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Pressemitteilung

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Verdienste des Lutherischen Weltbundes um die Ökumene gewürdigt

Leitender Bischof der VELKD, Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), besuchte Genfer Zentrale des LWB – Gespräche mit Weltbund-Generalsekretär Ishmael Noko sowie den Generalsekretären von KEK, ÖRK und Reformiertem Weltbund – LWB-Vollversammlung 2010 in Stuttgart soll "deutlich wahrnehmbare ökumenische Ausrichtung" erhalten
Hannover, den 30.06.2006

Genf/Hannover – Den Dialog mit anderen Kirchen hat der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), als "besonderes Profil" des Lutherischen Weltbundes (LWB) bezeichnet. Nach einem Gespräch mit dem Generalsekretär des LWB, Pfr. Dr. Ishmael Noko, am 30. Juni in Genf sagte Dr. Friedrich, "es ist auch ein Verdienst des Weltbundes, dass es in der weltweiten Ökumene keinen Stillstand gibt". Besonders würdigte er, dass am 23. Juli auch der Methodistische Weltbund die "Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre" bestätigen wird, auf die sich 1999 der LWB und die römisch-katholische Kirche in Augsburg verständigt hatten.

Im Mittelpunkt der Begegnung mit Dr. Noko standen die Vorbereitung der nächsten Vollversammlung des LWB 2010 in Stuttgart sowie des 60-jährigen Jubiläums im nächsten Jahr in Lund/Schweden, an dem auch Johannes Friedrich teilnehmen wird. Der bayerische Landesbischof hat in Personalunion die Funktion des Leitenden Bischofs der VELKD sowie des Vorsitzenden des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) inne.

Im Blick auf die Vollversammlung warb Johannes Friedrich dafür, dem Treffen eine "deutlich wahrnehmbare ökumenische Ausrichtung" zu geben. So können seiner Meinung nach beispielsweise die Leitungsgremien des Reformierten Weltbundes, des Methodistischen Weltbundes und der Anglikanischen Kirchengemeinschaft zeitgleich in Stuttgart tagen.

Neben Gesprächen mit Vertretern des Lutherischen Weltbundes kam es in Genf u.a. auch zu Begegnungen mit dem Generalsekretär des Reformierten Weltbundes, Pfr. Dr. Setri Nyomi, sowie dem Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfr. Dr. Sam Kobia, und dem Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), Pfr. Colin Williams. Begleitet wurde Landesbischof Friedrich vom Geschäftsführer des DNK/LWB, Oberkirchenrat Norbert Denecke (Hannover), und von Kirchenrat Ivo Huber (München), Referent für Theologische Grundsatzfragen und Ökumene im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Hannover, den 30.06.2006


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