Wochengebet

Seit über sechs Jahren bietet die VELKD zu den Sonn- und Feiertagen im Kirchenjahr sowie aus aktuellem Anlass online Gebetstexte. Sie werden jeweils Mitte der Woche für den darauf folgenden Feiertag eingestellt. Die Texte dienen sowohl dem gottesdienstlichen als auch dem privaten Beten und verbinden auf neue Weise aktuelles Geschehen mit der Struktur des Kirchenjahres.

Die Internetfürbitten werden im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD vom Gottedienstreferat und vom Liturgiewissenschaftlichen Institut der VELKD in Leipzig erarbeitet.  

Hinweis:
Für die kommenden Fest- und Sonntage stehen weitere Fürbitten / Gebete im Archiv zur Verfügung. Das jeweilige Tagesdatum oder der Name des anstehenden Fest- / Sonntages dienen als Suchkriterium.

Sonntag, 30. Juli 2017
Gebet für den 7. Sonntag nach Trinitatis

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Johannes 6, 35)

Allgegenwärtigerer Gott,
unaufhörlich schaffst du das Leben.
Du bist bei uns in jedem Atemzug,
in jedem Pulsschlag,
du bist in unserem Fühlen und Hoffen,
in unserer Kraft und unseren Fragen.
Du bist auch dort, wo du uns fehlst.

Darum bitten wir dich:
Sei du gegenwärtig, wo täglich Hunger herrscht,
wo die Erde zu Ödland geworden ist,
wo Dürre und Stürme Ernten vernichten,
wo Raubbau und Krieg
die Gaben und die Schönheit der Natur bedrohen.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Wo Mensch in die Irre gehen, sei du gegenwärtig,
wo Lebenshunger in Maßlosigkeit umschlägt,
wo Egoismus das Handeln bestimmt,
wo Menschen der Menschen Wölfe
und Andersdenkende zu Feinden werden,
sei du gegenwärtig.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Wo der Tod naht, sei du gegenwärtig,
wo Krankheit keine Hoffnung mehr zuläßt,
wo Schmerzen unerträglich werden
und das Wachsein zur Qual.
Sei du gegenwärtig,
wo Menschen fragen:
Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Wo Menschen sich von dir abwenden, sei du gegenwärtig,
wo du vergessen wirst
in einer vermeintlich beherrschbaren Welt,
wo deine Kirchen den Mächtigen nach dem Mund reden
und ängstlich von deinen Mahnungen schweigen,
wo dein Name mißbraucht wird
für Ideologien und Gewalt,
sei du gegenwärtig.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Wo wir dich suchen und dich vermissen, sei du gegenwärtig,
wo wir hungern nach deiner Nähe und deinem Trost,
nach Hoffnung,
die mehr ist als, als wir verstehen,
wo wir uns nach dir sehnen,
wo unser enger Glaube endet, sei du gegenwärtig.
Wir rufen:
Herr, erbarme dich.

Allgegenwärtigerer Gott,
unaufhörlich schaffst du das Leben.
Du bist der Raum, in dem wir sind,
und die Zeit, die uns trägt.
In deiner Gegenwart,
sind wir, werden wir, bleiben wir
ganz.

Amen.

 

Wochengebet für den 7. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 10. Juli 2016

Du Gott des Lebens,
aus deinen Händen empfangen wir unser tägliches Brot.
Sieh die Hungrigen,
sieh auf die,
deren Ernte verdorrt oder von Fluten zerstört wird.
Sieh auf die,
über deren Felder Panzer rollen.
Sieh auf die,
die kein Geld mehr haben,
um sich und ihre Kinder zu ernähren.
Unsere Hilfe reicht nicht.
Du Gott des Lebens
gib allen das tägliche Brot.
Wir bitten dich:
Erhöre uns.

Du Gott des Lebens,
du bist der Friede, der die Welt überwindet.
Sieh die Opfer der Bombenanschläge und Attentate,
sieh nach Orlando, Istanbul, Bagdad, Medina, Kabul.
Sieh nach Nigeria und Syrien, sieh in den Jemen und Süd-Sudan.
In der Welt haben wir Angst und
unser Trost ist schwach.
Du Gott des Lebens,
du bist größer als die Angst.
Schaffe du Frieden.
Wir bitten dich:
Erhöre uns.

Du Gott des Lebens,
du baust Brücken, du versöhnst.
Sieh auf den Hass
in unserem Land und in Europa.
Höre die Lügen,
die Leben zerstören.
Sieh die unversöhnlich Streitenden.
Sieh auf unsere Politiker und Politikerinnen.
Sieh auf die Einflussreichen.
Unseren Worten fehlt die Kraft
und die Mutigen werden lächerlich gemacht.
Du Gott des Lebens,
zeige du der Welt die Wahrheit.
Sprich du die Worte, die befrein.
Wir bitten dich:
Erhöre uns.

Du Gott des Lebens,
du stiftest Gemeinschaft.
Sieh auf deine Kirche
hier und in aller Welt.
Sieh, wo wir nach deinem Wort fragen.
Sieh, wo wir miteinander teilen.
Sieh, wo wir dich suchen.
Wir hoffen auf dich,
für unsere Kranken und Trauernden.
Wir hoffen auf dich
für unsere Kinder.
Wir hoffen auf dich
in diesen sommerlichen Tagen.
Du Gott des Leben,
trockne die Tränen,
heile die Kranken,
komm mit deinem Segen.
Wir bitten dich:
Erhöre uns.
Im Namen Jesu Christi,
der uns berufen hat.

Amen

 

Informationen für: 7. So. n. Trinitatis

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Eph 2,19

Wochenpsalm: Ps 107a

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

 

Epistel: Apg 2,41a.42-47

Evangelium: Joh 6,1-15

Predigttext: Joh 6,1-15

Wochenlied: 221 und 326

Wochengebet für den 7. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 19. Juli 2015

Gott, treu und barmherzig.
Wunder tust du,
wenn niemand sie erwartet.
Leben schenkst du,
wenn der Tod gewiss scheint.
Hab Erbarmen mit deiner Schöpfung.
Schenke dein Heil und deinen Frieden.

Gott, treu und barmherzig,
die Armen hoffen auf Gerechtigkeit,
die Verzweifelten hoffen auf Glück,
die Bedrängten hoffen auf Befreiung.
Hab Erbarmen
mit denen, die alles hinter sich lassen und ins Ungewisse fliehen.
Hab Erbarmen
mit den Menschen in Griechenland.
Hab Erbarmen
mit den verschleppten Frauen und Mädchen in Nigeria.
Du kannst Wunder tun.
Suche dir Menschen, die ihnen dein Erbarmen bringen.
Schenke dein Heil und deinen Frieden.

Gott, treu und barmherzig,
die Hungernden warten auf Brot,
die Ratlosen warten auf Weisung,
die Trauernden warten auf Trost.
Hab Erbarmen
mit denen, die unter würdelosen Umständen leben.
Hab Erbarmen
mit denen, die helfen wollen.
Hab Erbarmen
mit denen, die weinen.
Du kannst Leben retten.
Suche dir Menschen, die vor ihnen dein Erbarmen bezeugen.
Schenke dein Heil und deinen Frieden.

Gott, treu und barmherzig,
die Mächtigen bestimmen,
die Reichen kaufen,
die Lehrer und Richter urteilen.
Hab Erbarmen
mit den Politikern und denen, die von ihren Beschlüssen abhängen.
Hab Erbarmen
mit denen, die über deine Schöpfung verfügen.
Hab Erbarmen
mit denen, die über die Zukunft anderer entscheiden.
Du kannst die Herzen bekehren.
Suche dir Menschen, die ihnen dein Erbarmen zeigen.
Schenke dein Heil und deinen Frieden.

Gott, treu und barmherzig,
unsere Kinder fragen nach Wahrheit,
unsere Nächsten fragen nach Liebe,
unsere Herzen fragen nach dir.
Hab Erbarmen
mit deiner Gemeinde.
Hab Erbarmen
mit unseren Kranken.
Hab Erbarmen mit uns.
Du bist unsere Zukunft.
Um Jesu Christi willen
suche dir Menschen, die barmherzig sind,
weil du barmherzig bist
und schenke uns allen dein Heil und deinen Frieden.
Amen.

 

Informationen für: 7. So. n. Trinitatis

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Eph 2,19

Wochenpsalm: Ps 107a

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

 

Epistel: Apg 2,41a.42-47

Evangelium: Joh 6,1-15

Predigttext: Joh 6,1-15

Wochenlied: 221 und 326

Wochengebet für den 7. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 03. August 2014
Du Gott Israels, du unser Gott.Du hast dein Volk befreit und durch die Wüste geleitet.Du hast es nicht zugrunde gehen lassen.Gib auch heute Frieden, Herr, gib Frieden.   Höre, wie heute deine Menschen wieder vor Verzweiflung schreien.Gedenke der Menschen in deinem Heiligen Land.Wende ihre Herzen zur Versöhnung. Verbanne Antisemitismus und Islamfeindlichkeit aus unserem Land.Mache die abrahamitischen Religionen zu einer Kraft des Friedens in dieser Welt. Höre, wie heute deine Menschen vor Schmerzen schreien.Gedenke der Trauernden in Israel, in Gaza, in Syrien, in den Niederlanden, in der Ukraine.Du, Gott, kennst ihre Namen, weißt wen sie vermissen, zählst ihre Tränen. Schenke den Trost, den niemand auf Erden geben kann.Lass ihre Herzen nicht hart werden.Gib auch heute Frieden, Herr, gib Frieden.   Höre, wie sich heute die Menschen an das Leid der großen Kriege erinnern.Gedenke du der Toten, an die sich heute niemand mehr erinnert.Ersticke die Saat des Hasses, die noch immer aus den vergangenen Schlachten aufwachsen will.Verstopfe die Ohren der Machthaber für die Argumente der Waffenschmieden.Gib auch heute Frieden, Herr, gib Frieden.   Höre, wie heute Christen auf der Flucht zu dir schreien.Gedenke der Christen aus Mossul.Stärke ihren Glauben und bewahre sie.Sei Schutz und Schirm für alle, die um deinetwillen in Ängsten leben.Geleite sie durch die dunklen Zeiten.Gib auch heute Frieden, Herr, gib Frieden.   Höre, wie wir heute für alle, die uns nahe sind, zu dir rufen.Gedenke aller, die auf Reisen sind.Behüte sie.Sei mit denen, die nicht verreisen können.Beschütze unsere Kinder, die sich am Sommer freuen.Segne die, die sich verloren fühlen,die krank und in Not sind.Sei um sie mit deiner heilenden Gegenwart.Gib auch heute Frieden, Herr, gib Frieden. Du Gott Israels, du unser Gott.Du hast dein Volk befreit und durch die Wüste geleitet.Geleite in dieser Woche uns und alle, die uns anvertraut sinddurch Jesus Christus. Er ist unser Friede.Gib Frieden, Herr, gib Frieden. Amen.

Informationen für: 7. So. n. Trinitatis

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Eph 2,19

Wochenpsalm: Ps 107a

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

 

Epistel: Apg 2,41a.42-47

Evangelium: Joh 6,1-15

Predigttext: Joh 6,1-15

Wochenlied: 221 und 326

Wochengebet für den 7. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 14. Juli 2013

Heil der Welt,
wir rufen dich an:
Erbarme dich.

Brot des Lebens,
Heil der Welt,
die Ernte reift,
aber Dürre und Überflutungen,
Brände und Teuerung rauben die Erträge.
Die Hungernden und Verarmten strecken ihre Hände nach dir aus.
Teile dich selbst aus.
Wir rufen dich an:
Erbarme dich.

Brot des Lebens,
Heil der Welt,
der Sommer lädt zur Ruhe und Erholung ein,
aber Armut und Sorge verdunkeln für Viele diese schönen Wochen.
Überstrahle das Dunkel.
Brot des Lebens,
die Ferienzeit lockt viele in die Ferne.
Behüte die Reisenden.
Wir rufen dich an:
Erbarme dich.

Brot des Lebens,
Heil der Welt,
für die Muslime hat der Ramadan begonnen.
Schenke deinen Frieden.
Unsere christlichen Geschwister in Ägypten sind in großer Sorge.
Bewahre sie.
Wir rufen dich an:
Erbarme dich.

Brot des Lebens,
Heil der Welt,
die Kranken warten auf Heilung,
die Flüchtlinge auf Aufnahme,
die Verzweifelten auf Hoffnung,
die Arbeitslosen auf Arbeit.
Weise sie nicht zurück.
Wir rufen dich an:
Erbarme dich.

Brot des Lebens,
Heil der Welt,
deine Gemeinde gibt in aller Welt Zeugnis von dir.
Segne ihr Tun.
Mache sie zum Zeichen deiner Gegenwart in dieser Welt.
Segne unser Tun.
Mache uns zum Zeichen deiner Gegenwart in dieser Welt.
Wir rufen dich an:
Erbarme dich
heute, in diesen Sommertagen und alle Tage
durch Jesus Christus.

Amen.

 

Informationen für: 7. So. n. Trinitatis

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Eph 2,19

Wochenpsalm: Ps 107a

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

 

Epistel: Apg 2,41a.42-47

Evangelium: Joh 6,1-15

Predigttext: Joh 6,1-15

Wochenlied: 221 und 326

Wochengebet für den 7. Sonntag nach Trinitatis
- Sonntag, 22. Juli 2012
Gott, Schöpfer des Lebens,du sorgst für die Deinen.Du gibst das tägliche Brot.Du vergibst und erlöst.In Jesus Christus schenkst du den Trost der Liebe.Komm und tröste.Tröste die, die sich nach Liebe verzehren.Tröste die, die enttäuscht wurden.Tröste die, die schuldig aneinander geworden sind.Tröste die, die kaum noch Hoffnung haben.Tröste die Menschen in Syrien,die vielen Verletzten, die hilflos nach Hilfe schreien.Tröste die Hungernden in der Sahelzone,die Menschen im Südsudan,die Christen in Nigeria.Komm mit dem Trost der Liebe.Wir bitten dich:Erhöre uns. In Jesus Christus schenkst du herzliche Liebe und Barmherzigkeit.Komm und schenke Barmherzigkeit.Erbarme dich der Mächtigen,schenke ihnen herzliche Liebe zu denen, für die sie Verantwortung tragen.Erbarme dich derer, die über die Zukunft anderer entscheiden,erfülle ihre Herzen mit Liebe.Erbarme dich der Jugend in Europa,schenke ihr Hoffnung.Komm mit deiner Barmherzigkeit.Wir bitten dich:Erhöre uns. In Jesus Christus schenkst du die Gemeinschaf des Geistes.Komm und verbinde die weltweite Kirche.Stärke durch deinen Geist alle, die um Christi willen verfolgt werden:die Christen in der Türkei, besonders die Mönche vom Mor Gabrielund die Gemeinden in China.Stärke alle, die dich vor der Welt bezeugen.Verbinde in der Gemeinschaft des Geistes alle, die in deiner Kirche Verantwortung tragen. Verbinde uns durch dein Wort und Sakrament.Komm und schenke uns die Gemeinschaft deines Heiligen Geistes.Wir bitten dich:Erhöre uns. In Jesus Christus zeigst du uns den Weg zum Leben.Leite alle, die in diesen Tagen auf Reisen sind und Erholung suchen.Leite alle, die in diesen sommerlichen Tagen zum Wohl der anderen arbeiten.Komm und leite uns und alle, die wir lieben.Im Vertrauen auf Jesus Christus bitten wir dich:Erhöre uns.Amen

Informationen für: 7. So. n. Trinitatis

Festzeit: Trinitatiszeit

Wochenspruch: Eph 2,19

Wochenpsalm: Ps 107a

Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113

 

Epistel: Apg 2,41a.42-47

Evangelium: Joh 6,1-15

Predigttext: Joh 6,1-15

Wochenlied: 221 und 326

Archiv

Es wurden 13 Fürbitten gefunden

Gebet für die Christvesper 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Jesus Christus,
du kleines Kind in der Krippe.
Du heller Stern in dunkler Nacht.
Du Wunschkind,
das unsere Wünsche und Bitten kennt,
noch ehe wir sie selbst ahnen.

Wir wünschen uns den Gesang deiner Engel
für alle, die heute deine Geburt feiern.

Wir wünschen uns das helle Licht der Engel
für alle, die in Dunkelheit und Krankheit gefangen sind.

Wir wünschen uns deinen Trost
für die Verletzten und für alle,
die um die Toten von Berlin trauern.

Wir wünschen uns Frieden
für alle Orte, an denen Krieg und Gewalt herrschen.

Wir wünschen uns die Menge der himmlischen Heerscharen
für Bethlehem, für Jerusalem, für Nazareth.

Wir wünschen uns die Freude der Hirten
für alle, die aufbrechen.

Wir wünschen uns die Treue der Hirten
für alle, die heute arbeiten und die Festfreude der anderen ermöglichen.

Wir wünschen uns die Fürsorge der Hirten
für alle deine Geschöpfe,
für die Tiere, von denen wir leben,
für die Erde die uns trägt.

Wir wünschen uns Marias Liebe
für alle, die Kinder erziehen.

Wir wünschen uns Marias Staunen
für deine weltweite Kirche.

Jesus Christus,
du Wunschkind,
das unsere Wünsche und Bitten kennt,
noch ehe wir sie selbst ahnen.
Wir glauben an dich,
wir beten dich an.
Segne alle, die wir lieben
und bleib unser heller Stern in dunkler Nacht.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Alle Jahre wieder
kommst du zu uns Christuskind.
Wir bitten dich,
komme auch zu allen Kindern in der Welt.
Komm zu den Traurigen und den Kranken.
Komm zu denen, die kein Zuhause haben
und zu denen, die hungrig sind.

Du kehrst mit deinem Segen bei uns ein,
du Christuskind.
Wir bitten dich,
segne die Großen und die wichtigen Leute,
damit sie dafür sorgen, dass wir in Frieden leben.
Segne auch die, mit denen wir uns streiten,
damit wir uns vertragen.

Du bist an unserer Seite,
du Christuskind.
Wir bitten dich,
sei auch bei allen, die zu uns gehören,
bei unserem Eltern und Großeltern,
unseren Geschwisters und Verwandten.
Sei dabei, wenn wir miteinander Weihnachten feiern.
Lass uns nicht streiten.

Alle Jahre wieder, kommst du zu uns,
du Christuskind.
Wir danken dir und freuen uns,
dass wir zu dir gehören.

Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christnacht 2016
- Samstag, 24. Dezember 2016

Du Friedenskind,
wir beten dich an.
Du Friedenskind,
klein und zart –
sei das Glück für unsere Kinder
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
gefürchtet von den Kriegsherren,
sei stark für die Kinder von Aleppo und Mossul
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
gehasst von den Feinden des Lebens –
tröste die Trauernden in Berlin und
segne in dieser Nacht alle, die in Anschlägen verletzt wurden.

Du Friedenskind,
verfolgt von den Mächtigen –
umsorge die Obdachlosen und Flüchtlinge
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
geborgen in Marias Armen –
wache über den Einsamen
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
mit Küssen umfangen –
schließe die Liebenden in deine Arme
und segne sie in dieser Nacht.

Du Friedenskind,
glücklich und strahlend –
Jesus Christus, du Retter und Gott,
sei uns willkommen
und segne uns und alle, die zu uns gehören in dieser Nacht
und an diesem Fest.

Amen.

 

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christvesper 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Ewiger Gott,
wunderbares Kind im Stall von Bethlehem.
Sieh auf die Kinder,
die in diesen Tagen geboren werden,
jedes ein Wunder,
verletzlich und zart.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
du kleines Kind ohne Zuhause.
Sieh auf die Kinder,
die in diesen Tagen auf der Flucht sind,
jedes ein Zeichen der Hoffnung,
schutzlos und preisgegeben.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von den Gesetzen der Kaiser und Statthalter verfolgt.
Sieh auf die Mächtigen dieser Tage,
der Weisheit bedürftig und angewiesen auf deinen Rat.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von Maria geboren.
Sieh auf alle Mütter und Väter,
die ihre Kräfte für ihre Kinder hergeben,
mit Liebe und Sorge,
erschöpft und begeistert.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.
Sieh auf alle Bedürftigen und Schwachen,
angewiesen auf Hilfe,
auf Gerechtigkeit hoffend.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
kaum geboren vom Tode bedroht.
Sieh auf die Toten dieses Jahres,
ertrunken und ermordet,
unser Herz beschwerend, bei dir geborgen.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
gewärmt vom Atem eines Ochsen und eines Esels.
Sieh auf deine Schöpfung,
voller Schönheit,
verwundet und gefährdet.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
mitten in der Nacht von den Hirten gefunden.
Sieh auf alle, die in diesen Festtagen arbeiten,
für uns und für andere.
Wir bitten dich: erhöre uns.

Ewiger Gott,
von den Engeln gerühmt.
Sieh auf deine weltweite Kirche,
in tausend Sprachen dich besingend
und voller Hoffnung.
Wir bitten dich: erhöre uns und alle,
die in diesen Festtagen zu dir beten.

(Vater unser).
Amen

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Wie gut, dass du geboren bist,
Jesus Christ.
Zu deinem Geburtstag haben wir Kerzen angezündet.
Wir bitten dich:
Mache es in der Welt hell und vertreibe alles, was uns Furcht macht.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Die Kranken sollen gesund sein.

Zu deinem Geburtstag feiern wir mit denen,
die wir lieb haben.
Wir bitten dich:
Tröste alle, die weinen und allein sind.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Die Traurigen sollen glücklich sein.

Zu deinem Geburtstag essen wir gute Sachen, die uns schmecken.
Wir bitten dich:
Lass es nicht zu, dass es weiter so ungerecht in der Welt zugeht.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Alle sollen satt werden.

Zu deinem Geburtstag singen wir zusammen.
Wir bitten dich:
Lass die Kinder in Bethlehem fröhlich feiern.
Lass die Kinder in den Flüchtlingsheimen fröhlich feiern.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Überall soll Frieden sein.

Zu deinem Geburtstag werden wir beschenkt.
Wir bitten dich:
Beschenke alle, die heute nichts bekommen.
Zu Weihnachten wünschen wir uns von dir:
Sei mit dabei, wenn wir unsere Geschenke auspacken und zuhause feiern.
Segne uns und alle, die wir lieb haben.
Wie gut, dass du geboren bist,
Jesus Christ.
Amen.

 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christnacht 2015
- Donnerstag, 24. Dezember 2015

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser heiligen Nacht.
Du bist arm und schutzbedürftig.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Armen satt werden.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Verfolgten sicher schlafen.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Flüchtlinge Schutz finden.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser harten Welt.
Du bist zart und verletzlich.
Löse du mit Sanftmut, was erstarrt ist.
Rühre du mit Milde die Starken an.
Erweiche du mit Zärtlichkeit die Gefühllosen.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser dunklen Nacht.
Dein Licht macht die Finsternis hell.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Traurigen glücklich sein.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Verachteten aufleben.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Kranken keinen Schmerz spüren.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser friedlosen Welt.
Du bringst den Frieden auf Erden.
Zieh die Mächtigen auf deine Seite.
Überzeuge die Gewalttäter, von ihrem Hass abzulassen.
Versöhne die Völker und stifte Gemeinschaft.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in dieser stillen Nacht.
Du schenkst große Freude.
Um deinetwillen sollen
wenigstens in dieser Nacht die Waffen schweigen.
Um deinetwillen soll
wenigstens in dieser Nacht niemand verfolgt und gefoltert werden.
Um deinetwillen soll
wenigstens in dieser Nacht alle Klage verstummen.

Sei willkommen,
du Kind in der Krippe,
sei willkommen in unserer Mitte.
Wir haben auf dich gewartet.
Länger noch hast du auf uns gewartet.
Du bist gekommen,
damit wir ein Zuhause haben.
Bleibe bei uns in dieser Nacht,
wohne bei uns unser Leben lang,
segne die, die wir lieben
und verwandle diese Welt durch deine Liebe.
Amen.

 

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christnacht 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Als es ganz still war,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Retter!
Sprich und rette die,
die hilflos sind.
Als es Mitternacht war,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Trost!
Komm und tröste die,
die heute Nacht weinen.

Als alle Hoffnung vergeblich schien,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Zukunft!
Öffne deine Arme weit für die,
die von allen anderen aufgegeben werden.

Als die Dunkelheit nicht schwärzer sein konnte,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Morgenstern!
Mache dich auf und leuchte für die,
die in der Finsternis des Todes gefangen sind.

Als der Friede verloren schien,
da bist du für uns geboren,
du Kind, Jesus Christus. Du Frieden!
Durchdringe die Welt und verwandle sie.
Schaffe dir Raum in uns und durch uns.

Als die Zeit erfüllt war,
da wurdest du Mensch,
du großer und heiliger Gott.
Sei du unser Gott, damit wir deine Menschen sind
und alles gut wird – wie du verheißen hast
für die Nacht und für alle Nächte und Tage dieser Welt.
Amen

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Gebet für die Christvesper 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Jesus Christus,
du kleines Kind in Windeln,
du Hoffnung für alle Kleinen,
Mitten in der Nacht bringt dich Maria zur Welt.
Wir bitten dich
für die Kleinen,
die Kinder, die heute geboren werden,
die Kinder, die zu uns gehören,
die Kinder, die uns Hoffnung geben.
Du bist wie sie – Hoffnung und Zukunft:
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind in der Fremde geboren,
du Trost für die Heimatlosen,
für dich war kein Raum in der Herberge.
Wir bitten dich
für die Fremden in unserer Mitte,
für die Obdachlosen in unserer Nachbarschaft
für die Flüchtlingskinder.
Du bist wie sie – verletzlich und mahnend:
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind auf Heu und auf Stroh,
du Lichtblick für die Schöpfung,
Ochs und Esel wärmen dich mit ihrem Atem.
Wir bitten dich
für die verwundete Schöpfung,
für die sehnsüchtig Hoffenden,
für die Sanftmütigen.
Du bist wie sie – schön und freundlich.
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind in Bethlehem geboren,
du Friedensbringer,
ganz Bethlehem sehnt sich nach Frieden.
Wir bitten dich
für die von Kriegen gezeichneten Länder,
für die Menschen in Angst, die Verletzten, die Trauernden,
für alle, die guten Willens sind.
Du bist wie sie – bedroht und schutzlos.
Behüte sie.

Jesus Christus,
du kleines Kind von Engel besungen,
von Hirten verehrt.
Du unser Kind, du unser Gott.
Du bist unser Morgenstern.
Deine Geburt macht die Welt hell.
Wir beten dich an.
Höre uns und behüte uns
an diesem Abend und alle Tage.
Amen

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Gebet für die Christvesper mit Kindern 2014
- Mittwoch, 24. Dezember 2014

Danke, guter Gott, dass endlich Weihnachten ist.
Jetzt ist die Zeit der Freude,
so bitten wir für alle, die traurig und krank sind.
Das Christkind ist geboren,
so bitten wir für uns und alle Kinder.
Maria und Josef fanden nur in einem Stall Platz,
so bitten wir für alle Flüchtlinge, bei uns und in aller Welt.
Im Stall von Bethlehem wurde das Christkind zwischen Ochs und Esel gelegt,
so bitten wir für die Tiere.
Die Hirten sind von ihrer Arbeit aufgebrochen und beteten das Christkind an,
so bitten wir für alle, die heute arbeiten müssen.
Die Engel haben in der Heiligen Nacht vom Frieden gesungen,
darum bitten wir für alle, die dort leben, wo Krieg herrscht.
Guter und heiliger Gott,
du bist bei uns.
Höre unsere Bitten.
Geh mit uns nach Hause.
Sei mit deinem Segen,
bei uns und bei allen, die wir lieb haben.
Amen

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Christvesper 2013
- Dienstag, 24. Dezember 2013

In der Krippe liegt unser Gott,
für uns ganz klein geworden,
damit wir ihn lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König (EG 45)
oder ein anderer Ruf.

An der Brust von Maria ruht unser Gott,
gestillt von seiner Mutter,
damit wir die Hungrigen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König.

In den Armen Josefs schläft unser Gott,
umsorgt von denen, die auf Gewalt verzichten,
damit wir die Schutzlosen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In einem Stall wohnt unser Gott,
gefährdet wie ein Flüchtlingskind,
damit wir die Flüchtlinge und Obdachlosen lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In Windeln gewickelt zeigt sich unser Gott,
schwach und bedürftig,
damit wir die Kranken lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König
 
Auf Heu und auf Stroh liegt unser Gott,
zwischen Ochs und Esel,
damit wir die Tiere lieben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

In Bethlehem wird unser Gott geboren,
bedroht von Soldaten und den Machthabern dieser Welt,
damit wir Frieden haben.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König

Bewacht von den Engeln,
angebetet von den Hirten,
beschienen von den Sternen – so ist unser Gott,
damit wir vor Freude singen.
Kommt, beten wir ihn an:
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König
Amen


 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2013
- Dienstag, 24. Dezember 2013

In dieser Nacht hüllst du uns in Weihnachtsduft.
In dieser Nacht berührst du uns zart.
du kleines Kind, du großer Gott.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du uns in dieser Nacht so nah!
Unsere Herzen und Hände halten wir dir hin.
(Wir bitten dich:) Fülle sie mit deiner Liebe.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht den Heimatlosen so nah!
In der Kälte sehnen sie sich nach Wärme und Geborgenheit.
(Wir bitten dich:) Nimm sie unter deinen Schutz.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht Müttern und Vätern so nah!
Wie Maria und Josef halten sie das Glück ihres Lebens in den Händen.
(Wir bitten dich:) Segne alle Familien.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht den Verachteten so nah!
Sie arbeiten, während andere ruhen und kämpfen um das Lebensnotwendige.
(Wir bitten dich:) Hole sie aus dem Dunkel.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht deiner Schöpfung so nah!
Pflanzen und Tiere, Wasser und Berge strecken sich dir entgegen.
(Wir bitten dich:) Heile ihre Wunden.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Wie kommst du in dieser Nacht deinen Engeln so nah!
Sie bringen deinen himmlischen Glanz in unsere stumpfe Welt.
(Wir bitten dich:) Erfülle Erd und Sternenzelt mit ihrem Gesang.

An deiner Krippe stehen wir und staunen.
Jesus Christus, kleines Kind, Friedensbringer.
Nicht satt sehen können wir uns am Licht dieser Nacht.
Tief atmen wir deinen Duft ein, rein und köstlich.
(Wir bitten dich:) Umhülle die ganze Welt mit deinem nächtlichen Frieden.
Lass uns unter deinem Schutz sicher ruhen.
Amen.

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2012
- Montag, 24. Dezember 2012

Kinder-Christvesper

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Frieden für die Kinder in der Welt.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Liebe und Geduld für die Mütter, die Väter und
für alle, die heranwachsendem Leben ihre Kraft geben.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Frieden für die Kriegsgebiete dieser Welt,
um das Ende von Hass und Gewalt im Heiligen Land.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) –
und bittet um Gerechtigkeit für die Armen
und Brot für die Hungernden.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) –
und bittet um Wärme für die Obdachlosen,
um Beistand für die Flüchtlinge.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Schutz für die Tiere
und Bewahrung der Schöpfung.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Heilung für die Kranken
und Hoffnung für die Traurigen.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“(gesungen) -
und bittet um Freude für alle,
die heute allein sind.
Erbarme dich.

„Ihr Kinderlein kommet“ (gesungen) -
und bittet um Segen für dieses Fest,
um Glanz in den Augen der Beschenkten,
um Dankbarkeit für alle Gaben,
um Dank für das größte Geschenk
Jesus Christus, das göttliche Kind.
Erbarme dich.
Amen.

 

Christvesper 

Du Kind von Gott gesandt –
du kommst in unsere Welt
und machst alles neu.

An deiner Krippe stehen wir
und bitten dich für deine Welt:

Schau auf Maria
und nimm in dieser Nacht alle Kinder unter deinen Schutz.
Segne die Kinder, die in dieser Nacht geboren werden und ihre Mütter.

Schau auf Maria und Josef
und erneuere in dieser Nacht die Liebe der Eltern zu ihren Kindern.

Schau auf Josef
und trage in dieser Nacht die Mühen derer,
die die Festfreude der anderen ermöglichen.

Schau auf die Hirten
und behüte in dieser Nacht alle, die unterwegs sind.
Geleite die, die aufbrechen und Neues wagen.

Schau auf deine Herberge
und teile in dieser Nacht deine Wärme mit denen,
die ohne Obdach sind.

Schau auf Ochs und Esel
und heile die geschundene Schöpfung.

Schau auf Bethlehem
und schaffe deinem Frieden Raum
in deinem Heiligen Land
und an jedem Ort, an dem Gewalt und Hass toben.

Schau auf den Stern von Bethlehem
und mache in dieser Nacht die Herzen der Traurigen hell.
Vertreibe die Angst der Kranken und verströme Freude.

Du Kind von Gott gesandt –
du kommst in unsere Welt
und machst alles neu.
Zusammen mit den Engeln
lobt dich deine Kirche in aller Welt.
Schau auf uns
und lass uns in dieser Nacht
von neuem deine Liebe entdecken.
Schau auf uns und alle, die zu uns gehören und segne uns.
Amen.


 

Christvesper

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Tit 2,11-14

Evangelium: Lk 2,1-14 (15-20)

Predigttext: Lk 2,1-14 (15-20)

Wochenlied: 23

Erklärung zu den Perikopen:

Die Geschichte von Maria und Josef und dem Kind in der Krippe, jedes Jahr berührt sie uns neu: unsere Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach allumfassender Liebe, nach einem Gott, der keine Angst macht, nach Licht in der Dunkelheit - wenigstens am Heiligen Abend. Im Krippenspiel, in der Lesung des Weihnachtsevangeliums und in den leuchtenden Augen der Kinder wird etwas spürbar von der Liebe, die Gott den Menschen schenkt: "Ein Kind ist uns geboren", ein hilfloses Kind, das der Welt Rettung und Hilfe bringt. Es ist ganz arm und soll uns reich machen. Es kommt in die Dunkelheit und bringt Licht.

I (Evangelium): Lk 2,1-14 (15-20)

II (Epistel): Tit 2,11-14

III: Joh 3,16-20

IV: Jes 9,1-6

V: Joh 7,28-29

VI: 1. Tim 3,16

Fürbitten in der Heiligen Nacht 2009
- Donnerstag, 24. Dezember 2009

Die Dunkelheit dieser Nacht ersehnt dein Licht,
du Mensch gewordener Gott.
Lass den Stern von Bethlehem leuchten
für die Glücklichen, für die Traurigen,
für die Gleichgültigen, für die Einsamen.
Komm und mache mit deinem Licht unsere Herzen hell. 

In der Stille dieser Nacht sehnen wir uns nach deinem erlösenden Wort,
du Mensch gewordener Gott.
Sprich zu den Armen und Schwachen,
zu den Mächtigen und Reichen,
zu den Hoffnungsvollen und den Resignierten.
Komm und mache mit deiner Wahrheit unsere Herzen hell.

Für die in dieser Nacht vom Grauen Gefangenen ersehnen wir dein Eingreifen,
du Mensch gewordener Gott.
Erbarme dich der
von Schuld Bedrückten,
in Gewalt Verstrickten,
von Hass Verblendeten,
von Lüge Verführten.
Komm und mache mit deiner Versöhnung unsere Herzen hell.

Für die in dieser Nacht Verzweifelten ersehnen wir deinen Trost,
du Mensch gewordener Gott.
Schicke deine Engel
zu den Trauernden, zu den Kranken,
zu den Hoffnungslosen,
zu den Sterbenden.
Komm und mache mit deinem Trost unsere Herzen hell.

Mit den Hoffnungsvollen in dieser Nacht ersehnen wir deinen Frieden,
du Mensch gewordener Gott.
Schaffe deinem Frieden Raum
in Bethlehem, Jerusalem, Nazareth,
an allen Orten,
in deiner Kirche,
in unseren Familien.
Komm und mache mit deinem Frieden unsere Herzen hell.

In der Freude dieser Nacht danken wir dir für deine Verheißungen,
du Mensch gewordener Gott.
Umhülle mit deiner Liebe
unsere Kinder,
unsere Liebsten nah und fern,
alle, die unserem Herzen nah sind.
Komm und wohne mit deiner Liebe in unserem Herzen.

Mensch gewordener Gott,
Kind in der Krippe,
Licht vom wahren Licht,
Liebe über alle Liebe,
dich beten wir an.
Segne uns und diese Nacht. Amen.

Christnacht

Festzeit: Weihnachtszeit

Wochenspruch: Joh 1,14

Wochenpsalm: Ps 2

Eingangspsalm: Ps 96

Epistel: Röm 1,1-7

Evangelium: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Predigttext: Mt 1,(1-17) 8-21 (22-25)

Wochenlied: 27

Erklärung zu den Perikopen:

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist es wohltuend, in die Kirche zurückzukehren, bei Kerzenschimmer und Musik noch einmal zur Besinnung zu kommen und die Botschaft der Heiligen Nacht zu hören. In vielen Kirchengemeinden hat dieser Gottesdienst eine ganz besondere, musikalische Note. Durch Jesu Geburt bricht Licht mitten in die Nacht - es braucht nicht viel, um dies in der Christnacht zu erfahren. Sie erzählt von den alten Verheißungen eines Friedenskönigs, die in Jesus, dem Nachkommen des Königs David, ihre Erfüllung finden. Er ist Immanuel, Gott-mit-uns. Die Nacht seiner Geburt erinnert an das tiefe Geheimnis Gottes: In diesem armen, kleinen Kind, in Jesus Christus zeigt er sich. Hier und nirgendwo anders liegt Gottes Wahrheit verborgen.

Seite drucken