Das ist neu: Erstmals sind in Würzburg die Tagungen der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) in Raum und Zeit verbunden.
Der Grund hierfür ist das Verbindungsmodell, das am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist. Es vernetzt die Aktivitäten der gliedkirchlichen Zusammenschlüsse EKD, UEK und VELKD mit ihren unterschiedlichen Zuständigkeiten und Schwerpunktsetzungen in noch engerer Weise und konzentriert sie organisatorisch in einem Haus, dem Kirchenamt der EKD.
Mit der Neukonstituierung von EKD-Synode und VELKD-Generalsynode prägt dieses Verbindungsmodell auch die synodale Arbeit. Wichtigste praktische Neuerung ist, dass fast alle Synodalen gleichzeitig neben ihrem Amt als Synodale der EKD ebenfalls Mitglied der Generalsynode der VELKD oder Mitglied der Vollkonferenz der UEK sind, je nachdem, ob ihre Gliedkirche der VELKD oder der UEK angehört. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst wird der Reigen der Tagungen eröffnet.
Die Predigt im Eröffnungsgottesdienst hält der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Pfarrer Dr. Ishmael Noko (Genf).
Die Predigt hier herunterladen (pdf-Datei)
Liedblatt zum Vespergottesdienst zur Eröffnung der Tagungen der Synode der EKD der Vollkonferenz der UEK und der Generalsynode der VELKD in St. Stephan Würzburg am 30. April 2009