Pressemitteilung
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"Überzeugender Vertreter einer ostdeutschen Kirche"
Leitender Bischof der VELKD, Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), würdigt Landesbischof Hermann Beste (Schwerin) anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand
Schwerin/Hannover, den 29.06.2007
Als „überzeugenden Vertreter einer ostdeutschen Kirche nach der Wende“ hat der
Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), seinen Amtskollegen Hermann Beste (Schwerin) anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand gewürdigt. In seinem Grußwort am 30. Juni sagte Dr. Friedrich, Beste sei immer stolz darauf gewesen, dass seine mecklenburgische Landeskirche während der DDR-Zeit „keinerlei merkwürdige Annäherungen an das Regime geduldet hat“. Und so sei er bis heute kritisch gegenüber Kollegen, die diese Distanz nicht so klar gewahrt hätten. Hermann Beste sei dankbar für alle Unterstützung, die die
Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs aus dem Westen erhalten habe und erhalte. Er sei aber auch selbstbewusst genug deutlich zu machen, dass seine Kirche den westlichen Partnerkirchen viel zu bieten habe. Als Leitender Bischof sei er sehr dankbar dafür gewesen, dass Landesbischof Beste sein Stellvertreter gewesen sei. Dabei habe dieser stets den Standpunkt vertreten, dass die VELKD gerade für die kleinen östlichen Gliedkirchen eine „hohe Bedeutung“ habe und dass ihre Stimme in der EKD nicht verloren gehen dürfe. Beste hat dieses Amt seit 2001 inne gehabt. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand scheidet er aus dieser Funktion aus.
Schwerin/Hannover, den 29.06.2007
Hannover,