Um die weltweite Ausstrahlung der Reformation zum Ausdruck zu bringen, würden Kirchen in aller Welt eingeladen, Patenschaften für die im „Luthergarten“ angepflanzten Bäume zu übernehmen, so Denecke. Dies werde auch durch eine Plakette am Baum dokumentiert. Die Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes, aber auch die der Anglikanischen Gemeinschaft, des Weltrates Methodistischer Kirchen und des Reformierten Weltbundes seien potentielle Ansprechpartner. Alle Kirchen bzw. Diözesen seien im Blick, die von der lutherischen Reformation geprägt, geformt beziehungsweise nachhaltig beeinflusst worden seien. Es sei auch daran gedacht, Diözesen der römisch-katholischen Kirche zur Teilnahme einzuladen. „Der ,Luthergarten’ versteht sich als ein Symbol der Verbundenheit, Vernetzung und Versöhnung christlicher Kirchen in aller Welt“, Denecke wörtlich. Die Kirchen, die sich an dem Projekt beteiligten, würden gebeten, an einem für ihre Kirche zentralen Ort einen Baum mit entsprechendem Hinweis auf die Stadt der Reformation zu pflanzen. Auf diese Weise solle ein weltweites ökumenisches Netz gespannt werden, das die geistliche und theologische Verbundenheit in den zentralen Anliegen des christlichen Glaubens zum Ausdruck bringe.
Es sei geplant, bis 31. Oktober 2017 für 500 Bäume Patenschaften gefunden zu haben. Die Errichtung und Pflege des Grundstücks liegt nach Auskunft von Oberkirchenrat Denecke in der Verantwortung der Stadt, die Bereitstellung der Bäume und die Durchführung von Veranstaltungen werde Aufgabe der Kirche sein.
Hinweis: Fotos von der Begegnung können in der Pressestelle des Lutherischen Weltbundes bei Dirk-Michael Grötzsch (E-Mail: dmg (ät) lutheranworld.org) angefordert werden.
Hannover, 16. November 2007