
Auch wenn es für das Abendmahl noch nicht verwirklicht ist – ein Stundengebet lässt sich ohne Einschränkungen von Christen aller Konfessionen gemeinsam feiern.
Das zeigte das „Kleine Ökumenische Stundengebet“, das die VELKD und das Liturgiewissenschaftliche Institut der VELKD in Leipzig in Kooperation mit anderen Partnern aus der Ökumene auf dem 2. ÖKT in München vom 13. bis 15. Mai 2010 gestaltet hat. In der Dreifaltigkeitskirche in der Münchner Innenstadt fanden jeweils vier Tagzeitengottesdienste statt: Morgenlob (8.00 Uhr), Mittagsgebet (13.00 Uhr), Abendlob (18.00 Uhr) und Nachtgebet (22.30 Uhr).
„Das Modellprojekt möchte Anreiz sein, sich neu auf die Feier des Stundengebets als, kleinen Gottesdienst zwischendurch‘ einzulassen und praktisch zeigen, wie dies mit bewährten Mitteln, unaufwändig und schlicht im ökumenischen Miteinander zu verwirklichen ist“, begründet Oberkirchenrätin Christine Jahn, Gottesdienst- und Liturgie-Referentin der VELKD, diese Initiative.
