velkd.de - 11.09.2010 00:56
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Waren in den Jahren seit der Gründung des LWB 1947 bis zur Gründung des Deutschen Hauptausschusses (DHA) Lebensmittel, Kleiderspenden und andere Hilfsgüter nach Deutschland geflossen – allein im Jahre 1954 im Wert von rund 23 Millionen DM – so überwiesen die deutschen LWB-Kirchen ihrerseits 1953 erstmals 65.000 DM an die Genfer Zentrale des LWB, um einen Beitrag zur „Weltdienstarbeit“ der lutherischen Weltgemeinschaft zu leisten. Ab 1957 erhielten die westdeutschen Kirchen selbst keine finanzielle Unterstützung mehr. Von anfänglich sechs Büros des Lutherischen Weltdienstes blieben nur die Büros in Stuttgart – in den Räumen des 1957 aus der Inneren Mission und dem Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland gegründeten Diakonischen Werkes – und in Ostberlin, das für die Arbeit in der DDR zuständig war. Dieses wurde bereits 2003 geschlossen. Von Anfang an wurde der Austausch von Theologiestudierenden, Theologinnen und Theologen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zwischen deutschen und ausländischen lutherischen Kirchen gefördert – mehrere Tausend Stipendiatinnen und Stipendiaten haben davon in mehr als fünf Jahrzehnten profitiert.
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