – Christus, erbarme dich – Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich:
Sprich zu den Gedemütigten und Leidenden,
zu denen, die inmitten von Gewalt und Krieg leben,
zu denen, die umgeben von Reichtum betteln, um zu überleben,
zu denen, die krank sind.
Befreie sie von ihren Schmerzen, ihrer Verzweiflung und ihrem Hunger.
Sprich du, gerechter Gott, und schicke ihnen Hilfe.
Herr, erbarme dich – Christus, erbarme dich – Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich:
Sprich zu deiner Kirche,
zu denen, die am Alten festhalten,
zu denen, die dich aus den Augen verloren haben,
zu denen, die voller Sehnsucht nach dir suchen.
Sprich dein Wort,
damit unsere Kinder, dich finden.
Sprich dein Wort,
damit wir dich glaubwürdig bezeugen.
Sprich dein Wort,
damit wir Werkzeug deiner Barmherzigkeit und Liebe sind.
Herr, erbarme dich – Christus, erbarme dich – Herr, erbarme dich.

Du sprichst, ewiger Gott,
und wer dich hört,
sieht die Welt mit neuen Augen.
Sprich zu uns,
rühre unsere Herzen an.
Sprich zu uns und zu allen, die uns auf dem Herzen liegen.
Dir vertrauen wir uns und alle, die zu uns gehören an.
Dir dem lebendigen Gott,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Amen.

 

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 04. Februar 2018

Wir danken dir,
barmherziger und wunderbarer Gott.
Wir danken dir für die Liebe,
die wir erfahren.
Wir bitten dich um das Wunder der Liebe
für alle, denen die Liebe verweigert wird:
für die, die verachtet und gedemütigt werden,
denen Gewalt angetan wird,
über deren Tränen und Schmerzen andere lachen,
die das Vertrauen zu dir und zu den Menschen verloren haben.
Du, wunderbarer Gott,
du liebst deine Geschöpfe,
du heilst.
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Wir danken dir für das Glück,
das wir empfangen und erleben.
Wir danken dir dafür,
dass unser Land nun länger wieder zusammengehört
als die Mauer stand, die uns getrennt hat.
Wir bitten dich um Gerechtigkeit und Frieden,
um Weisheit und Geschick in der Regierungsbildung.
Wir bitten dich um Respekt in unserem Land,
um die Achtung der Menschen voreinander,
um Offenheit füreinander.
Verbanne Hass und Gewalt aus den Herzen und Köpfen.
Du Liebhaber der Gerechtigkeit,
dein heiliger Geist vertreibt die Feindschaft.
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Wir danken dir für die Freude und alles,
was uns gelingt.
Wir danken dir für die Menschen, die Besonderes leisten.
Wir bitten dich in diesen Tagen für die Sportlerinnen und Sportler,
die mit ihren Leistungen an ihre Grenzen gehen
und bei denn Olympischen Spielen ihre Fans begeistern.
Wir bitten dich für die Menschen in Korea,
die sich Einheit wünschen.
Wir bitten dich für die Gemeinden in Korea,
besonders für die bedrängten Christinnen und Christen in Nordkorea.
Du machst unser Leben hell, du Gott des Lebens,
du segnest deine Geschöpfe.
Wir bitten dich:
Erbarme dich.

Wir danken dir für die Hoffnung,
die du in uns weckst.
Wir bitten dich für die Menschen,
die verzweifelt sind und die,
die ihren Lebensmut verlieren.
Wir bitten dich für die Kranken
und alle, die sie pflegen.
Wir bitten dich für die Obdachlosen
und alle, die ihnen Wärme bringen.
Wir bitten dich für deine Kirche
um Segen für ihre Worte und ihre Taten.
Du bist Ursprung und Ziel.
Du bist Quelle und Brot.
Von deiner Liebe leben wir.
Im Vertrauen auf Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn,
bitten wir dich heute und alle Tage:
Erbarme dich.

Amen.

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 19. Februar 2017

Du Schöpfer, wunderbarer Gott,
dein Atem lässt uns leben.
Deine Liebe lässt uns wachsen.
Dein Wort macht uns frei.

Um deinen belebenden Atem bitten wir:
Belebe die,
deren Atem schwach ist,
die von Schmerzen bedrängt werden,
deren Verzweiflung alle Hoffnung erstickt.
Belebe die,
denen das Leid der Schöpfung zusetzt,
die erschöpft sind,
die sich vor dem morgigen Tag fürchten.
Stille
Wir rufen zu dir:
Komm und erbarme dich.

Um deine Liebe bitten wir:
Mache die Liebe stark,
damit die Obdachlose Schutz und Wärme finden,
damit die Flüchtlinge Aufnahme und Verständnis finden,
damit die Gemobbten Recht und Beistand finden.
Mache die Liebe stark,
in den Worten der Einflussreichen,
in den Entscheidungen der Mächtigen,
in unseren Worten, in unseren Entscheidungen, in unserem Tun.
Stille
Wir rufen zu dir:
Komm und erbarme dich.

Um Freiheit bitten wir:
Deine weltweite Kirche befreie
von der Furcht Anstoß zu erregen,
von der Sorge um ihr Ansehen,
vom Egoismus.
Deine Kirche befreie dazu,
einander zu vergeben,
auf die Kleinen zu achten,
deinem Wort zu vertrauen.
Stille
Wir rufen zu dir:
Komm und erbarme dich.

Du Schöpfer, wunderbarer Gott,
du zeigst uns den Weg zum Leben,
du bist uns nahe,
wir beten dich an und hoffen auf dich,
durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn.

Amen.

 

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 31. Januar 2016

Dein lebendiges Wort,
Gott,
hat uns geschaffen und erhält uns
an jedem Tag und in jeder Stunde.
Du sprichst
und es scheiden sich Licht und Dunkel,
Leben und Tod.

Wir möchten deine Stimme fühlen und verstehen,
heute,
Gott, wo auch immer dein Wort geschieht.
Hilf uns! Nimm uns auf
in dein Sprechen und in deine Wahrheit,
die alles durchdringen!

Wir bitten dich:
Sprich dein heilendes Wort zu den Menschen,
denen Leid die Sprache genommen hat,
zu den Flüchtlingen vor Krieg und Verfolgung
auf ihren gefährlichen Wegen,
zu den Verschleppten,
Gefolterten,
zu allen, die von uns Beistand erhoffen.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Wir bitten dich:
Sprich dein lebendiges Wort zu den Menschen,
denen die Welt stumm und leer ist,
denen Trauer und Abschied jeden Sinn verdunkeln,
die zermürbt sind von Krankheit,
die erschöpft sind,
denen Armut ihre Würde nimmt.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Wir bitten dich:
Sprich dein kräftiges Wort mit allen,
die von dir erzählen sollen,
mit den Eltern, die mit ihren Kindern beten,
mit Lehrenden
und allen, die Worte, Bilder oder Klänge
finden sollen für dein Geheimnis.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Wir bitten dich:
Sprich dein scharfes Wort, das durch Mark und Bein geht,
über allem Unrecht,
allem schweigenden Egoismus,
aller Gleichgültigkeit,
allem kalten Macht- und Besitzstreben.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Wir bitten dich:
Sprich dein klärendes Wort zusammen mit allen,
die Friedenslösungen suchen
für Syrien, für Libyen, für Afghanistan und in der Ukraine,
mit allen,
die offen Unrecht und Verbrechen benennen,
mit allen,
die mit ihrer Ausdruckskraft und ihren Taten dir antworten.
Wir rufen:
Kyrie eleison.

Du sprichst, Gott,
dein lebendiges Wort,
und es scheiden sich Licht und Dunkel,
Leben und Tod, Heil und Gericht.
Hilf uns,
daß wir dich hören und verstehen können und dir vertrauen
in allem, was geschieht.
Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Amen.

 

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 08. Februar 2015

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.“ (Hebr. 3,15)

Jesus Christus, des Vaters Wort,
du rufst alles, was ist, ins Dasein.
Du rufst auch uns – und wir leben.

Wir bitten dich:
Sprich zu uns heute,
daß uns deine Stimme umgibt,
uns tröstet, befreit und aufnimmt in deinen Frieden.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen Menschen, die nach dir fragen,
die dich suchen,
die dich vermissen,
die klagen: Wo bist du Gott?
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen, die im Krieg sind,
in der Ukraine, im Irak, in Syrien und in Afrika,
zu den Soldaten in Unterständen und Gefechtsgräben,
zu verängstigten Zivilisten in Wohnblocks und Bunkern,
zu Hassenden,
zu Verzweifelten,
zu Verblendeten,
sprich du, daß sie hören vom Frieden.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen, die in der Fremde sind,
zu allen die Zuflucht suchen
vor den Wunden der Vergangenheit,
vor Hunger und Krieg, vor Folter und Elend,
sprich zu allen, die fortgehen
auf der Suche nach einem lebenswerten Leben,
sprich du, daß sie hören von Heimat in deinem Geist.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen, die sich selbst erhöhen,
die ihre Religion, ihre Herkunft oder ihre Kultur über andere stellen,
die mobben, die quälen und Andersdenkende verfolgen,
sprich zu allen Verblendeten
die im Namen ihres Glaubens
Kirchen oder Moscheen oder Synagogen angreifen,
sprich du, daß sie hören von deiner umfassenden Liebe.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu allen,
die sich sorgen um die Zukunft unseres Landes
und um die Zukunft Europas,
sprich zu den Mächtigen
und zu den Geringen,
die Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit und Teilhabe einfordern,
zu allen, die nach Wegen in die Zukunft suchen
und fragen, was uns wirklich gemeinsam tragen kann,
sprich du, daß sie hören von deiner Kraft.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Sprich zu uns,
die wir dich hören wollen und oft nicht verstehen,
die nach dem Wind haschen,
unruhig, wie irrende Vögel,
die wir gern nur der eigenen Stimme trauen,
die sich sehnen nach dir,
sprich du, daß wir dich erkennen.

Laßt uns in der Stille beten, daß wir Gottes Stimme hören …

(Stille)

Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Christus,
des Vaters Wort,
du rufst alles, was ist, ins Dasein
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Dich preisen wir mit allen deinen Geschöpfen.

Amen

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 23. Februar 2014

Unlösbar sind für uns die Probleme dieser Welt.
Wo sind die, die dein Wort hören?
Dein Wort schafft Leben.
Dein Wort verändert die Welt.
Sende dein Wort aus,
damit es wirkt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Erschüttert sehen wir,
wie Gewalt neue Gewalt gebiert,
wie Demonstranten getötet werden,
wie Syrien vom Krieg zerrissen wird,
wie Flüchtende ins Meer zurückgestoßen werden.
Wo ist Hilfe?
Wer hört auf dein Wort?
Sende dein Wort aus und berufe Boten deines Wortes,
damit dein Frieden Raum gewinnt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Erschrocken lesen wir,
dass der Missbrauch von Kindern nicht aufhört,
dass die Würde deiner Geschöpfe verachtet wird,
dass sich Lüge auf Lüge türmt.
Wer schützt die Schwachen?
Wo wird dein Wort laut?
Öffne den Mund deiner Zeugen,
damit deine Wahrheit ans Licht kommt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Mit Sorge denken wir an die Menschen
in den zahllosen Katastrophengebieten,
an die, die unter Hochwasser, Schneestürmen und Dürre leiden,
an die, die alles verloren haben,
an die, die kein Obdach mehr haben.
Wo bleibt die nötige Hilfe?
Wer spricht die rettenden Worte?
Schick deine Engel aus,
damit dein Leben den Tod besiegt.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich.

Voller Glauben hören wir,
wie deine Gemeinde dir vertraut.
Voller Hoffnung vertrauen wir dir
unsere Kinder an,
unsere Familien und Freunde,
alle, die zu uns gehören.
Voller Liebe vertrauen wir dir
unsere Kranken an,
die Trauernden und unsere Verstorbenen.
Du bist unsere Hilfe.
Dein Wort ist das Leben.
Im Vertrauen auf Jesus Christus,
dein lebendiges Wort,
rufen wir zu dir:
Erbarme dich.

Amen.

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 03. Februar 2013

Gott, du unbegreiflicher!
Unsere Not und unsere Freude,
unsere Angst und unsere Hoffnung –
sie sind dir nicht verborgen.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Verletzten und Gefolterten schreien.
Ihre Not wende.
Sei nahe,
lass dich finden
dort, wo Krieg herrscht:
in Syrien,
in Mali,
in Afghanistan,
Sprich dein Wort
an allen Orten, an denen die Waffen die lauteste Sprache sprechen.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Trauernden weinen.
Heile und tröste sie.
Lass dich finden
von denen, die ihre Lieben verloren haben,
von denen, die starr sind vor Trauer,
von den Angehörigen der Brandopfer in Brasilien.
Sprich dein Wort
zu allen, deren Augen vor Tränen blind sind.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Mutigen brechen ihr Schweigen.
Stärke ihre Tapferkeit.
Lass dich finden
von den Frauen in Indien,
von denen, die sich um den Frieden bemühen,
von denen, die Flüchtlinge aufnehmen und schützen.
Sprich dein Wort
zu allen, die nicht aufgeben wollen.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Ängstlichen brauchen Schutz.
Begleite ihre Wege.
Lass dich finden
von den Kindern, die in diesen Tagen ihre Zeugnisse bekommen.
von denen, die nur verschlossene Türen finden,
von den Überarbeiteten und Ratlosen.
Sprich dein Wort
zu allen, die in Sorgen leben.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Die Hoffnungsvollen freuen sich.
Mache ihre Freude groß.
Lass dich von ihnen finden.
Sprich dein Wort
und gib Segen.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an.

Deine Kirche verkündigt dich.
Gib ihr deinen Geist.
Lass dich finden
von denen, die an dich glauben.
Lass dich finden
in deiner Kirche,
in deinem Sakrament,
in deiner Gemeinde hier.
Sprich dein Wort
zu uns.
Wir suchen dich,
wir rufen dich an
durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn.
Amen.

Gebet für Sexagesimae (Vor-Passion, 60 Tage vor Ostern)
- Sonntag, 12. Februar 2012

Gnädiger Gott,
deine Liebe ist größer als alles Leben.
Wir danken dir.
Deine Gnade ist stärker als die Kraft der Mächtigen. 
Du hältst zu denen, die in Gefahr sind.
Wir bitten dich: 
Für die Menschen, die auf der Straße leben.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Armen in unserem reichen Land.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Alleingelassenen, deren Einsamkeit niemand wahrnimmt.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Unbequemen, die sich nicht scheuen, die Wahrheit zu sagen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.


Gnädiger Gott,
du schenkst den Frieden, der mehr ist, als wir uns vorstellen.
Du lässt die Friedfertigen nicht allein.
Wir bitten dich:
Für die Opfer von Krieg und Gewalt.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Friedensstifter und alle, die zwischen zerstrittenen Lagern vermitteln.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Flüchtlinge.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Hoffnungsvollen, die nach Streit Versöhnung suchen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.


Gnädiger Gott,
bei dir ist Weisheit und Gerechtigkeit.
Du rührst das Herz der Menschen an.
Wir bitten dich:
Für die Machthaber, die die Wege des Todes verlassen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die Wissenschaftler in ihrem Streben nach Wissen und Erkenntnis.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die, die anderen helfen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Für die, die über andere richten.
Bewahre sie mit deiner Gnade.


Gnädiger Gott,
du gibst deine Kirche nicht preis.
Nimm sie unter deinen Schutz.
Wir bitten dich für die Christen in Nigeria und Ägypten.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für alle, die Religionsunterricht erteilen.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für die kleinen Gemeinden in ihrer Sorge um die Zukunft.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für unsere Gemeinde und alle Christen an diesem Ort.
Bewahre sie mit deiner Gnade.

Gnädiger Gott,
du bleibst deiner Schöpfung treu.
Du schenkst das Leben und bist stärker als der Tod.
Wir bitten dich für die geschundene Erde.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für unsere Verstorbenen und alle, die um sie trauern.
Bewahre sie mit deiner Gnade.
Wir bitten dich für uns und alle, die zu uns gehören.
Bewahre uns mit deiner Gnade.

Gnädiger Gott,
deine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
Darauf vertrauen wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Bruder.
Amen.

Archiv

Es wurden 18 Fürbitten gefunden

Gebet für die Familien-Christvesper 2018
- Montag, 24. Dezember 2018

Jesus Christus,
die Dunkelheit leuchtet,
denn du bist mitten in der Nacht geboren.

Zu deinem Geburtstag haben wir Kerzen angezündet
und bitten dich für alle,
die traurig sind und weinen.
Jesus Christus – erhöre uns.

Wir freuen uns auf die Geschenke
und bitten dich für alle,
die arm sind und denen niemand etwas schenkt.
Jesus Christus – erhöre uns.

Wir feiern zu Hause
und bitten dich für alle,
die auf der Straße leben und die hungrig sind.
Jesus Christus – erhöre uns.

Jesus Christus,
die Engel haben für die Hirten gesungen,
denn du bist geboren.

Auch wir haben gehört, was die Engel singen
und bitten dich
um Frieden für alle Kinder in der Welt.
Jesus Christus – erhöre uns.

Wir wollen Menschen guten Willens sein
und bitten dich
um Frieden in unseren Familien und in unseren Häusern.
Jesus Christus – erhöre uns.

Jesus Christus, deinen Geburtstag feiern wir,
feiere du mit uns mit und mach dieses Weihnachten hell.

Amen.

 

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet zur Christvesper 2018
- Montag, 24. Dezember 2018

Gott, Du neugeborener Gott,
wir hören auf die Erzählungen Deiner Geburt.
Riechen das Stroh. Den warmen Stall.
Versuchen, einen Blick auf das Weihnachtswunder zu bekommen
und recken in den hinteren Reihen die Köpfe.
Damit das kleine Herz versteht: Was im Stall passiert, das will ich sehen.
Das will ich fühlen.
Ich bin dabei.
Dann wird es warm in unseren Herzen: Weihnachtswärme.
Und die Worte, die du zu uns spricht, heißen: Fürchtet Euch nicht!

Fürchtet Euch nicht – das ist Deine Stimme, dein Zuruf,
bis heute, besonders heute.
Heimatlose und Menschen auf der Flucht,
alle, die noch nicht angekommen sind am Ziel ihrer Reise-
lass sie fühlen: Du bist da. Für sie da.

Fürchtet Euch nicht – das sagst Du uns immer wieder.
Mit Engels- und Prophetenzungen, durch Freunde und Nachbarinnen.
In Familien und Beziehungen hinein,
an festliche Tafeln und in stille Häuser –
Dein Geist durchwehe dies Fest!

Fürchtet Euch nicht, sagst Du, und trotzdem ist die Angst manchmal stärker.
Ist die Nacht dunkel und das Herz neblig.
In Parlamente und Sitzungen,
an festlich gedeckte Tische,
in Streit und Verzweiflung
und einsame Sessel,
ruf es hinein und ruf es laut: Fürchtet Euch nicht.

Fürchtet Euch nicht – rufst Du auch Deiner Kirche zu.
Verzagt und klein manchmal, heute geschmückt und festlich.
Die Hirten auf dem Feld damals haben als erste gehört und geredet in der Heiligen Nacht.
Und bis heute reden wir von Dir.
Schenk uns Worte und Zeichen, klar und tröstlich, und warmschnäuzig in kalter Welt.

Christus, Du neu geborener Gott,
heute schenken wir dir unsere Sehnsucht,
geliebt zu werden und verziehen zu bekommen.
Die Sehnsucht wiegt schwer.
Wenn sie in deiner Krippe liegt, wird sie leicht wie eine Feder,
und du pustest sie in den Himmel.
Danke dafür.
Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für den 4. Advent
- Sonntag, 24. Dezember 2017

Du bist uns schon nahe,
Jesus Christus.
Die Kinder warten.
Die Hoffnungsvollen warten.
Deine Kirche wartet darauf,
dass du kommst und mit uns neu beginnst.
Wir bitten dich:
Dein Reich komme.

Du bringst uns deine Liebe,
Jesus Christus.
Die Einsamen warten.
Die Ungeduldigen warten.
Deine Gemeinde wartet darauf,
dass du kommst und uns mit deiner Liebe verwandelst.
Wir bitten dich:
Dein Reich komme.

Du schenkst uns so viel Freude,
Jesus Christus.
Die Trauernden warten.
Die Glücklosen warten.
Deine Freundinnen und Freunde warten,
dass du kommst und uns neu anrührst.
Wir bitten dich:
Dein Reich komme.

Du bringst uns Licht und Frieden,
Jesus Christus.
Du bist uns schon nahe,
Mach es bald hell – wir warten und sehnen uns nach dem Ende der Dunkelheit.
Schaffe bald Frieden – wir warten und sehnen uns nach dem Ende von Krieg und Hass.
Mach es hell – in uns und durch uns.
Breite deinen Frieden aus – in uns und durch uns.
Du bist schon nahe.
Voller Vorfreude warten wir auf dich
und bitten dich:
Dein Reich komme.

Amen.

 

4. Advent

Festzeit: Adventszeit

Wochenspruch: Phil 4,4.5b

Wochenpsalm: Ps 102b

Eingangspsalm: Ps 24

Epistel: Phil 4,4-7

Evangelium: Lk 1,(39-45) 46-55 (56)

Predigttext: Lk 1,(39-45) 46-55 (56)

Wochenlied: 9

Erklärung zu den Perikopen:

Freude kann schön machen. Unscheinbare Menschen fangen an zu leuchten, wenn sie sich auf etwas freuen: junge Mütter wie Maria, die ein Kind erwarten. Verliebte, die sich auf den geliebten Menschen freuen, Belagerte, denen endlich der Frieden verkündet wird. Von überstrahlender und verändernder Freude spricht auch der Vierte Advent. Der Herr ist nah! Die Nachricht behalten sie nicht für sich: Die Wächter, die den Friedensboten erspähen, Maria, die den Gott lobt, der Niedrige erhöht und Mächtige vom Thron stößt und wir können angesteckt von Gottes Freude gütiger und schöner werden.

Gebet für die Christvesper 2017
- Sonntag, 24. Dezember 2017

Jesus Christus,
du kleines Kind, du heller Stern.
Du bist für uns geboren,
du vertreibst die Dunkelheit.
Wir bitten dich
für alle, die heute allein sind,
für alle, die krank sind und weinen,
für alle, die heute Nacht Hilfe brauchen.
Du kleines Kind, du heller Stern.
Sei uns willkommen
und erbarme dich.

Jesus Christus,
du kleines Kind, du Friedensfürst.
Du bist für uns geboren,
dein Frieden verwandelt die Welt.
Wir bitten dich
für alle, um die herum Krieg herrscht,
für die Kinder, deren Seelen und Körper verwundet sind,
für die Brückenbauer und Friedensbringer.
Du kleines Kind, du Friedensfürst.
Sei uns willkommen
und erbarme dich.

Jesus Christus,
du kleines Kind, du Weisheit und Rat.
Du bist für uns geboren,
deine Liebe macht uns besser.
Wir bitten dich
für alle, die über andere bestimmen,
für alle, die Macht haben,
für die Regierenden der Völker.
Du kleines Kind, du Wunder-Rat.
Sei uns willkommen
und erbarme dich.

Jesus Christus,
du kleines Kind, du große Freude.
Du bist für uns geboren,
du machst uns froh.
Wir bitten dich
für alle, die zu uns gehören und die uns lieb sind,
für alle, die wir vermissen,
für alle, die uns die Freude nehmen und es uns schwer machen.
Du kleines Kind, du unser Glück.
Sei uns willkommen
und erbarme dich.

Wie freuen wir uns über deine Geburt und danken dir.
Mit allen, die sich in aller Welt zu dir bekennen, beten wir dich an.
Jesus Christus,
du kleines Kind, Gottes Gegenwart in unserer Mitte.
Dir sei Lob und Dank,
an diesem zu Fest und an allen Tagen.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2017
- Sonntag, 24. Dezember 2017

Jesus Christus,
wir feiern heute dein Fest.
Wir freuen uns und beten dich an.

Jesus Christus. Du bist im fernen Bethlehem geboren.
Wir bitten dich um Liebe
für die Kinder, die kein Zuhause haben und
für die Kinder, die ihre Familie verloren haben.

Jesus Christus. Du liegst in einer Futterkrippe.
Wir bitten dich um Schutz
für die Tiere und
für die ganze Schöpfung,

Jesus Christus. Zu dir kommen die Hirten.
Wir danken dir
für alle, die heute arbeiten und
für alle, die heute für andere sorgen.

Jesus Christus. Für dich haben die Engel gesungen.
Wir bitten dich um Frieden
für alle Menschen auf der ganzen Welt.

Jesus Christus. Wir bekommen heute Geschenke.
Wir bitten dich um Glück für alle,
die sich heute nicht freuen können.
Du bist das größte Geschenk für uns.
Feiere du mit uns und mit allen die wir lieb haben.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Jesus Christus,
du kleines Kind in der Krippe.
Du heller Stern in dunkler Nacht.
Du Wunschkind,
das unsere Wünsche und Bitten kennt,
noch ehe wir sie selbst ahnen.

Wir wünschen uns den Gesang deiner Engel
für alle, die heute deine Geburt feiern.

Wir wünschen uns das helle Licht der Engel
für alle, die in Dunkelheit und Krankheit gefangen sind.

Wir wünschen uns deinen Trost
für die Verletzten und für alle,
die um die Toten von Berlin trauern.

Wir wünschen uns Frieden
für alle Orte, an denen Krieg und Gewalt herrschen.

Wir wünschen uns die Menge der himmlischen Heerscharen
für Bethlehem, für Jerusalem, für Nazareth.

Wir wünschen uns die Freude der Hirten
für alle, die aufbrechen.

Wir wünschen uns die Treue der Hirten
für alle, die heute arbeiten und die Festfreude der anderen ermöglichen.

Wir wünschen uns die Fürsorge der Hirten
für alle deine Geschöpfe,
für die Tiere, von denen wir leben,
für die Erde die uns trägt.

Wir wünschen uns Marias Liebe
für alle, die Kinder erziehen.

Wir wünschen uns Marias Staunen
für deine weltweite Kirche.

Jesus Christus,
du Wunschkind,
das unsere Wünsche und Bitten kennt,
noch ehe wir sie selbst ahnen.
Wir glauben an dich,
wir beten dich an.
Segne alle, die wir lieben
und bleib unser heller Stern in dunkler Nacht.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Alle Jahre wieder
kommst du zu uns Christuskind.
Wir bitten dich,
komme auch zu allen Kindern in der Welt.
Komm zu den Traurigen und den Kranken.
Komm zu denen, die kein Zuhause haben
und zu denen, die hungrig sind.

Du kehrst mit deinem Segen bei uns ein,
du Christuskind.
Wir bitten dich,
segne die Großen und die wichtigen Leute,
damit sie dafür sorgen, dass wir in Frieden leben.
Segne auch die, mit denen wir uns streiten,
damit wir uns vertragen.

Du bist an unserer Seite,
du Christuskind.
Wir bitten dich,
sei auch bei allen, die zu uns gehören,
bei unserem Eltern und Großeltern,
unseren Geschwisters und Verwandten.
Sei dabei, wenn wir miteinander Weihnachten feiern.
Lass uns nicht streiten.

Alle Jahre wieder, kommst du zu uns,
du Christuskind.
Wir danken dir und freuen uns,
dass wir zu dir gehören.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christnacht 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Du Friedenskind,
wir beten dich an.
Du Friedenskind,
klein und zart –
sei das Glück für unsere Kinder
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
gefürchtet von den Kriegsherren,
sei stark für die Kinder von Aleppo und Mossul
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
gehasst von den Feinden des Lebens –
tröste die Trauernden in Berlin und
segne in dieser Nacht alle, die in Anschlägen verletzt wurden.

Du Friedenskind,
verfolgt von den Mächtigen –
umsorge die Obdachlosen und Flüchtlinge
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
geborgen in Marias Armen –
wache über den Einsamen
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
mit Küssen umfangen –
schließe die Liebenden in deine Arme
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
glücklich und strahlend –
Jesus Christus, du Retter und Gott,
sei uns willkommen
und segne uns und alle, die zu uns gehören in dieser Nacht
und an diesem Fest.

Amen.

 

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christvesper 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Ewiger Gott,
wunderbares Kind im Stall von Bethlehem.
Sieh auf die Kinder,
die in diesen Tagen geboren werden,
jedes ein Wunder,
verletzlich und zart.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
du kleines Kind ohne Zuhause.
Sieh auf die Kinder,
die in diesen Tagen auf der Flucht sind,
jedes ein Zeichen der Hoffnung,
schutzlos und preisgegeben.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von den Gesetzen der Kaiser und Statthalter verfolgt.
Sieh auf die Mächtigen dieser Tage,
der Weisheit bedürftig und angewiesen auf deinen Rat.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von Maria geboren.
Sieh auf alle Mütter und Väter,
die ihre Kräfte für ihre Kinder hergeben,
mit Liebe und Sorge,
erschöpft und begeistert.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.
Sieh auf alle Bedürftigen und Schwachen,
angewiesen auf Hilfe,
auf Gerechtigkeit hoffend.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
kaum geboren vom Tode bedroht.
Sieh auf die Toten dieses Jahres,
ertrunken und ermordet,
unser Herz beschwerend, bei dir geborgen.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
gewärmt vom Atem eines Ochsen und eines Esels.
Sieh auf deine Schöpfung,
voller Schönheit,
verwundet und gefährdet.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
mitten in der Nacht von den Hirten gefunden.
Sieh auf alle, die in diesen Festtagen arbeiten,
für uns und für andere.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von den Engeln gerühmt.
Sieh auf deine weltweite Kirche,
in tausend Sprachen dich besingend
und voller Hoffnung.
Wir bitten dich: erhöre uns und alle,
die in diesen Festtagen zu dir beten.

(Vater unser).
Amen

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Wie gut, dass du geboren bist,
Jesus Christ.
Zu deinem Geburtstag haben wir Kerzen angezündet.
Wir bitten dich:
Mache es in der Welt hell und vertreibe alles, was uns Furcht macht.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Die Kranken sollen gesund sein.

Zu deinem Geburtstag feiern wir mit denen,
die wir lieb haben.
Wir bitten dich:
Tröste alle, die weinen und allein sind.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Die Traurigen sollen glücklich sein.

Zu deinem Geburtstag essen wir gute Sachen, die uns schmecken.
Wir bitten dich:
Lass es nicht zu, dass es weiter so ungerecht in der Welt zugeht.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Alle sollen satt werden.

Zu deinem Geburtstag singen wir zusammen.
Wir bitten dich:
Lass die Kinder in Bethlehem fröhlich feiern.
Lass die Kinder in den Flüchtlingsheimen fröhlich feiern.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Überall soll Frieden sein.

Zu deinem Geburtstag werden wir beschenkt.
Wir bitten dich:
Beschenke alle, die heute nichts bekommen.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Sei mit dabei, wenn wir unsere Geschenke auspacken und zuhause feiern.
Segne uns und alle, die wir lieb haben.
Wie gut, dass du geboren bist,
Jesus Christ.
Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christnacht 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser heiligen Nacht.
Du bist arm und schutzbedürftig.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Armen satt werden.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Verfolgten sicher schlafen.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Flüchtlinge Schutz finden.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser harten Welt.
Du bist zart und verletzlich.
Löse du mit Sanftmut, was erstarrt ist.
Rühre du mit Milde die Starken an.
Erweiche du mit Zärtlichkeit die Gefühllosen.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser dunklen Nacht.
Dein Licht macht die Finsternis hell.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Traurigen glücklich sein.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Verachteten aufleben.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Kranken keinen Schmerz spüren.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser friedlosen Welt.
Du bringst den Frieden auf Erden.
Zieh die Mächtigen auf deine Seite.
Überzeuge die Gewalttäter, von ihrem Hass abzulassen.
Versöhne die Völker und stifte Gemeinschaft.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser stillen Nacht.
Du schenkst große Freude.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Waffen schweigen.
Um deinetwillen soll
wenigstens in dieser Nacht niemand verfolgt und gefoltert werden.
Um deinetwillen soll
wenigstens in dieser Nacht alle Klage verstummen.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in unserer Mitte.
Wir haben auf dich gewartet.
Länger noch hast du auf uns gewartet.
Du bist gekommen,
damit wir ein Zuhause haben.
Bleibe bei uns in dieser Nacht,
wohne bei uns unser Leben lang,
segne die, die wir lieben
und verwandle diese Welt durch deine Liebe.
Amen.

 

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christnacht 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Als es ganz still war,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Retter!
Sprich und rette die,
die hilflos sind.
Als es Mitternacht war,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Trost!
Komm und tröste die,
die heute Nacht weinen.

Als alle Hoffnung vergeblich schien,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Zukunft!
Öffne deine Arme weit für die,
die von allen anderen aufgegeben werden.

Als die Dunkelheit nicht schwärzer sein konnte,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Morgenstern!
Mache dich auf und leuchte für die,
die in der Finsternis des Todes gefangen sind.

Als der Friede verloren schien,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Frieden!
Durchdringe die Welt und verwandle sie.
Schaffe dir Raum in uns und durch uns.

Als die Zeit erfüllt war,
da wurdest du Mensch,
du großer und heiliger Gott.
Sei du unser Gott, damit wir deine Menschen sind
und alles gut wird – wie du verheißen hast
für die Nacht und für alle Nächte und Tage dieser Welt.
Amen

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christvesper 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Jesus Christus,
du kleines Kind in Windeln,
du Hoffnung für alle Kleinen,
Mitten in der Nacht bringt dich Maria zur Welt.
Wir bitten dich
für die Kleinen,
die Kinder, die heute geboren werden,
die Kinder, die zu uns gehören,
die Kinder, die uns Hoffnung geben.
Du bist wie sie – Hoffnung und Zukunft:
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind in der Fremde geboren,
du Trost für die Heimatlosen,
für dich war kein Raum in der Herberge.
Wir bitten dich
für die Fremden in unserer Mitte,
für die Obdachlosen in unserer Nachbarschaft
für die Flüchtlingskinder.
Du bist wie sie – verletzlich und mahnend:
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind auf Heu und auf Stroh,
du Lichtblick für die Schöpfung,
Ochs und Esel wärmen dich mit ihrem Atem.
Wir bitten dich
für die verwundete Schöpfung,
für die sehnsüchtig Hoffenden,
für die Sanftmütigen.
Du bist wie sie – schön und freundlich.
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind in Bethlehem geboren,
du Friedensbringer,
ganz Bethlehem sehnt sich nach Frieden.
Wir bitten dich
für die von Kriegen gezeichneten Länder,
für die Menschen in Angst, die Verletzten, die Trauernden,
für alle, die guten Willens sind.
Du bist wie sie – bedroht und schutzlos.
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind von Engel besungen,
von Hirten verehrt.
Du unser Kind, du unser Gott.
Du bist unser Morgenstern.
Deine Geburt macht die Welt hell.
Wir beten dich an.
Höre uns und behüte uns
an diesem Abend und alle Tage.
Amen

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Danke, guter Gott, dass endlich Weihnachten ist.
Jetzt ist die Zeit der Freude,
so bitten wir für alle, die traurig und krank sind.
Das Christkind ist geboren,
so bitten wir für uns und alle Kinder.
Maria und Josef fanden nur in einem Stall Platz,
so bitten wir für alle Flüchtlinge, bei uns und in aller Welt.
Im Stall von Bethlehem wurde das Christkind zwischen Ochs und Esel gelegt,
so bitten wir für die Tiere.
Die Hirten sind von ihrer Arbeit aufgebrochen und beteten das Christkind an,
so bitten wir für alle, die heute arbeiten müssen.
Die Engel haben in der Heiligen Nacht vom Frieden gesungen,
darum bitten wir für alle, die dort leben, wo Krieg herrscht.
Guter und heiliger Gott,
du bist bei uns.
Höre unsere Bitten.
Geh mit uns nach Hause.
Sei mit deinem Segen,
bei uns und bei allen, die wir lieb haben.
Amen

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Christvesper 2013
- Dienstag, 24. Dezember 2013

In der Krippe liegt unser Gott,
für uns ganz klein geworden,
damit wir ihn lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König (EG 45)
oder ein anderer Ruf.

An der Brust von Maria ruht unser Gott,
gestillt von seiner Mutter,
damit wir die Hungrigen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König.

In den Armen Josefs schläft unser Gott,
umsorgt von denen, die auf Gewalt verzichten,
damit wir die Schutzlosen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In einem Stall wohnt unser Gott,
gefährdet wie ein Flüchtlingskind,
damit wir die Flüchtlinge und Obdachlosen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In Windeln gewickelt zeigt sich unser Gott,
schwach und bedürftig,
damit wir die Kranken lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König
 
Auf Heu und auf Stroh liegt unser Gott,
zwischen Ochs und Esel,
damit wir die Tiere lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In Bethlehem wird unser Gott geboren,
bedroht von Soldaten und den Machthabern dieser Welt,
damit wir Frieden haben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

Bewacht von den Engeln,
angebetet von den Hirten,
beschienen von den Sternen – so ist unser Gott,
damit wir vor Freude singen.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König
Amen


 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2013
- Dienstag, 24. Dezember 2013

In dieser Nacht hüllst du uns in Weihnachtsduft.
In dieser Nacht berührst du uns zart.
du kleines Kind, du großer Gott.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du uns in dieser Nacht so nah!
Unsere Herzen und Hände halten wir dir hin.
(Wir bitten dich:) Fülle sie mit deiner Liebe.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht den Heimatlosen so nah!
In der Kälte sehnen sie sich nach Wärme und Geborgenheit.
(Wir bitten dich:) Nimm sie unter deinen Schutz.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht Müttern und Vätern so nah!
Wie Maria und Josef halten sie das Glück ihres Lebens in den Händen.
(Wir bitten dich:) Segne alle Familien.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht den Verachteten so nah!
Sie arbeiten, während andere ruhen und kämpfen um das Lebensnotwendige.
(Wir bitten dich:) Hole sie aus dem Dunkel.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht deiner Schöpfung so nah!
Pflanzen und Tiere, Wasser und Berge strecken sich dir entgegen.
(Wir bitten dich:) Heile ihre Wunden.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht deinen Engeln so nah!
Sie bringen deinen himmlischen Glanz in unsere stumpfe Welt.
(Wir bitten dich:) Erfülle Erd und Sternenzelt mit ihrem Gesang.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Jesus Christus, kleines Kind, Friedensbringer.
Nicht satt sehen können wir uns am Licht dieser Nacht.
Tief atmen wir deinen Duft ein, rein und köstlich.
(Wir bitten dich:) Umhülle die ganze Welt mit deinem nächtlichen Frieden.
Lass uns unter deinem Schutz sicher ruhen.
Amen.

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2012
- Montag, 24. Dezember 2012

Kinder-Christvesper

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Frieden für die Kinder in der Welt.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Liebe und Geduld für die Mütter, die Väter und
für alle, die heranwachsendem Leben ihre Kraft geben.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Frieden für die Kriegsgebiete dieser Welt,
um das Ende von Hass und Gewalt im Heiligen Land.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) –
und bittet um Gerechtigkeit für die Armen
und Brot für die Hungernden.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) –
und bittet um Wärme für die Obdachlosen,
um Beistand für die Flüchtlinge.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Schutz für die Tiere
und Bewahrung der Schöpfung.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Heilung für die Kranken
und Hoffnung für die Traurigen.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“(gesungen) -
und bittet um Freude für alle,
die heute allein sind.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Segen für dieses Fest,
um Glanz in den Augen der Beschenkten,
um Dankbarkeit für alle Gaben,
um Dank für das größte Geschenk
Jesus Christus, das göttliche Kind.
Erbarme dich.
Amen.

 

Christvesper 

Du Kind von Gott gesandt –
du kommst in unsere Welt
und machst alles neu.

An deiner Krippe stehen wir
und bitten dich für deine Welt:

Schau auf Maria
und nimm in dieser Nacht alle Kinder unter deinen Schutz.
Segne die Kinder, die in dieser Nacht geboren werden und ihre Mütter.

Schau auf Maria und Josef
und erneuere in dieser Nacht die Liebe der Eltern zu ihren Kindern.

Schau auf Josef
und trage in dieser Nacht die Mühen derer,
die die Festfreude der anderen ermöglichen.

Schau auf die Hirten
und behüte in dieser Nacht alle, die unterwegs sind.
Geleite die, die aufbrechen und Neues wagen.

Schau auf deine Herberge
und teile in dieser Nacht deine Wärme mit denen,
die ohne Obdach sind.

Schau auf Ochs und Esel
und heile die geschundene Schöpfung.

Schau auf Bethlehem
und schaffe deinem Frieden Raum
in deinem Heiligen Land
und an jedem Ort, an dem Gewalt und Hass toben.

Schau auf den Stern von Bethlehem
und mache in dieser Nacht die Herzen der Traurigen hell.
Vertreibe die Angst der Kranken und verströme Freude.

Du Kind von Gott gesandt –
du kommst in unsere Welt
und machst alles neu.
Zusammen mit den Engeln
lobt dich deine Kirche in aller Welt.
Schau auf uns
und lass uns in dieser Nacht
von neuem deine Liebe entdecken.
Schau auf uns und alle, die zu uns gehören und segne uns.
Amen.


 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2009
- Donnerstag, 24. Dezember 2009

Die Dunkelheit dieser Nacht ersehnt dein Licht,
du Mensch gewordener Gott.
Lass den Stern von Bethlehem leuchten
für die Glücklichen, für die Traurigen,
für die Gleichgültigen, für die Einsamen.
Komm und mache mit deinem Licht unsere Herzen hell. 

In der Stille dieser Nacht sehnen wir uns nach deinem erlösenden Wort,
du Mensch gewordener Gott.
Sprich zu den Armen und Schwachen,
zu den Mächtigen und Reichen,
zu den Hoffnungsvollen und den Resignierten.
Komm und mache mit deiner Wahrheit unsere Herzen hell.

Für die in dieser Nacht vom Grauen Gefangenen ersehnen wir dein Eingreifen,
du Mensch gewordener Gott.
Erbarme dich der
von Schuld Bedrückten,
in Gewalt Verstrickten,
von Hass Verblendeten,
von Lüge Verführten.
Komm und mache mit deiner Versöhnung unsere Herzen hell.

Für die in dieser Nacht Verzweifelten ersehnen wir deinen Trost,
du Mensch gewordener Gott.
Schicke deine Engel
zu den Trauernden, zu den Kranken,
zu den Hoffnungslosen,
zu den Sterbenden.
Komm und mache mit deinem Trost unsere Herzen hell.

Mit den Hoffnungsvollen in dieser Nacht ersehnen wir deinen Frieden,
du Mensch gewordener Gott.
Schaffe deinem Frieden Raum
in Bethlehem, Jerusalem, Nazareth,
an allen Orten,
in deiner Kirche,
in unseren Familien.
Komm und mache mit deinem Frieden unsere Herzen hell.

In der Freude dieser Nacht danken wir dir für deine Verheißungen,
du Mensch gewordener Gott.
Umhülle mit deiner Liebe
unsere Kinder,
unsere Liebsten nah und fern,
alle, die unserem Herzen nah sind.
Komm und wohne mit deiner Liebe in unserem Herzen.

Mensch gewordener Gott,
Kind in der Krippe,
Licht vom wahren Licht,
Liebe über alle Liebe,
dich beten wir an.
Segne uns und diese Nacht. Amen.

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

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